Selbstbewusst: Tesla macht Werbung für den Autopilot & zeigt Details

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Nach dem ersten Unfall mit Todesfolge hatte Tesla viele Negativschlagzeilen im Bezug auf das Autopilot-Feature einstecken müssen - vor allem der Begriff wiege Nutzer in trügerischer Sicherheit, so viele Kritiker. Der Konzern bleibt selbstbewusst und wirbt jetzt erneut in einem Video.

Autopilot im Detail

Tesla scheint darum rege bemüht zu sein, die schlechten Schlagzeilen der letzten Monate rund um die Funktion 'Autopilot' vergessen zu machen. In einem neuen Video gibt der Konzern jetzt einen genaueren Einblick, wie die Autos des Konzern die automatische Steuerung im Verkehr übernehmen und welche Prozesse dabei im Hintergrund ablaufen. Neben der bekannten Sicht durch die Windschutzscheibe sind dabei auch Aufnahmen von drei Kameras zu sehen und wie diese mithilfe von Objekterkennungs-Software andere Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Straßenschilder und andere Hindernisse wahrnehmen.

Tesla-Chef Elon Musk hatte das Video über seinen offiziellen Twitter-Account veröffentlicht und erläutert, dass hier ein Test der künstlichen Intelligenz zu sehen sei, die für die Steuerung des Fahrzeugs im Autopiloten-Modus verantwortlich ist. Aus rechtlichen Gründen sitzt dabei immer noch ein Fahrer hinter dem Lenkrad, zum Ende des Videos steigt dieser aber auf dem Gelände einer Tesla-Niederlassung aus und lässt das Auto selbstständig einparken.

Tesla STesla STesla STesla STesla STesla S
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Umfrage zu Autopilot

Vor allem in Deutschland war nach dem ersten Unfall mit Todesfolge, der während eines aktivierten Autopiloten passiert war, eine laute Diskussion um den Begriff an sich entbrannt. Kritiker werfen dem Konzern vor, seine Kunden hier in die Irre zu führen, da die Aufmerksamkeit des Fahrers auch bei Aktivierung der Funktion stets dem Straßenverkehr gelten muss - auch das Kraftfahrtbundesamt schloss sich dieser Kritik an. Tesla wehrt sich gegen diese Vorwürfe jetzt mit einer Umfrage.

"Wir haben mit einem externen Partner zusammengearbeitet, um eine Umfrage unter deutschen Tesla-Besitzern durchzuführen, wie diese den "Autopiloten" wahrnehmen". Das Ergebnis dieser Befragung laut Tesla: 98 Prozent der Besitzer gaben an, dass sie wüssten, dass der Fahrer auch bei aktiviertem Autopiloten stets in der Lage sein muss, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Deshalb sieht man offenbar weiterhin keinen Grund, die Funktion nicht mehr mit dem umstrittenen Begriff zu bewerben.
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Also wenn der wirklich so schnell fahren kann, is der so gut wie gekauft ;-)
 
@MOSkorpion: ich bin ehrlich gesagt froh wenn es endlich Autopiloten gibt.
Wir sind übers Wochenende über die Autobahn gefahren (freitags hin und Sonntags zurück)

Jeder zweite hat keinen Blinker gesetzt, telefoniert, gelesen...
mal davon abgesehen dass Sie dicht auffahren & zu dicht einscheren...

gefühlt meint jeder zweite Ihm gehöre die Autobahn, leider da wunder es mich auch nicht wenn es auf Deutschen Autobahnen dauerhaft kracht.
Die Strafen sollten für die "nicht Beachtung" mal so auf 1000 bis 2000 ? erhöht werden.
Da gehören Rad, Roller, LKW und Motorad Fahrer dazu.
 
@M. Rhein: Das ist schon jetzt ein Problem mit dem automatischen Abstandhalten. Die Lücke ist so groß, dass ständig jemand einschert und die Automatik abbremst. Sogar früher nur der Tempomat hat genervt. Man hatte 130Km/h eingestellt und links überholte einer mit gefühlten 0,3Km/h Überschuss, nur um vor einem einzuscheren und dann langsamer zu werden. Setzte man, immer noch mit 130Km/h dann zum Überholen an, wurde derjenige wieder schneller. Scherte man daraufhin wieder hinter ihm ein... ;-) Maaaaan!
 
@M. Rhein: Ich bin mal ne ganze weile lange regelmäßig Autobahn gefahren. Da passt man sich direkt an die gepflogenheiten an (zu dicht, zu knapp, zu spät)

PS: Ich begrüße den Autopiloten auch, da ich meistens ehr ungern fahre.
 
Cool ist es schon, aber wenn die sich auf reine Kameras verlassen sehe ich da bei schlechten Sichtbedingungen schwarz. Das fängt dann schon bei direkter Sonnenblendung an und von Matsch und Schnee will ich mal nicht reden.
 
@Tomarr: imm er noch besser als der Mensch der meint der König hinterm steuer zu sein ;-)
 
@Tomarr: Wegen der genannten direkten Sonnenablendung bzw. durch die Reflexion eines weißen Autos ist deswegen auch schonmal ein Unfall passiert. Das ist in der Tat ein Problem aber daran hat Tesla ja angeblich gearbeitet. Der Mensch hat aber das selbe Problem wenn die Sonne blendet. Bin letztens wieder Gegen die Sonne gefahren und es war alles Nass auf der Straße kurz nach starkem Regen. Da blendet es nciht nur von oben sondern auch von unten. Da hilft dann nur noch eine Sonnbrille.
 
@Driv3r: Klar kenne ich auch zur Genüge. Nur so ein AUtopilot soll ja besser sein als der Mensch. Sonst bringt das Ganze auch nichts.
 
@Tomarr: Gerade für die, die im Winter nur ein 30x30cm Sichtloch freikratzen/Schaufeln...
 
@Tomarr: Da ist ja auch noch ein Radar und Ultraschallsensoren drin.
 
@mcbag: Sicher? Weil der eine Unfall der durch die Presse ging resultiert nämlich daraus dass die Kamera geblendet wurde.
 
@Tomarr: Bei allen Modellen die ab Anfang November produziert wurden ist das so.
 
@mcbag: Na gut, dann haben sie ja wenigstens nachgebessert.
 
Da kann man nur hoffen, dass die Finanzblase vorher nicht platzt und der Absatz ansteigt. Alle bisherigen Ziele wurden ja verfehlt und die große Akkufabrik wird und wird nicht fertig...
 
Bei 1:31 war er aber kurz überfragt. Hätte gern ohne Zeitraffer gesehen aus welcher Geschwindigkeit er aufgrund der Fußgänger stoppte und wie lange er hielt. Das hätte durchaus einen Auffahrunfall verursachen können. Ungeachtet dessen, dass die Fußgänger auf der falschen Straßenseite liefen (für die dt stvo)

Edit: P.s.: Das Infodisplay wirkt auf mich noch immer lächerlich übertrieben groß...
 
@EffEll: Wenn man der Tachoanzeige glauben kann....waren es grad mal so ~19 MPH (nehme mal an das es MPH sind), also ca. 30 Kmh...
 
Gebt dem System noch 5 - 10 Jahre und die Dinger fahren 100x zuverlässiger und sicherer als Menschen.
 
@coolbobby: Das ist höchstwahrscheinlich jetzt schon der Fall. Die Frage ist, ob es Tesla dann noch in dieser Form gibt
 
Obwohl ich eigentlich der Entwicklung von Fahrassistenzsaystemen sehr offen gegenüberstehe, mit diesem Video hat Elon Musk sich wohl eher selbst ins Knie geschossen. Schade!
Fragt sich denn keiner, warum das Video im Zeitraffer daherkommt? Und dann auch noch mit dieser nervenden Musikuntermalung, anstatt eines Films in Echtzeit mit Realton? Nun ja, zumindest ein Youtuber hat sich das auch gefragt, und das Video mal etwas entschleunigt: https://youtu.be/VG68SKoG7vE

Am besten den Ton noch ausmachen, und dann die Fahrt mal genießen! Kurz zusammengefasst: das Fahrzeug fährt zunächst nicht schneller als 25km/h (15 mph) innerorts und 40km/h (25 mph) außerorts. Und trotzdem hält es mehrmals unverhofft an, obwohl nichts im Weg ist. Einmal sogar auf der Landstraße, als auf dem Gehweg NEBEN der Straße zwei Joggerinnen laufen. Auch an Kreuzungen hat der Autopilot so seine Schwierigkeiten. Zweimal kommt das Auto an eine Kreuzung, wo schon ein wartendes Fahrzeug steht. Anstatt sich dahinter zu stellen, hält der Tesla mit gut 30m Abstand vor dem Fahrzeug, um dann im Schritttempo aufzuschließen.

Immerhin wird es in der zweiten Hälfte richtig sportlich. Der Tesla kommt teilweise auf der Landstraße auf unglaubliche 56km/h (35 mph). Nicht dass sich deshalb etwas an seiner unsicheren Fahrweise ändert. Kurz vor Ende gibt es dann sogar einen Beinaheunfall, als der Tesla an einer Abzweigung einem entgegenkommenden Fahrzeug beinhart die Vorfahrt nimmt.

Fazit: Ich finde es gut, wenn Fahrassistenzsysteme dabei helfen, den Verkehr sicherer zu machen. Aber zumindest Tesla scheint vom tatsächlichen autonomen Fahren noch ein gutes Stück entfernt zu sein. Ich vermute, es dauert wohl noch gut 10 Jahre, bis man die Fahrzeuge wirklich autonom auf den Verkehr loslassen kann.
 
@webmantz: danke für die version. bei 6:54 bleibt der wagen plötzlich mitten auf der landstraße stehen. augenblicke vorher hatte er ein auto von links übersehen. überzeugen tut mich das nicht
 
@webmantz: Beide Videos gibt es hier: http://ecomento.tv/2016/11/21/teslas-selbstfahr-elektroautos-in-aktion-videos/
 
@webmantz: Die technische Seite des Videos finde ich dagegen langweilig, sooft wie der Kübel grundlos stoppt, wäre mir zu viel. Aber - auch wenn ich noch unter 40 bin - einer der besten Rock-Songs ever als "nervend" zu bezeichnen ....

Schlimmer ist, dass der Song für eine Marketing-Kampagne missbraucht wird.
 
Hoffentlich kommen die deutschen Autohersteller bald mal in die Gänge bei den Elektroautos. Da ist Tesla ja Jahre voraus. Der neue E-Golf schafft es gerade mal auf maximal 300km, also bestenfalls 200km in der Realität. Dabei hat der nicht mal annähernd die technische Ausstattung eines Teslas, von der Power ganz zu schweigen. Trotzdem wird er bestimmt wieder über 30000euro kosten. Nächstes Jahr kommt dann das Model 3 und wird VW, BMW und Co. richtig dumm aussehen lassen. Für mich wäre Tesla aufgrund des großen Displays leider keine Option. Ich will lieber taktile Knöpfe haben.
 
@FuzzyLogic: Der Golf kostet auch keine 80.000 Euro aufwärts. Es ist keine Kunst, ein E-Auto zu bauen, was lediglich einer kleine Zielgruppe mit enormen finanziellem Puffer Spaß bereitet.
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