Vivo X21 im Hands-On: iPhone-Wahn & Fingerabdruckleser im Display

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Der chinesische Hersteller Vivo hat mit dem Vivo X21 und X21 UD vor kurzem zwei fast baugleiche neue Smartphones der oberen Mittelklasse vorgestellt. Das letztgenannte Modell soll vor allem durch den "im" Display verbauten Fingerabdruckleser punkten. Wir haben dank Marvin Buß, der derzeit als Student in China weilt, ein erstes Hands-On-Video zum Vivo X21 erstellen können.

Unser Kollege Daniil Matzkuhn zeigt daher im obenstehenden Clip, wie Vivo versucht, dem iPhone X mit seinem neuen X21 etwas entgegegenzusetzen und dabei nicht davor zurückschreckt, sich äußerst großzügig von Apple inspirieren zu lassen. So übernehmen die Chinesen nicht nur die "Notch" am oberen Bildschirmrand, sondern "klonen" nebenbei mit ihrer FunTouchOS genannten Android-Variante auf agressive Weise die Gestensteuerung des iPhone X.

So werden nicht nur die Wischgesten zum Wechsel zwischen Apps und der Rückkehr auf den Homescreen übernommen, indem man zum Beispiel vom unteren Ende des Bildschirms entweder schnell oder langsam nach oben wischt. Obendrein erweitert Vivo die Benutzerführung um zwei zusätzliche Balken am unteren Display-Rand, die andeuten, dass sie ebenfalls als Ausgangspunkt für Wischgesten dienen.

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Wischt der Nutzer beim X21 vom im linken Bereich unten angezeigten Balken nach oben, bekommt er ein dem Apple Control Center des iPhone nachempfundenes Einstellungsmenü angezeigt. Auch sonst orientiert sich das Design von FuntouchOS optisch stark am Apple-Vorbild, doch gerade dies hat Vivo wohl zu seiner Position im Spitzenfeld der chinesischen Hersteller verholfen. Äußerlich folgt auch dieses Gerät in vielerlei Hinsicht den aktuellen Trends im Smartphone-Markt.

Die Front wird vom 6,28 Zoll großem OLED-Bildschirm dominiert, der mit 2280x1080 Pixeln auflöst und somit ein Seitenverhältnis von 19:9 bietet. Die "Notch" enthält bei Vivo lediglich die Frontkamera und das Ohrstück sowie die Abstands- und Helligkeitssensoren. Das OLED-Panel ist es auch, das Vivo das sonst unmögliche Kunststück ermöglicht, den CMOS-Sensor des Fingerabdrucklesers beim entsprechend ausgerüsteten Modell "durch das Display hindurchsehen zu lassen".

Im Innern werkelt der Qualcomm Snapdragon 660 Octacore-SoC mit seinen acht bis zu 2,2 Gigahertz schnellen Kernen, der je nach Modell mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und entweder 64 oder 128 GB Flash-Speicher kombiniert wird, die per MicroSD-Slot ohne weiteres ausgebaut werden können. Auf der Rückseite arbeiten eine 12 und eine 5-Megapixel-Kamera im Tandem-Betrieb, während auf der Front ein einzelner 12-MP-Sensor seinen Dienst tut. Alles zusammen steckt in einem recht ansehnlichen Aluminiumrahmen mit Glasrückseite, wobei der Akku es auf eine Kapazität von 3200mAh bringt.

In China wird das Vivo X21 zu Preisen ab umgerechnet gut 370 Euro angeboten. Wer die Variante mit Fingerabdruckleser "im Display" wählt, muss hingegen gut 460 Euro auf den Tisch legen, erhält dann aber auch einen auf 128 GB verdoppelten internen Speicher.
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