CryEngine V: Crytek stellt Spiele-Engine der nächsten Generation vor

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Die deutsche Spiele- und Game-Engine-Schmiede Crytek hatte zuletzt eine wirtschaftlich turbulente Zeit, mit der nun angekündigten neuen CryEngine V will man wieder auf die Erfolgsspur zurück. Das soll zum einen mit einer auf Virtual Reality fokussierten Technologie gelingen, zum anderen mit einem "Zahl was du willst"-Bezahlmodell.

Das Frankfurter Unternehmen hat auf der Game Developers Conference in San Francisco die neueste Generation seines Grafik-Grundgerüsts CryEngine präsentiert und diese greift das derzeitige Trendthema schlechthin auf: Virtual Reality.

Bessere UI

Technisch habe man schon immer einen guten Job geleistet, meinte Crytek-CEO Cevat Yerli, in Sachen Zugänglichkeit habe man aber doch Defizite gehabt, so VentureBeat. Deshalb habe man sich darauf konzentriert, den Entwicklern, die die CryEngine V einsetzen, das Leben zu erleichtern und hat daran gearbeitet, alles intuitiver und zugänglicher zu machen, allen voran die Benutzeroberfläche.

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In diese Verbesserungen hat man nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Geld investiert. Letzteres sitzt wieder etwas lockerer beim lange Zeit angeschlagenen Unternehmen, da man unter anderem die CryEngine an Amazon lizenzieren konnte. Der Versandhändler hat auf Basis der CryEngine die eigene und frei verfügbare Lumberyard-Engine erstellt, der Deal dürfte den Frankfurtern etwa 50 Millionen Dollar eingebracht haben.

Assets für Spiele sind ein wichtiger Teil der Entwicklung und oft ist die schiere Menge unüberschaubar. Auch das will man ansprechen, nämlich per Crytek Marketplace. Dort können Entwickler ihre Assets veröffentlichen und verkaufen, ähnlich wie es bei der Konkurrenz und dem Unity Asset Store der Fall ist.

Wie erwähnt konzentriert man sich bei der CryEngine V auf die Erschaffung von Inhalten für Virtual Reality, unter anderem mit "naturgetreuem Echtzeit-Rendering", wie Frank Vitz, Creative Director bei Crytek erläuterte. Als Demonstrationsspiel für die Leistungsfähigkeit der neuen Engine entwickelt Crytek natürlich auch ein VR-Spiel, in The Climb erklimmt man in einer realistischen Umgebung einen Berg, weitere Beispiele für die Möglichkeiten der CryEngine V sind in diesem Video zu sehen.
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dann wird es allerhöchste eisenbahn für ein crysis 4
 
@cs1005: oder ein vernünftiges farcry
 
@cs1005: Bitte nicht noch eine Tech-Demo ohne spielerischen Wert. Da lob ich mir Far Cry3/4. Auch wenn ich mir keinen weiteren Teil leisten werde, der das selbe Prinzip nur mehr aufwärmt (Far Cry Primal), die beiden Teile waren schon ein Erlebnis :)
 
@DailyLama: Die Crysis-Spiele zählen mitunter zu meinen lieblings Shootern...Gerne verzichte ich auch mal auf eine dichte Story, wenn Gameplay und Atmosphäre stimmen. Und man kann sagen was man will, aber die Atmosphäre profitiert in dem Genre ganz stark von einer potenten Grafik!
 
@DailyLama: Man kann ja von Crytek halten was man will aber Crysis 1 und Far Cry 1 waren am PC damals wunderbare Ego-Shooter.
 
ihr solltet mal an eurem videoplayer arbeitet. das ust ja grausig sich was drüber anzuschauen
 
@Stylos: Bevor ich mir hier ein Video anschaue, suche ich erstmal bei YT ob ich dort finde.
 
@Stylos: krass wen ich das sage wird das kommentar normalerweise direkt gelöscht
 
@Stylos: hat jemand den Link?
 
Na toll. Eben erst das HumbleBundle mit den CryEngine Assets gekauft. Funktionieren die auch mit der neuen Engine?
 
hmm... Da gefällt mir die Snowdrop-Engine bessere
 
@Stratus-fan: Jede Engine hat ihre Stärken und Schwächen...ich denke was das Stadt-Szenario angeht ist die Snowdrop die beste Wahl aktuell. Aber sobald es um Jungle und Natur geht, war Crytek schon immer ganz vorne mit dabei!
 
@bigspid: Stimmt, da hast Du recht. Bzgl. Vegetation hat die Cryengine wirklich einiges zu bieten.
 
Ganz ehrlich? Das Material beeindruckt mich jetzt nicht wirklich... ich weiß nicht woran es liegt, aber wenn man div. Engine-Demos sieht sehen die immer echt faszinierend gut und teilweise schon enorm "echt" aus, aber in den Spielen kommt das nur in den seltensten Fällen an...
 
@Nickel: Das liegt daran, dass diese Demos synthetisch sind, also alles genau vorgegeben ist. Dadurch fällt einiges an CPU-Last weg. Wenn dann KI, Physik usw. in nem Spiel berechnet werden muss, dann geht das wieder auch kosten der Grafik.
 
@Nickel: Das liegt daran, dass du die Spiele immer nur mit den Demos derselben Engine vergleichst. Das ist doch klar, dass die immer besser aussehen. Vergleiche Spiele einer Engine mit Spielen der Engine einer Version tiefer.
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