ProduKey: So liest man den Windows-Key beschädigter Installationen aus

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Zwar setzt Windows für die Installation in der Regel die Eingabe eines gültigen Lizenzschlüssels voraus, mit den Bordmitteln des Betriebssystems lässt sich dieser anschließend aber leider nicht ohne weiteres anzeigen. Dies ist etwa dann ein Problem, wenn man Windows neu installieren möchte, der Aufkleber oder Zettel mit dem Schlüssel jedoch verloren gegangen oder nicht mehr lesbar ist.

Abhilfe schaffen in solchen Situationen kleine Zusatzprogramme wie das kostenlose ProduKey, welches nicht nur den Lizenzschlüssel des derzeit aktiven Betriebssystems ohne großen Aufwand anzeigt, sondern diesen auch dann auslesen kann, wenn der Rechner nicht mehr hochfährt. Wir erklären in diesem Video, wie man dabei vorgehen muss.

Auslesen per Live-Disc

Zur Vorbereitung sollten die Programmdaten von ProduKey idealerweise auf einen USB-Stick kopiert werden. Anschließend fährt man ein bootfähiges Windows-Installationsmedium auf CD oder DVD hoch und erreicht über die Computerreparaturoptionen die Eingabeaufforderung (Problembehandlung → Erweiterte Optionen → Eingabeaufforderung). Nach dem Wechsel zum USB-Stick lässt sich die ProduKey.exe starten.

Anders als beim Ausführen unter Windows muss als nächstes die Quelle zum Auslesen des Lizenzschlüssels ausgewählt werden. In den meisten Fällen genügt hier das Bestätigen der Standardeinstellung, da diese die Schlüssel der Windows-Versionen aller angeschlossenen Laufwerke aufspürt und dann anzeigt.

ProduKey kann allerdings noch mehr - und zwar den Lizenzschlüssel aus einer einzelnen Registry-Datei auslesen. Hierfür genügt es, in ProduKey die Datei "SOFTWARE" als Quelle anzugeben, welche sich im Verzeichnis /Windows/System32/config/ befindet. Zu beachten gilt dann aber, dass die Software in diesem Fall unbedingt als Administrator laufen muss.

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ProduKey - Keys auslesen
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Ist eigentlich schon bedenklich, dass man so einen Aufwand betreiben muss, um die legal bezahlte Lizenz zu bekommen. Wenn ich daran denke, wie viele Freunde mich ansprechen, weil ihr vorinstalliertes Windows mal abgeraucht ist und dich nirgends am Gerät mehr der Lizenzaufkleber finden lässt oder beschädigt und unlesbar ist. Wie oft habe ich dann aus anderen Quellen eine freie OEM-Nummer organisiert und registriert. Zum Glück sitze ich an einer guten Quelle.
 
@Kobold-HH: Bedenklich ist eigentlich in diesen Fällen nur, dass die betroffenen Benutzer mit ihren Dokumenten (und da gehören solche Lizenzunterlagen nun mal dazu) genauso saumäßig umgehen, wie es heute allgemein üblich ist, da kaum jemand noch eine Wertschätzung für irgendwas an den Tag legt - selbst dann, wenn er es aus eigener Tasche bezahlt hat.

Wieso rennen denn z. B. so viele Leute mit ner Spider-App auf dem Smartphone rum?

Meiner Meinung nach sind das alles selbstgemachte Leiden.
 
@DON666: >>>Bedenklich ist eigentlich in diesen Fällen nur, dass die betroffenen Benutzer mit ihren Dokumenten (und da gehören solche Lizenzunterlagen nun mal dazu) genauso saumäßig umgehen, wie es heute allgemein üblich ist, da kaum jemand noch eine Wertschätzung für irgendwas an den Tag legt - selbst dann, wenn er es aus eigener Tasche bezahlt hat.<<<

Erschreckend, da sind wir uns ja mal wieder einig ........ fürchterlich :-)

Ich habe seit den Anfängen der MS-PCs jede Lizenz entweder aufgeklebt in ein Büchlein, oder eine Kopie davon und nochmals schriftlich den Key dazu festgehalten. Genauso alle CDs archiviert, inkl. ISOs auf Sicherungs-HDD.
Zu den aktuellen PCs, habe ich immer das OS in nächster Umgebung liegen, inkl. Key.

Denn Crashs kommen dann immer, wenn ein wichtiges Schreiben raus muss, oder man real ganz wichtige Daten braucht.

Ich finde dann immer lustig, wenn dann Anrufe kommen, "Panik, mein PC tut nichts mehr". Und was kann ich dafür. .... und dann kommt immer wieder, ich weiß nicht wo meine CDs/DVDs sind, meine Keys sowieso nicht.

Mensch, gewöhnt euch an, OS-CD/DVD und Key immer in der Nähe des PCs griffbereit zu haben, genauso eine Sicherung aller wichtigen Programme (hier meine ich kein Backup), sondern aller installierten Programme als Rohware (wie die CD) zu haben. Die Programme kann man sich wunderbar auf DVDs, Sticks, oder HDDs zusammenspielen. Hilfreich auch bei Freeware, die gerne aus dem Netz verschwindet. Jeder, uneingeschränkt jeder, sollte sich so seine kleine Sicherung anlegen. Ist kein großer Aufwand.
Auch ein altes OS kann Freude bringen, parallel !!!! (keine Neuinstallation) neben ein geschrottetes OS aufspielen, kann man selbst einfach Daten retten.
Eine Notfall-HDD mit einem alten OS drauf, kann genauso die gleichen Wunder bewirken, installieren und man kann noch an das geschrottete neue OS auf anderen HDD kommen, kann.

Man kann das alles noch übertreiben und Netzteile in Reserve haben, genauso wie Mainboards usw. :-) Bitte nicht fragen, ich bin so irre, aber eben aus Erfahrung.
Wenn man sich aber Sicherungen anlegt, wird man schnell eine 2. oder auch 3. Sicherung anlegen und Vorsicht mit gebrannten CDs und DVDs. Meine ersten Sicherungen hierauf hielten knapp 10 Jahre, danach war vieles weg. Bei gebrannten DVDs geht das noch schneller.
Ext. HDDs haben noch üblere Probleme, die kann man sehr schrotten, innerhalb von Wochen.
Was funkt, sind Sticks und Hot Swap Rahmen SATA. Aber bitte auch hier, genauso wie bei IDE Wechsel, runterfahren, wechseln, hochfahren. Die HDDs danken es einem.

@DON666:
verstehst du jetzt unser anecken, du scheinst auch älter zu sein. Ich bin als Volljähriger mit C64 und Atari angefangen, via 3.1, 95 usw., haben viele Crash erlebt. Selbst gezahlt dafür.

Ich sage mal schon seit Vista, übernimmt das Denken Microsoft für viele, Mit Win 8 war das klar. Win10,. nebst Cortana ist die Vollendung. Das Denken wird abgegeben.

Kombiniert, mit deinem Phone, deinem neuem Perso mit Chip, bedarf es keines GPS mehr :-)

Also, warum entrüstest du dich, du magst ja auch das Neue, was dir quasi das Einschalten deines Gehirnes abnimmt und nun nicht wieder, man kann ja alles abschalten, kann Mann und auch Frau, aber wie viele tun es, erst recht wenn Microsoft wieder einschaltet. Ich sehe es noch schlimmer für unsere Kiddies.

Also, wundern darf es einen nicht.

Nur noch dazu, mit Tuneup ging das auslesen des Keys seit XP, funkt nach oben, wie nach unten.
 
@Kruemelmonster: Wozu? Inzwischen kann man alle Isos legal aus den Netz saugen, wenn man diese mal braucht. Früher ok, aber inzwischen überflüssig.
 
@John2k:
Genau diese Faulheit führt dann zum Jammern, wenn es das Programm nicht mehr im Netz gibt, oder die ISOs auf einmal weg sind aus dem Netz.

Ja, früher hat man, musste man sichern. Heute kommt dann die Faulheit, ist ja alles im Netz, was dann noch ins schlimmere Jammern endet, wenn weg.
 
Gibt es eine Möglichkeit den Schlüssel bei eine UEFI Installation auszulesen? In der Registry sieht man ja nur x .
 
@schober: meinst du den Schlüssel der bei Fertig PC seit Win8 im BIOS/UEFI hinterlegt wird?
 
@schober: Ja: http://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Seriennummer,_Key,_Schl%C3%BCssel_aus_dem_Bios_direkt_auslesen_Windows_8.1
 
Nein ,wenn ich selbst mit UEFI installire.
 
@schober: beim Installieren geht das genauso
 
Es wird doch alles gut werden, da Update KB3035583 nun ja als teilweise Wichtig eingestuft mal wieder auftaucht, sind ja bald alle bei Windows 10 und es gibt nie wieder Probleme, weil Win 7, 8, 8.1 ja glücklicherweise bald ausgestorben sind und alle verfügbaren MS-Kräfte an der konsequenten Verbesserung von Win 10 arbeiten, das dann natürlich innerhalb weniger Wochen alle "minderwertigen" BS in den Gulli spült....

Ein schönes Wochenende Allen.
 
@janilis: >>>Es wird doch alles gut werden, da Update KB3035583 nun ja als teilweise Wichtig eingestuft mal wieder auftaucht, sind ja bald alle bei Windows 10 <<<<

pass aber nur auf, wenn dich MS abschaltet, weil du deinen Überlebenscode nicht kanntest und keiner ihn dir mehr verrät ;-)
 
In Windows 8 funktionieren die Tools , wen ich an den selben Rechner mit einer Hd Windows 10 boote wird mir bei allen Tools nichts angezeigt Zb ist der Reiter MSDM gar nicht vorhanden .
 
Volumenlizenzen lassen sich so nicht auslesen, auch ist der ausgelesene Schlüssel bei vorinstallierten Geräten nicht zur Neuinstallation nutzbar.

Wer ist eigentlich die Zielgruppe von WF?
 
@otzepo: >>>Volumenlizenzen lassen sich so nicht auslesen, auch ist der ausgelesene Schlüssel bei vorinstallierten Geräten nicht zur Neuinstallation nutzbar. <<<

Och herrje. Nochmals, Volumenlizenzen hat nur der Erwerber der Lizenz für alle Volumen. Nicht der Kleine unten an dem es verhökert wurde. Denn, ich wiederhole mich, der Nutzer hat dann keinen Lizenznachweis.

Und nochmals, der Lizenznachweis von MS muss der Nutzer im Endeffekt haben und nachweisen können.

Keys, kann ich dir auch schnell besorgen, wie jeder es hier im Netze kann. ;-)
 
@Kruemelmonster: Um den Schlüssel auszulesen muss man eine lizensierte Kopie von Windows gekauft haben und mit diesem Schlüssel installiert haben. Wenn an deinem Laptop der Lizenzaufkleber abgerubbelt ist steht in der Registrierung der universelle OEM-Key des Herstellers, mit dem man das Gerät nicht wieder aktiviert bekommt. Wenn man es vom Refurbisher kauft ist der Volumen-Lizenzschlüssel vom Refurbisher drin, den man nicht auslesen kann, Wenn man in einer großen Firma ist ist der Enterprise-Lizenzkey drin, den man nicht auslesen kann.
etc pp

Wie gesagt, dieser Tipp funktioniert nur, wenn man einen Schlüssel bei der Installation selbst eingegeben hat, sonst nicht. Dieser Tipp ist aus Sicht eines Servicetechnikers keinen Pfifferling wert und bezieht sich auf eine Handvoll Nutzer. Da diese Information nicht mitgeliefert ist zerschießt sich der einfacher Nutzer seine Lizenz, da er ausliest und dann neu aufsetzt und mit dem Key nichts anfangen kann. Ohne die von mir gegebene Information ist dieser Tipp also nur eine Anleitung, wie man seine legitime Installation schreddert.
 
@otzepo: >Um den Schlüssel auszulesen muss man eine lizensierte Kopie von Windows gekauft haben und mit diesem Schlüssel installiert haben. Wenn an deinem Laptop der Lizenzaufkleber abgerubbelt ist steht in der Registrierung der universelle OEM-Key des Herstellers, mit dem man das Gerät nicht wieder aktiviert bekommt. <

Verstehe ich jetzt nicht ;-) wenn ich das OS aber mit dem dann abgerubbelten Key installiert hatte, kann ich den auslesen und es ist der Key auf dem dann abgerubbelten Aufkleber.
Daher, das was schon Kobold geschrieben hat, man gibt Geld für einen PC aus, ist aber zu faul sich den Key zu notieren, ein Bildchen davon zu machen und verschlampert dazu noch die Installations-CDs/DVDs und dann müssen Freunde herhalten und sofort springen, die bei sich alles sichern.

Ich nehme nur eine Familie mit 4 bis 5 PCs. Es gibt da Tage, in denen man besser im Bett bleiben sollte, denn man will es gar nicht glauben, dass an einem Tage sich mehrere PCs aufhängen können. :-) Hat man da dann nicht alles griffbereit, ist das Gezeter groß. Warum dieser Super-Gau immer beliebt Wochenende oder Ferien auftaucht, ist schon bemerkenswert.

@otzepo: >Wie gesagt, dieser Tipp funktioniert nur, wenn man einen Schlüssel bei der Installation selbst eingegeben hat, sonst nicht. Dieser Tipp ist aus Sicht eines Servicetechnikers keinen Pfifferling wert und bezieht sich auf eine Handvoll Nutzer. <

Dann sollte man es anders schreiben, OS-Installation direkt via Herstellers des PCs, die sind schon mit der Installation aktiviert. Du bekommst dazu einen Key, der aber mit der direkten Aktivierung nichts zu tun hat. Du kannst aber mit diesem Key neu aufsetzen.
So geschrieben, wird es verständlich, dass du dann mit dem ausgelesenen Keys echt nichts anfangen kannst.

Nur mal so dazu, ist ein OS richtig geschrottet und es repariert sich nicht selber mit OS-Installations-CD/DVD und du kommst auch nicht mehr rein ins OS, bringt dir dann ein auslesen eines Keys auch nichts mehr, Das hat man bitte sehr liegen zu haben, Key und CD/DVD und nicht irgendwo verbuddelt in seinem Chaos, im fünften Keller im Nirwana.
Und dann greifen meine Tipps dazu, zweite OS-HDD, oder altes OS parallel aufspielen. Man kann damit ganz einfach Daten retten.

Es geht hier ja nur um das Auslesen des Keys und das sollte man sofort tun und den vergleichen mit dem Key-Aufkleber. Sind die identisch, per Zettel, geschrieben abspeichern und zu der Installationssoftware geben. Ein Bildchen des Lizenzaufklebers am Gerät kann auch nie schaden. So einfach ist das eigentlich.
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