KI-Sonnenbrillen: Interesse in Deutschland bleibt gering
Smarte Sonnenbrillen stoßen in Deutschland auf wenig Gegenliebe. Lediglich sieben Prozent der Menschen legen hierzulande Wert auf Funktionen wie eine Smartphone-Kopplung. Das Interesse verharrt damit auf einem weiterhin sehr niedrigen Niveau.
Bemerkenswerte Entwicklungen zeigen sich parallel in Europa und Mittelamerika. In Großbritannien und Mexiko stieg die Relevanz im gleichen Zeitraum von zehn beziehungsweise neun auf nun jeweils 13 Prozent. Auch in Brasilien verzeichneten die Marktforscher ein leichtes Plus von neun auf zehn Prozent.
Bereits im Vorjahr lag dieser Wert auf einem vergleichsweise hohen Niveau von 25 Prozent. Damit führt das Land unter den sechs erfassten Ländern deutlich und setzt sich von den übrigen Ländern ab.
Die Befragung von rund 1250 Personen pro Land und Jahr im Alter zwischen 18 und 64 Jahren für die vorliegende Gegenüberstellung deutet jedoch darauf hin, dass sich das nicht auf Modelle mit getönten Gläsern übertragen lässt. Die Datenerhebungen fanden jeweils im Frühjahr der beiden betrachteten Jahre statt.
Wachstum in anderen Regionen
Während das Interesse hierzulande stagniert, zeigt die Auswertung für die übrigen erfassten Länder einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. In den USA wuchs der Anteil der Befragten, die intelligente Features bei abgedunkelten Brillen schätzen, innerhalb eines Jahres von zwölf auf 14 Prozent.Bemerkenswerte Entwicklungen zeigen sich parallel in Europa und Mittelamerika. In Großbritannien und Mexiko stieg die Relevanz im gleichen Zeitraum von zehn beziehungsweise neun auf nun jeweils 13 Prozent. Auch in Brasilien verzeichneten die Marktforscher ein leichtes Plus von neun auf zehn Prozent.
Asiatischer Raum als Vorreiter
Die mit Abstand höchste Akzeptanz für diese Produktkategorie findet sich auf dem asiatischen Subkontinent. Speziell in indischen Ballungsräumen messen mittlerweile 27 Prozent der Menschen einer integrierten Kamera für Fotoaufnahmen oder vergleichbarer Technik eine hohe Bedeutung bei.Bereits im Vorjahr lag dieser Wert auf einem vergleichsweise hohen Niveau von 25 Prozent. Damit führt das Land unter den sechs erfassten Ländern deutlich und setzt sich von den übrigen Ländern ab.
Generelle Bereitschaft vorhanden
Dass die Zurückhaltung der hiesigen Verbraucher offenbar speziell Sonnenbrillen betrifft, legt ein Bericht von Statista unter Verweis auf eine externe Erhebung aus dem August 2026 nahe. Dieser zufolge sind grundsätzlich 43 Prozent der Deutschen bereit, smarte Brillenmodelle im Alltag zu verwenden.Die Befragung von rund 1250 Personen pro Land und Jahr im Alter zwischen 18 und 64 Jahren für die vorliegende Gegenüberstellung deutet jedoch darauf hin, dass sich das nicht auf Modelle mit getönten Gläsern übertragen lässt. Die Datenerhebungen fanden jeweils im Frühjahr der beiden betrachteten Jahre statt.
Quelle: Statista