Microsoft HoloLens - HoloTour ermöglicht virtuelle Zeitreisen

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Mithilfe der speziell für Microsoft HoloLens entwickelten Anwendung HoloTour können Nutzer an ferne und vergangene Orte in aller Welt reisen und so beispielsweise von Zuhause aus die Inka-Stadt Machu Picchu erkunden oder im Alten Rom Gladiatorenkämpfen zu schauen.

Den Entwicklern war es besonders wichtig, dass die "Reisenden" das Gefühl bekommen, tatsächlich an einem anderen Ort zu sein. Diese können mit virtuellen Elementen der Tour interagieren, hierzu wurde das natürliche Verhalten der Nutzer analysiert und in die Entwicklung miteinbezogen. Auch die spezielle Audiotechnologie von HoloLens soll dafür sorgen, dass sich Nutzer an einen fernen Ort versetzt fühlen.

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Ich dachte das effektive Sichtfenster der Hololens ist dafür zu klein?
 
@Chiron84: du musst halt einen Kopf entsprechen bewegen...
 
@Chiron84: Denkst du auch, dass es auf ewig so klein bleiben wird? Die Displays hat MS selbst entwickelt und sind nun mal Gen1. Weiter solltest du jetzt schon mal an Windows Holographic denken. Diese Anwendungen werden ja dann auch unter Windows auf VR-Brillen laufen.
 
@Knarzi81: Natürlich nicht, ich wundertete mich nur. Dass es im Laufe der Zeit größer wird, davon war ich auch ausgegangen. Bin mal gespannt wann das so ist.
 
@Chiron84: Bei den Prototypen kamen Displays mit größerem FOV zum Einsatz. Das konnte ja Tom Warren vorab testen und war dann so enttäuscht von der jetzigen Version. Dadurch ist das überhaupt erst so ein Thema geworden. Die die nur diese Version hier kennen, machten in ihren Berichten das FoV-Thema eigentlich nur am Rande zum Thema.
 
Wäre sowas nicht wirklich mehr was für VR statt für AR?
 
@scar1: Hololens kann im Grunde beides. Dunkelst du um die Brille oder den Raum ab, hast du ein VR-Headset. Aktuell halt nur mit nem miesen Sichtfeld. Die NASA verwendet die HoloLens ja auch in der Mars-Tour in einer abgedunkelten Umgebung. Der Vorteil ist halt, dass man immer noch weiter mit seiner echten Umgebung in Verbindung bleibt und mit anderen besser interagieren kann.
 
@Knarzi81: ich wollte der HoloLens auch die Coolness nicht absprechen (und ich habe auch den Clip noch nicht angesehen). Aussage beruhte einfach darauf, dass im Text was von "erfahre alte Ruinen" stand und da wäre eben ein VR Set die Option der Wahl. Dass man mit der HoloLens noch viel schickere Sachen machen kann, wie ja auch esholraque in re:2 schreibt völlig korrekt.
[Und zu Machu Picchu hatte ich sogar das Glück, dass ich das in meiner Jugend tatsächlich mal live bereisen konnte]
 
@scar1: Prinzipiell ja; das Video lässt aber erkennen, worum es wirklich geht. Nämlich um die Erfahrung vor Ort, Ruinen wieder zum Leben erwecken. Das man das im Wohnzimmer auch sehen kann ist wahrscheinlich nur ein Nebenprodukt der eigentlichen Idee.
 
@eshloraque: Muss toll sein:vor ort werden bauwerke, ausgrabungen mit digitalen inhalten ergänzt, vervollständigt. Du sitzt auf einem stein vor der akropolis, gehst durchs colloseum... Mehr immersion geht beinahe nicht.
 
@eshloraque: siehe meine Antwort an Knarzi. Ich hatte das Video selber bisher noch nicht gesehen.
 
Ja, was die HoloLens-Technologie so alles möglich macht. Nur wie man damit einen Computer bzw. zugehörige Software im Alltag effizient bedienen können soll, dass weiß bisher scheinbar noch niemand.

Das Touch-Konzept, welches sich wie ein Krebs in ehemals halbwegs effizient gestaltete graphische Oberflächen für Tastatur und Maus gefressen hat, hat sich ja mittlerweile sogar ganz offiziell durch eine Studie als denkbar ineffizent erwiesen:

Smartphones verbessern die Produktivität der Mitarbeiter gar nicht
http://winfuture.de/videos/Internet/Smartphones-verbessern-die-Produktivitaet-der-Mitarbeiter-gar-nicht-16655.html

Und selbst das Bedienkonzept mit Tastatur und Maus für graphische Oberflächen sollte man einmal überdenken, denn offenbar bietet es zu wenig Zwang um Büroarbeiter zum effizienteren Arbeiten mit Kurztastenkombinationen zu zwingen.

Hidden Costs of Graphical User Interfaces:
http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1207/s15327590ijhc1802_1

Diese Studie beweist, dass selbst Leute die sich Office-Profis schimpfen immer noch Arbeitszeit durch ineffiziente Search-&-Point-&-Click-Arbeitsweise verschwenden und das offenbar auch noch effizient finden, obwohl es das eindeutig nicht ist und ihren Arbeitgeber daher unnötig viel Geld kostet.

Fazit: Wenn sich die HoloLens irgendwann einmal in größeren Stückzahlen verkaufen sollte, dann wohl nur an die Leute die gerne freiwillig mit einer Brille auf dem Kopf herumlaufen und deren Ansprüche an die Effizienz so niedrig liegen, dass sie auch Touch-Displays für eine tolle Sache halten.
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