Windows Hello: Microsoft zeigt Fingerprint-Reader für den USB-Port

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Die Microsoft-Keynote auf der Elektronikmesse Computex ist vorbei und brachte kaum neue Erkenntnisse. Auch große neue Hardware-Ankündigungen gab es schlicht nicht - aber zumindest kleine Geräte, die durchaus sehr praktisch sein können. Eines davon ist ein kleiner Fingerabdruck-Leser für den USB-Port.

Dieser wird nicht von Microsoft selbst angeboten, sondern stammt in diesem konkreten Fall vom japanischen Unternehmen Mouse Computer. Es ist durchaus zu erwarten, dass ähnliche Erweiterungen bald auch von diversen anderen Anbietern zu haben sein werden und bei der Verwendung des Rechners den Anmeldevorgang bequemer gestalten. Denn vorgesehen ist solche Technik in Windows 10 ohnehin.
USB-Fingerprint-Reader USB-Fingerprint-Reader USB-Fingerprint-Reader
Konkret bedeutet dies, dass der ansteckbare Fingerprint-Reader mit Windows Hello zusammenarbeitet. Eingesetzt werden kann das Gerät dabei aufgrund seiner Größe beispielsweise am Notebook, wo es nur wenig vom Gerät absteht und so auch beim Transport keine Probleme bereiten sollte. Grundsätzlich ist der Reader aber auch am Desktop verwendbar. Um ihn dort stets bequem erreichen zu können, müsste er allerdings in den meisten Fällen dann doch eher an den USB-Hub auf dem Schreibtisch gesteckt werden.

Der Einsatz des Fingerprint-Readers würde es ermöglichen, dass bereits beim Aufklappen des Notebooks der richtige Nutzer angemeldet ist, wenn er das Gerät beim Aktivieren schlicht kurz an dem USB-Dingle berührt. Aber auch im Büro wäre der Arbeitsplatz-PC schnell einsatzbereit, ohne, dass der Nutzer erst sein Passwort in den Startbildschirm tippen muss.

Unklar ist derzeit noch, inwieweit auch verschiedene andere Windows-Anwendungen solche Reader unterstützen werden. Denn es dürfte doch verschiedene Nutzer geben, die die Technik gern auch einsetzen würden, um beispielsweise den Zugang zu diversen Web-Diensten direkt durch Hand- beziehungsweise Fingerauflegen zu erledigen.
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"Unklar ist derzeit noch, inwieweit auch verschiedene andere Windows-Anwendungen solche Reader unterstützen werden." - Was ist da unklar? Anwendungen können auf das Windows Hello Framework auch heute schon zugreifen. Für die Anwendung ist es vollkommen unerheblich, womit das Framework letztlich die Authentifizierung durchführt, also ob nun die Gesichtserkennung, der Fingerabdruck oder vielleicht der Iris-Scan genutzt wird. Insofern können Anwendungen über diesen Weg auch auf den Fingerabdruckleser zugreifen, wenn auch nicht direkt.
 
Bleibt noch die Frage nach dem Preis...
 
Super Sache! Bin sehr kaufinteressiert, mal sehen, wie der Preis wird.
 
Alles andere als eine neue Idee http://m.ebay.com/sch/i.html?_nkw=fingerprint+reader+usb&isNewKw=1&_pgn=1&epp=24&_sacat=31530&cnm=Laptop+%26+Desktop+Accessories&isRefine=true&mfs=KWCLK&acimp=0&autoComplete=true&sqp=fingerprint-reader+usb&_trksid=p2056088.m2428.l2632.R2.TR4.TRC2.Xfingerprint-reader+usb
 
@knallermann: Natürlich ist das keine neue Idee, Fingerprint Reader gibt es wie Sand am Meer. Es geht wohl eher um den sehr kompakten Formfaktor.
 
@knallermann: Die Dinger sind dann ja doch "etwas" anders gestrickt. Das hier vorgestellte Modell ist in etwa so "groß" wie so ein Logitech-Funkempfängerdongle für kabellose Mäuse/Tastaturen.
 
Gar nicht mal so unflott die Idee. Ideal wäre es dann, wenn UBB-Hubs bzw. zwei USB Anschlüsse standardmäßig in jeden Monitor integriert werden, am besten frontal neben dem An-schalter. einfach mal eben schnell mit dem Finger easy drübergezogen und schon wird das persönliche Konto freigeschaltet.
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