So erweitern Sie den Suchindex von Windows

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Windows bietet ab Werk eine einfache Möglichkeit, den Computer nach bestimmten Dateien oder Datei-Inhalten zu durchsuchen. Leider erfasst die Suche standardmäßig nur wenige Verzeichnisse. Unsere Kollegen von SemperVideo zeigen, wie Sie den Suchindex auf beliebige Bereiche Ihres Computers erweitern.

Indizierungsoptionen anpassen

Um schnelle Ergebnisse liefern zu können, greift die Windows-Suche auf einen Index zurück. In den Standardeinstellungen überwacht dieser jedoch nur wenige Orte wie das Benutzerverzeichnis. Inhalte in anderen Ordnern oder auf anderen Laufwerken werden daher nicht berücksichtigt. Dies können Sie ändern, indem Sie weitere Orte in die Indizierung aufnehmen:

Dazu öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows und suchen dort die Indizierungsoptionen. Diese finden Sie etwa, indem Sie in das Suchfeld "Indiz" eingeben.

In den Indizierungsoptionen klicken Sie auf den Ändern-Button. Sie können nun die ausgewählten Orte ändern und beispielsweise weiteren Datenträger hinzufügen. Diese werden bei künftigen Suchanfragen dann ebenfalls berücksichtigt.
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Es gibt echt noch Leute, die den Suchindex von Windows benutzen? WARUM???

Bin ich froh dass es Everything gibt... und es ist echt traurig, dass Microsoft, die ja das Betriebssystem programmiert haben, nicht in der Lage ist so ein geniales Tool zu programmieren...
 
@Annettekrum: Und du glaubst, das Tool kommt ohne Suchindex aus?

Was kann dieses Tool denn was die Suche (Windows 10) nicht kann? Die Webseite ist leider absolut nichtssagend.
 
@Draco2007: Ja, es ist ein Tool mit dem man "nur" nach Dateien suchen kann (nicht nach Inhalten), dies geschieht aber rasend schnell. Genauso schnell wird der Index erstellt. Probehalber habe ich jetzt den Suchindex neu erstellt: 1738581 Dateien (auf drei Festplatten) in ca. 20 Sekunden.

Es gibt ein ähnliches Tool (UltraSearch), das ohne Suchindex auskommt. Ist dafür auch logischerweise langsamer.
 
@noComment: Naja die Windows Suche ist jetzt auch nicht grade langsam. Ja die Indexierung dauert etwas, dafür werden je nach Datei auch Inhalte indexiert.

Zudem werden nicht "nur" Dateien gefunden, sondern auch Windows-Einstellungen. Z.B. die Indexierungsoptionen, die im Video vorgestellt werden, werden sofort gefunden, wenn man nach "Ind" sucht. Ich find das jedenfalls sehr nützlich.

Zusammen mit Cortana ist es auch möglich direkt im Web zu suchen, was ich allerdings nicht nutze.
 
@Draco2007: Man kann ja beide benutzen - je nach Bedarf.
 
@noComment: da muss ich dir Recht geben.

Ich persönlich nutze zwar lieber nur ein Tool, aber jeder wie es ihm beliebt =)

Jedenfalls ist die Windows-Suche längst nicht so schlecht wie vom OP dargestellt...
 
@Draco2007: Schade nur, dass die für Vista angekündigte NTFS-Erweiterung "WinFS" nicht weiter umgesetzt wurde.
 
@Annettekrum: kann dein Tool auch auf Netzlaufwerken suchen?
 
@Odi waN: Also erstens ist es nicht MEIN Tool. Zweitens kann es das...
 
@Odi waN: https://www.voidtools.com/support/everything/folder_indexing/
 
Ich halte die Windows-Desktop-Suche für weitgehend unbrauchbar. Es kommt häufiger vor, dass man ausdrücklich markiert hat, dass die Suche auch nach System- und versteckten Dateien suchen soll und Dateien nicht in den Suchergebnissen auftauchen die definitiv auf der Festplatte sind.

Wenn ich beispielsweise in der Desktop-Suche von Windows 7 langsam "Systemsteuerung" eintippe, taucht die Systemsteuerung in den Suchergebnissen mal auf und dann wieder nicht, je nachdem welchen Buchstaben von Systemsteuerung ich gerade eingetippt habe. Wer zum Teufel programmiert solche merkwürdigen Suchalgorithmen?

Die reine Dateisuche unter Windows XP funktionierte noch zuverlässig, aber in neueren Windows-Versionen nutze ich die Suche nicht mehr, weil sie schlichtweg unzuverlässig ist. Ich muss sicher sein können, dass ich alle Vorkommen eines bestimmten Suchstrings finde. Wenn ich mich nicht einmal darauf verlassen kann, brauche ich die Windows-Desktop-Suche nicht.

Hinzu kommt, dass Microsoft es in über zwei Jahrzehnten nicht hinbekommen hat in der Windows-Desktop-Suche reguläre Ausdrücke zuzulassen, so dass ich bis heute erst GNU/Linux-Tools auf Windows installieren muss, um diese Funktionalität zu haben. Ein Betriebssystem, das nicht zuverlässig und umfassend in seinem eigenen Dateisystem suchen kann, ist ein dummes Spielzeug aber kein Betriebssystem.

Um irgendwelchen App-Store-Unsinn, den niemand braucht, oder einen Haufen mit Windows mitgelieferter, kaum deinstallierbarer Apps zu entwickeln, von denen kaum eine ohne Internetanbindung/Microsoft-Account funktioniert und die daher für mich komplett nutzlos sind und mir nur die Festplatte vollmüllen, da kaum ein Windows-Rechner bei mir jemals auch nur eine Sekunde eine Verbindung zum malwareverseuchten Internet bekommt und ich mir niemals einen Account bei Microsoft registrieren werde, da ist bei Microsoft offenbar Arbeitszeit und Geld vorhanden. Hintergrundbilder für die Leute, die so wenig mit einem Rechner anfangen können, dass sie ihn als besseren elektronischen Bilderrahmen missbrauchen müssen um im Bekannten-/Kollegenkreis stolz ihr neuestes Hintergrundbild herumzuzeigen, stellt Microsoft auch ständig neu und gratis zur Verfügung (Ich persönlich habe seit 20 Jahren kein wirkliches Hintergrundbild mehr auf meinen Installationen gehabt. Was soll ich mit so einer sinnlosen Spielerei? Ich setze bestenfalls mal eine Liste mit Kommandozeilenbefehlen als Hintergrundbild, damit ich selten genutzte Befehle nicht vergesse.). Aber will man mit Windows in dessen eigenem Dateisystem nach bestimmten Mustern suchen, muss man Open-Source-Tools anderer Betriebssysteme verwenden und weiss augenblicklich wofür NT immer noch steht: Neandertal Technologies.

Alle Entwicklungen wirklich potenter Verbesserungen, wie etwa das zuletzt für Windows Vista versprochene Datenbank-Dateisystem WinFS, stampft Microsoft immer wieder ein und aus angeblich professionellen Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio entfernen sie mittlerweile sogar wichtige Tools, die einem pro Tag Stunden an Arbeitszeit sparen können, wie etwa die schnellen Textmakros.

Microsoft scheint seine Software nur noch für IT-Laien zu produzieren. Fortgeschrittene Nutzern fehlten in Microsofts Software schon immer eine ganze Menge fortgeschrittene Tools und mittlerweile entfernt Microsoft auch noch jene Tools für anspruchsvollere Nutzer, die sie schon einmal eingebaut hatten und entwickelt zusätzlich keine neuen mehr.

Per Telemetriedaten das Nutzerverhalten weltweit auszuspionieren und alle wartungsintensiveren, höheren Funktionen, die nur wenige Nutzer verwenden, aus der Software rauszuwerfen um Entwicklungskosten zu sparen ist offenbar kein so guter Ansatz, denn Tools für Fortgeschrittene werden nun einmal nur von den vergleichsweise wenigen, fortgeschrittenen Nutzern verwendet und noch dazu oft von solchen, die wissen, wie man die Telemetriedatenübertragung zu Microsoft unterbindet. Damit erzeugt Microsoft heute mehr als jemals zuvor nur noch Software für DAUs, da diese Gruppe seit jeher die Masse der Benutzer graphischer Software stellen und das merkt man eben auch an der Suchfunktion in Windows.
 
@resilience: https://www.voidtools.com/support/everything/searching/
 
Es ist ja nichts Neues, dass es immer wieder Probleme mit der Suche unter Windows gibt. Seit dem allerersten Windows hat man das Gefühl, nie zu finden was man sucht. Aber wie so oft: Die Windows eigenen Tools decken einen Grundbedarf, sind aber am Ende doch unzureichend und man muss nach Alternativen suchen (siehe auch Windows Media Player - die meisten werden den mittlerweile durch z.B. VCL ersetzt haben. Everything ist bestimmt eine nützliche Alternative, allerdings sucht es eben nur nach Dateinamen. Auch wenn es etwas Eigenwerbung ist, aber vielleicht ist ja unsere kostenlose Software Lookeen Free interessant. Sie sucht auch in Dateiinhalten und in Outlook. Das ist der Link zum Download: http://free.lookeen.de/
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