Wie in der Zukunft: Auto sucht sich Parkplatz selbst

Zoomin, Auto, tesla, Automatisierung, Tesla Motors, Parken Zoomin, Auto, tesla, Automatisierung, Tesla Motors, Parken
Der Automobilhersteller Tesla zeigt in einem Videoclip, wie sein neuestes Fahrzeugmodell nicht nur eigenständig fahren und einparken kann, sondern sich sogar selbstständig einen freien Parkplatz sucht. Sieht so die Zukunft des Einparkens aus?

Wie im Video zu erkennen ist, geht dies auch, wenn der Fahrer bereits ausgestiegen ist. Selbstverständlich bremst das Auto für Fußgänger und andere Hindernisse. Bevor die Funktion verfügbar ist, muss die Software jedoch noch finalisiert und natürlich auch zugelassen werden. Dies soll bereits im nächsten Jahr der Fall sein.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren39
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
der nächste schritt ist das man sich das auto per app vor die haustür bestellt.
und dann wird man sich irgendwann zurecht fragen - wofür muss das auto noch mir gehören wenn ich mir mietwagen jederzeit für die tür bestellen kann und diese aehnlich wie bei datentarifen beim handy auf km-basis oder pauschalen abegerechnet werden...

und wenn das mal funktioniert - dann wirds düster für lkw fahrer, busfahrer, taxen usw usf. -
und wenn das auto eh selbst fährt - wozu dann noch langfristig einen führerschein?
5-10Jahre dann ist die technik ausgereift.

wennman schon solche apps hatz könnte man auch leicht fahrgemeinschaften optimal automatisiert zusammensetzen.
und wenn viele so denken - was machen dann vm/audi und co wenn plötzlich ein auto für 5haushalte langen?
 
@Leedur: Zukunftsvision: In 30 Jahren wird (zumindest in Städten) kaum noch jemand ein eigenes Auto haben. Stattdessen fährt man beispielsweise eine Teilstrecke mit der Bahn, wird dann am Bahnhof von einem selbstfahrenden Auto abgeholt und zum endgültigen Ziel gebracht. Das sollte meiner Meinung nach Teil des ÖPNV sein und entsprechend im Preis eines Tickets integriert. Ohne die endlosen Kolonnen von parkenden Autos könnten die Innenstädte unfassbar viel Raum für urbanes Leben, Bepflanzungen, Spielplätze, Radwege usw. gewinnen. Hoffentlich erlebe ich das noch :)
 
@nicknicknick: Zukunftsvision in 30 Jahren: Verlängertes Wochenende und schönes Wetter, halb Deutschland will auf einmal Kurzurlaub machen. Man drängt sich mit Gepäck für 4 Leute in den voll besetzten ICE. Unterwegs versucht man per App eine Mietgondel an den Zielbahnhof zu bestellen, wie tausende andere Familien auch. Gegen eine geringe, nicht unerhebliche Extragebühr rutscht man auf der Warteschlange etwas nach vorne. Nach 90 Minuten kommt dann so ein Ding an und man lässt sich zum Hotel fahren.
Am nächsten Morgen entscheidet man sich für den Ausflug zum 30km entfernten Vergnügungspark und bestellt eine Gondel. Die trifft auch nach 120 Minuten ein. Man hätte ja mittels extra Gebühr die Wartezeit verkürzen können, aber das hat der Familie gestern schon ein Loch in die Urlaubskasse gerissen.
Vorsorglich Bucht man für den Heimweg rechtzeitig die Gondel für zurück. Aber aufgrund eines kleinen Staus am Ausgang des Parks verpasst man die reservierte Zeit und die gondel geht an den nächsten vorbesteller.

Vielleicht sollte man davon abrücken, jeden Fleck vor einem Neubau zuzubetonieren, dann müsste man sich nicht Autos wegwünschen, um Bäume zu pflanzen.
 
@iPeople: Natürlich muss das Angebot entsprechend der Nachfrage mitwachsen. Mehr Züge, eine bessere Taktung und mehr Verbindungen. Außerdem: hast du mal an einem Freitagnachmittag versucht, aus einer beliebigen deutschen Stadt rauszufahren? Ich habe gestern insgesamt 3 Stunden im Stau gestanden. Insofern ist die Wartezeit auch heute schon da und wird sich durch effizientere Auslastung (intelligent und automatisch zusammengestellte Fahrgemeinschaft statt Autos mit einer oder zwei Personen) deutlich verringern. Ich wage zu behaupten, dass die Zahl der verfügbaren Fahrzeuge auch in Zukunft nicht der limitierende Faktor sein wird, sondern die Leistungsfähigkeit der Verkehrswege.
Und außerdem habe ich deutlich gesagt, dass ich diese "Gondeln" als Teil des ÖPNV ansehe, also eben nicht private und profitorientierte Unternehmen das anbieten sollten.
Ich frage mich gerade, ob du den Status Quo wirklich unbedingt beibehalten willst und wenn ja, wieso? Findest du das alltägliche Chaos, den Lärm und die Verschwendung von Ressourcen so toll?
 
@nicknicknick: gestern 16 uhr aus münchen raus hat eine ganze stunde bis nach hause gedauert. sonst sind es 45 minuten ...
 
@xerex.exe: Meine Rede. Ich versuche zwar, so oft es geht mit der Bahn zu fahren, aber leider fehlt oft der Anschluss für die letzten Kilometer. Autonome Fahrzeuge könnten der Schlüssel sein um die Verkehrsprobleme zu lösen oder wenigstens deutlich zu entschärfen. Was dann noch fehlt ist ein ICE-Netz mit wirklich schnellen Verbindungen und eng getakteter Regionalverkehr.
 
@nicknicknick: Das Angebot kann aber nicht beliebig der Nachfrage mitwachsen.
Schon jetzt sind die meisten Strecken überlastet und unterm Tag ist fast keine Instandhaltung mehr möglich, da sich Güterwagen und Personenwagen abwechseln.

Und Gleise kann man auch nicht beliebig dazubauen, weil man die letzten Jahre ja lieber damit beschäftigt war alles zu verkaufen und man Häuser bis an die heutigen Bestandsgleise baut und nur mit einer Lärmschutzwand trennt.

Also gibt es da in Zukunft nicht viel Spielraum.

Mir graut es ja heute schon vor einer Zugfahrt, wenn sich die Leute dann im Abteil stapeln. Die einen husten, die anderen miefen. Ne danke.
 
@nicknicknick: Es dürfte aber ein Unterschied sein, ob ich ein Fahrzeug habe und mit dem im Stau stehe oder gar kein Fahrzeug erst bekomme und meine Pläne verwerfen darf. Natürlich muss das nach Angebot und Nachfrage geregelt werden, aber wem gehören die Fahrzeuge? Was ist bei schwachen Zeiten, stehen die Autos dann nicht rum? Wo stehen die dann rum? Fahren die dann Ressourcen fressend aus der Stadt raus um dann bei Bedarf wieder in die Stadt zu fahren?
Als Teil des ÖPNV ist es der Willkür des Staates unterlegen und ich wage zu bezweifeln, dass sich das positiv auswirkt. Wenn ich alleine daran denke, wie in Berlin mit dem ÖPNV umgegangen wird, habe ich meine Zweifel an ein von Dir erträumtes Konzept.

Fahrgemeinschaften gibt es bereits, nennt sich Bus. Und mal ehrlich, das wird nicht passieren, dass sich Leute mit anderen Leute ein Auto teilen. Und darf man dann bei jeder "Bestellung" die Menge an Gepäck angeben, damit dann die "Zentrale" entscheidet, dass ich allein fahren darf oder das Fahrzeug mit jemanden teilen muss? Wer entscheidet das? Muss ich Aufpreis bezahlen, wenn ich allein fahren und meine Ruhe genießen will?

Dann Frage ich dich ernsthaft, warum man dann Mrd in irgendwelche autonomen Fahrzeuge investieren sollte, wenn die Infrastruktur eh schon am Limit krebst? gefahren wird nicht weniger, die Anzahl der Gondeln kann man vielleicht marginal verringern.
Natürlich bin ich Freitags in der Stadt, ich wohne schließlich in einer. Du solltest aber aufhören, Dich über Sachen zu entnerven, die Du eh nicht ändern kannst. Stau? Na und, ist nicht zu ändern, kann ich eben länger Musik hören.

Es geht nicht um Status Quo, sondern es geht darum, dass viele Menschen in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt werden und an Flexibilität einbüßen würden. Warum sollten sie dazu bereit sein?
Wenn Du die Verschwendung von Ressourcen anprangerst, da fallen mir ganz andere Gebiete ein, z.B. die Überproduktion an Konsumgütern und die dadurch zwangsweise Abwertung gegenwärtigen Besitzes. Nicht der Besitz eines Autos/Handys/TV-Gerätes ist Verschwendung, sondern die Unart, dieses ständig erneuern zu müssen.
 
@andi1983: Auf einigen Strecken ist das tatsächlich so. Ich denke deshalb auch, dass es einiger Neubaustrecken bedarf. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Strecken in einem miserablen technischen Zustand, der dazu führt, dass eigentlich schnelle Züge unnötig ausgebremst werden. Wenn das Geld, welches bisher Priorität in den (Aus-)Bau von Autobahnen gesteckt wird, stärker in diese Richtung gelenkt würde, könnte man die Fahrtzeiten deutlich verkürzen und damit natürlich auch viel mehr Menschen im gleichen Zeitraum transportieren.
Wenn du lieber mit dem eigenen Auto fährst solltest du trotzdem oder gerade dafür sein, dass mehr Menschen mit Öffis unterwegs sind, da dann die Straßen weniger stark belastet sind und du seltener im Stau stehst.
 
@nicknicknick: Ich meinte eigentlich das es nicht soooo schlimm ist. Kommt immer auf die Stadt drauf an und welche deppen am fahren sind.
 
@iPeople: Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn. Habe ich denn irgendwo geschrieben, dass der Besitz von Autos verboten werden sollte? Ich bin vielmehr absolut sicher, dass der Trend, der ja auch heute schon in Großstädten erkennbar ist, nämlich dass sehr viele Leute mit Freude auf den Besitz eines eigenen Autos verzichten, sich weiter verstärkt und entsprechend Raum sowohl auf den Straßen als auch am Rand frei wird. Und was du anscheinend nicht verstehst ist, dass es absolut planbar ist, wieviele Fahrzeuge so ein System benötigen würde. Niemand wird auf irgendeine Fahrt verzichten müssen. Auch deine Fragen zum Parkplatz der Wagen kannst du unmöglich ernst meinen! Es gibt genügend Parkplätze auch in den Städten (etwa in Tiefgaragen und Parkhäusern) um diese Nachts oder während der Ferienzeit abzustellen. Irgendwo müssen sie ja auch geladen werden. Das sind doch alles aufgebauschte Scheinprobleme während du die echten Probleme nicht wahrhaben möchtest. Warum ist denn die Infrastruktur am Limit? Ich fahre jeden Morgen gezwungenermaßen aus der Großstadt zu dem Ort, an dem ich arbeite. Natürlich alleine im Auto. Sinnvoll nutzbare Busse und Bahnen gibts für diese Verbindung nicht. Mir entgegen kommen tausende Fahrzeuge die meist nur mit einer, selten mit zwei Personen besetzt sind und stehen in einem kilometerlangen Stau, der sie jeden Tag bestimmt eine halbe Stunde und jede Menge Sprit kostet. Deswegen ist die Infrastruktur am Limit! Und dann zeigt sich eine potentielle Lösung die du ablehnst, weil es "nicht zu ändern ist"?! Selbst wenn du nicht auf den Besitz eines eigenen Autos verzichten möchtest sollte es doch in deinem Interesse sein, dass möglichst viele andere das tun. Oder genießt du den Stau so sehr?
 
@xerex.exe: Witzig, ich hab auf dem Münchner Ring bestimmt schon einige Tage meines Lebens verschwendet. Nur mal so am Rande: Jeden Tag 15 Minuten verlieren bedeutet pro Jahr mehr als zwei volle Tage! Und das liegt bestimmt nicht an "irgendwelchen Deppen" sondern daran, dass viele Strecken überlastet sind, egal wieviele Spuren ausgebaut werden. Das Problem auf die individuelle Ebene zu schieben ist ein bisschen sehr naiv.
 
@nicknicknick: Meine Aussage mag für Dich keinen Sinn ergeben, weil Du einen anderen Blickwinkel hast. Du magst das als aufgebauscht sehen, aber es sind Fragen, die nunmal im Raum stehen.
Ja, viele geben in der Stadt ihr Auto auf. Ein von Dir erträumtes Konzept würde diese aber wiederum dazu animieren, auch mit diesen Gondel zu fahren, was also wieder eine erhöhte Nachfrage bedeutet und somit wären wir wieder beim "Vorher".

Warum sitzen denn so viele allein im Auto? Liegt der Grund dafür nicht darin, dass eben nicht alle das selbe Ziel haben? Warum fährt denn kein Bus zu Deiner Arbeitsstätte? Weil es sich offenbar nicht lohnt. Warum stehen den Autos in der Stadt auf der Straße? Weil es offenbar ungenügend viele Parkhäuser gibt.

Planbar ist es nicht, sondern höchstens abschätzbar. Trotzdem sind Szenarien wie meines oben dann nicht nur denkbar sondern werden zur Realität. Meine Erfahrung dahingehend durfte ich beim Carsharing sammeln, wo ich seit 3 Jahren Mitglied bin.

Wie kommst Du auf den Trichter, ich würde Stau genießen? Warum wird in Geschriebenes immer soviel rein interpretiert, was gar nicht dasteht?
Du willst mir doch aber nicht weismachen wollen, dass auf einmal 50% der Leute Fahrgemeinschaften bilden, nur weil die Gondeln alleine fahren und im Besitz des Staates sind. Fahrgemeinschaften sind bereits heute möglich, und viele tun das auch. Nun ist es aber so, das die Zeiten vorbei sind, wo Firmenmitarbeiter konzentriert an einer Stelle in näherer Umgebung der Firma leben.

Und zu Deinem obigen Kommentar: Die Bahn investiert massiv in den Fernverkehr, letztlich muss sich dieser aber auch rechnen, und es rechnet sich nunmal nicht, Dörfer anzufahren. Und mit 5x Umsteigen lockst Du den Bürger nunmal nicht aus seinem Auto.

Deine Vision in allen Ehren, aber dazu müsste ein komplettes Umdenken der Massen erfolgen, und das kannst Du nur unter Zwang erreichen.
 
@nicknicknick: Der münchner Ring ist komplett überlastet, da geb ich dir recht. Aber wie oft kommt es vor, dass sich ein Stau bildet wegen nichts und wieder nichts, nur weil einer meinte sich 3 Sekunden zu ersparen und irgendwo reinzieht, wodurch ein anderer dann bremsen musste ... und der dahinter... und der dahinter. Ich fahr so viele Km im Jahr und das meiste an Stau etc. kommt meiner meinung nach, weil es zu viele deppen gibt.
 
@iPeople: Natürlich würde es sie dazu animieren, entsprechend der Nachfrage würden dann neue "Gondeln" angeschafft! Das System refinanziert sich ja teilweise durch die Nutzer, je besser die Auslastung desto schneller. Und planbar wird es dadurch, dass die meisten Menschen klar erkennbare Bewegungsmuster haben. 2010 gab es eine Studie, die schon alleine anhand der damals verfügbaren Daten und Technologien eine 93% Genauigkeit bei der Vorhersage der Bewegung von Menschen hatte (https://goo.gl/Fno9DH). Heute und in Zukunft sowieso wird das mit Sicherheit noch viel genauer möglich sein.
Warum die Leute nicht mehr Fahrgemeinschaften bilden liegt auf der Hand, sie haben nicht exakt dasselbe Ziel und wollen flexibel nach Hause kommen. Da die autonomen Fahrzeuge allerdings problemlos mehrere räumlich und zeitlich nahe beieinander liegende Fahrten zusammenfassen könnten und die meisten Menschen morgens in die Stadt hinein und abends wieder raus möchten, wäre das schon einmal kein Problem und nur eine Frage der Umsetzung. Ich stelle mir eine App vor, in der ich beispielsweise meinen Startpunkt, Zeit, ggf. Gepäck und gewünschte späteste Ankunft (z.B. 5 Minuten vor Arbeitsbeginn) angebe. Die App stellt anhand des Anforderungsprofils eine Fahrt mit passenden Mitfahrern zusammen, ich muss also gar keine Fahrgemeinschaft bilden. Wenn ich dann beispielsweise abends erst später als die meisten Pendler wieder zurück möchte, bin ich im Gegensatz zu den starren Zeiten eines Busses viel flexibler und fahre notfalls eben alleine. In diesem Fall sind kleine Einheiten immer noch wirtschaftlicher als ein Bus, der mit 2 oder 3 Fahrgästen durch die Gegend tuckert. Dass du diesen riesigen Vorteil nicht verstehst, wundert mich echt. Warum die Autos an der Straße stehen? Weil es meistens billiger ist und zudem viele Leute Abneigungen gegen Tiefgaragen und Parkhäuser haben. Und ja, für alle Privatfahrzeuge reicht es nicht, aber für das Modell bräuchte man logischerweise nur einen Bruchteil (vielleicht maximal ein Drittel) an Fahrzeugen.
Warum ich dich frage, ob du den Stau genießt? "Du solltest aber aufhören, Dich über Sachen zu entnerven, die Du eh nicht ändern kannst. Stau? Na und, ist nicht zu ändern, kann ich eben länger Musik hören." Hört sich für mich nach ner ziemlichen Verklärung an!

Die Bahn (Bzw. der Bund als Eigentümer) investiert viel zu wenig in den Fernverkehr. Die ICE-Verbindungen werden wegen der vielen Langsamfahrstellen immer langsamer und jetzt schaffen sie auch noch neue Züge an, die ab Werk nur noch maximal 250 fahren können. Da fragt man sich schon, warum die wenigen Neubaustrecken ursprünglich mal so gebaut wurden, dass sie mit Tempo 300 befahren werden können. Und genau dieses dauernde Umsteigen will ich ja nicht mehr! Die Fernstrecke mit dem Zug oder bei längeren Strecken Flugzeug, den Zubringer übernimmt die "Gondel". Warum sollte man irgendjemanden zu so etwas praktischem zwingen müssen? Zumal Autofahrer in der Stadt heute doch sowieso schon dermaßen gegängelt werden, dass es ausreicht, um keinen Spaß mehr am Fahren zu haben. Außer natürlich man ist masochistisch veranlagt ;)
 
@xerex.exe: Klar gibt es diese Situationen auch häufig, aber was könnte man denn dagegen unternehmen außer zu lamentieren? Je weniger überforderte, aggressive oder gestresste Leute auf der Straße unterwegs sind desto entspannter das Fahren für alle anderen. Wie gesagt sollte das doch auch in deinem Interesse sein.
 
@nicknicknick: Wie gesagt, nette Vision, wird sich aber nur schwer durchsetzen.
 
Wird man denn gezwungen im Stau zu stehen oder zwingt man sich nicht viel eher selbst dazu (das auszuhalten, weil alles andere angeblich noch schlechter auszuhalten ist) ?
Das Gute am Stau ist, das nur alle anderen die Deppen sind, man selber kein Depp ist, rein angesichts der Tatsache, das man mit drin steht ? ;-)
 
@DerTigga: Meintest du mich? Ich werde von den Umständen (kein Anschluss der Arbeitsstätte per ÖPNV; festgelegter Arbeitsbeginn; objektiver Zwang, den Weisungen meines Arbeitgebers Folge zu leisten; ökonomische Notwendigkeit, zu arbeiten etc.) tatsächlich dazu gezwungen. Zumindest in den nächsten 3 Jahren.
 
@nicknicknick: Das mit den parkenden Autos ist in soweit dumm, als das sowohl eAutos als auch selbstfahrende Autos ja keinerlei Verkehrs- oder Parkprobleme lösen. Für mich ist hier mit ein Grund das oben gezeigte Video. Der Parkplatz ist mit 15 "normalen" Autos ja jetzt voll, jeder muss aber scheinbar diese normalen Autos fahren. Ich sage ja nicht, dass jeder ein Auto von der Größe eines Smart fahren muss, aber da würden eben doch locker 30 auf den gleichen Parkplatz passen. Von der bodenlos schlechten Effizienz eines 1.5t eAutos will ich noch nicht mal anfangen.
Nein, selbstfahrende (e-)Autos gut und schön, aber ohne ein grundsätzliches Umdenken sehe ich da kaum irgendeinen Gewinn.
 
@Lastwebpage: Ich weiß nicht genau, worauf du hinaus möchtest. Selbstfahrende, vernetzte Fahrzeuge könnten beispielsweise viel dichter geparkt werden als "normale", weil man keine Zufahrtswege freihalten muss. Ob es jetzt Elektro oder Brennstoffzelle wird weiß ich auch nicht, auf jeden Fall haben Verbrenner keine lange Zukunft, zumindest nicht im Stadtverkehr.
 
@nicknicknick: Worauf ich hinaus will? Wenn ich mich heute auf eine beliebige Straße stelle, sehe ich da überweigend große und schwere SUVs, Kombis, Limousinen und sonst was, wo fast immer nur eine Person drin sitzt.
Wenn ich in diese Autos einen Elektromotor reinpacke und einen vollautomatischen Parkassistenten, welche Probleme sollen damit gelöst werden? Staus und Parkprobleme ja schon mal nicht. Die von dir erwähnten "schönere Innenstädte" sind damit auch nicht möglich.
Abgase? Gesetz den Fall es wird eben doch nicht alles durch Windräder und Solarenergie abgedeckt, und man braucht dann doch wieder AKWs oder Kohlekraftwerke. Bei EINEM Durchschnittsdeutschen von 75kg in einem Gefährt von 1.3t oder deutlich mehr, wird die meiste Energie relativ nutzlos verbraucht.
Nein, wenn irgendein grundlegender Wandel stattfinden soll, ist es nicht nur damit getan die heutigen Autos umzurüsten, da muss noch einiges mehr getan werden. Inklusive vielleicht sogar einem grundsätzliches Umdenken bei den Autofahrern.
 
@Lastwebpage: Dann solltest du dir eventuell noch einmal meinen sowie den Ausgangskommentar durchlesen. Dann siehst du nämlich, dass du dir deinen hättest sparen können ;)
 
@Lastwebpage: Bei manchen ist solch ein SUV vermutlich weit eher (s)eine Art von fahrbarer Burg. Muss man sich einfach gönnen, gegen das bzw. ein zuviel an 'Mitmenschen' abkriegen können.
Denn an der Notwendigkeit des Vorhandenseins von Geländetauglichkeit kanns eher nicht liegen. Habe schon öfters Geländewagenfahrer erlebt, die einen abgesenkten Bordstein mit kräftig davor abbremsen und anschließender Vorsichtigkeit hochgefahren sind, das man meinen könnte, das Auto wäre aus Sperrholz. Sofern das Auto das überhaupt je zugemutet kriegen würde: mit welcher Schneckenschwindigkeit die wohl in echtem Gelände unterwegs wären ?
Ich hab jedenfalls ziemliche Zweifel, das sehr viele SUV Fahrer die Zielsetzung ihres Wagens mal wirklich nutzen (wollen) und über unbefestigte Feldwege um nen Stau herumfahren.
Eine Nachweispflicht, das man solch einen Elefanten von Auto wirklich braucht, den gibt aber (leider) nicht.
 
@Leedur: Schon mal einen Test gesehen, wie "Mietwagen" die man sich von der Straße aus leihen kann innen aussehen und welche Virenschleudern das sind?

Ist doch kein Wunder, die meisten die sich Sachen mieten gehen damit nicht zimperlich um, weils ihnen ja nicht selbst gehört.

Also ich gebe gerne mehr aus und weiß, dass das Fahrzeug mir gehört und ich weiß wie sauber es ist, und wie damit umgegangen wird.
 
@andi1983: Vor allem weiß ich, dass ich nicht an der Wartung spare.

Ich habe einen Mitgliedsausweis von Car2Go. In der regel waren die Fahrzeuge relativ sauber, aber ich habe auch schon vollgerotzte Taschentücher im Inneren gefunden. Desweiteren hat man den Geschäftskreis dermaßen verkleinert, dass es sich gar nicht mehr lohnt, zumal ich mit so einem Ding nicht mal mehr nach Hause fahren kann, weil meine Behausung seit einem Jahr nicht mehr im Geschäftsgebiet ist.
Oft habe ich erst sehr weit weg ein Fahrzeug gefunden.
 
Ich muss grade ans Johnny Taxi (Total Recall) denken :D
 
Das kann im großen Maßstab nur funktionieren wenn alle soweit sind. Ansonsten ist auf der A2 der nächste Unfall vorprogrammiert. Da hilft dir auch kein selbstfahrendes Auto wenn der Brummt mit schlechten Bremsen oder übermüdet Fahrer aufs StauEnde fährt. .........
 
Stelle mir gerade vor: ich steige aus um in ein Cafe zu gehen und schicke das Auto auf Parkplatzsuche. Nach einem chilligen Cappucino und ein paar Seiten in meinem Buch rufe ich mein Auto herbei, welches allerdings inzwischen abgeschleppt wurde, weil die Automatik übersehen hat, dass es vor einer Ausfahrt geparkt hat.
 
@iPeople: Richtig spannend wirds erst, wenn das Auto, nach antippen des dich abholen sollen Befehls, durch den Zaun oder die Schranke des Parkplatzes des Abschleppunternehmens bricht, weil der nie von z.B. Googles Scan-Autos befahren worden ist, also beides nicht in der Navikarte eingezeichnet ist .. *fg
 
@DerTigga: Ob das Selbstparkauto eigentlich merkt, wenn es aufgrund ordnungswidrigem Parkens umgesetzt wird ? :D
 
Wer nutzt heute noch ein Auto? Hier in HH kenne ich kaum noch welche. Mit der Ubahn bin ich doppelt so schnell.
 
@JacksBauer: Jeder, der sich nicht nur innerhalb der Innenstädte von Großstädten bewegt, ist ohne Auto aufgeschlossen.
 
@JacksBauer: Menschen, die gern auch mal die Stadt verlassen wollen, nutzen Auto. Das mag dich jetzt überraschen, aber man darf tatsächlich die Grenzen der Stadt überwinden und einen anderen Ort besuchen, gern auch mal nachts. Ich wüsste keine u-Bahn-Linie , die das kann.
 
@JacksBauer: Soso... warum fahren dann so viele Autos in der Innenstadt von HH rum wenn die keiner mehr benutzt?
 
@Annettekrum: das sind autonom fahrende Fahrzeuge.
 
Das Video wirkt etwas geschönt. Es ist toll, dass sogar Fußgänger erkannt werden. Wer schon mal an einen Ort (z. B. Einkaufszentrum oder Weihnachtsmarkt) gefahren ist wird wissen, dass diverse Autos einen Parkplatz zur gleichen Zeit suchen und auch Fahrzeuge überholen, die gerade einparken wollen. Da reicht es manchmal nicht einfach nur stehen zu bleiben wenn ein Hindernis erscheint.
 
Wenn ich sehe wie viele Bugs in Software generell vorhanden ist, graut es mir vor einer Vorstellung mit autonomen Fahrzeugen. Sämtliche Eventualitäten kann die Software gar nicht berücksichtigen. Und hoffentlich kommt keiner auf die Idee eine vermeintlich gut gemeinte KI zu integrieren.

Mal ganz von den Wirtschaftsfaktoren abgesehen, die hier schon angesprochen wurden. Es werden dadurch in Zukunft zahlreiche Jobs verloren gehen. Das größte Problem ist hier nämlich dass die Zukunft nicht kompatibel mit dem Denken der Bevölkerung (allen voran den Politikern) ist. Für sowas bräuchte es jetzt schon die Umstellung auf ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Aber da macht man sich natürlich keine Gedanken drüber - hat man ja schön in der Schweiz gesehen.

Das große Geschrei geht erst los wenn dann plötzlich Taxifahrer, LKW-Fahrer, Lokführer, Piloten, Kapitäne usw. alle obsolet sind. Die meisten halten sich nämlich noch für unersetzlich. Durch dieses Denken sind schon ganze Weltreiche untergegangen...
 
Bitte woh fährt dieser Kübel rum??? Mittig Links auf der Fahrbahn und beim Rausfahren auch in der Mitte mit Kurvenschneiden! Alter Schwede - was für ein M..t!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!