Mächtigste Rakete der Welt soll 2020 zum Mars fliegen

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Mithilfe der Trägerrakete "Space Launch System", oder kurz: SLS, möchte die NASA künftig noch tiefer in den Weltraum vordringen und Menschen und Raumfahrzeuge zum Mars oder noch weiter entfernten Zielen transportieren. Die Arbeiten am Startsystem begannen vor rund sechs Jahren, mit einer Länge von 98 Metern ist das SLS länger als jede bisher gebaute Trägerrakete.

Zwar plant die NASA noch immer einen ersten unbemannten Start im Dezember 2019, russischen Medienberichten zufolge könnte sich dieser jedoch aus Sicherheitsgründen um ein weiteres Jahr verschieben. Der erste bemannte Start ist derzeit für das Jahr 2023 angesetzt.
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Die Entfernung zum Mars beträgt im günstigen Fall etwa 200mal der Entfernung zum Mond.
Mit Benzin oder anderen fossilen Brennstoffen kommt man deswegen nicht zum Mars und ein neues Konzept wird nicht vorgestellt.
Notwendig wäre eine mehrfach höhere Geschwindigkeit und damit verbundene wesentlich höhere Beschleunigung um diese Geschwindigkeit zu erreichen. Somit bleibt es also nicht bei der 200fachen Benzinverbrauch (wegen der 200fachen Entfernung), sondern die erzielte Geschwindigkeitserhöhung ( die übliche Geschwindigkeit im Erd-Orbit) erfordert einen Treibstoffverbrauch in der 2. Potenz.
Beispiel: x*ca. 28.000 km/h (die übliche Geschwindigkeit im Erdorbit). Gehen wir davon aus, dass man in einem Monat den Mars erreicht und bei 70. Mill. km Entfernung ergeben sich ca. 100.000 km/h. (70 Mill. /(30Tage*24 Stunden). (100/28)^2=ca.13
Demzufolge benötigt man 200*(100/28)^2 = knapp 3.000 mal soviel Brennstoff - mit herkömmlichen Treibstoff, bei günstiger Konstellation (nur 70.Mill. km) und gerade noch zumutbarer Reisezeit.
Um diese Geschwindigkeit zu erreichen, reichen auch keine übliche Beschleunigung in einem herkömmlichen Raumschiff mit 3 bis 5 g, sondern mehrfache höhere Beschleunigung. Das dürfte auch für trainierte Kosmonauten ungesund werden.
Selbst, wenn man mit Kernwaffen das Raumschiff betriebe und damit 100g erreichen würde, würden die Kosmonauten zerquetscht.

Fazit: nicht durchführbar, egal, mit welchem Brennstoff - oder man muss eine sehr lange Reisezeit einkalkulieren, und die Kosmonauten den Mars vermutlich ebenfalls nicht ankommen würden.
 
@Grendel12: Guter Kommentar. Möchte ihn gerne um Fakten der nun bald 50 Jahre alten Saturn 5 ergänzen :

https://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Rakete)

Da steht :

S-IVB-Sequenz
Für weitere 2,5 Minuten übernahm nun die dritte Stufe den Antrieb. Sie brannte insgesamt bis zwölf Minuten nach dem Start und wurde während der nächsten bis zu zweieinhalb Erdumrundungen nicht abgeworfen. Während dieser Zeit wurde das Raumschiff auf Funktionalität überprüft, bis das "Go" für den Flug zum Mond gegeben werden konnte.

Die dritte Stufe wurde für den Start aus der Erdumlaufbahn in Richtung Mond noch einmal für mehr als fünf Minuten gezündet, nachdem ihr Triebwerk abgekühlt war und die Tanks wieder Nominaldruck aufwiesen. Nach Brennschluss war das Raumschiff auf einer Geschwindigkeit von etwa 38.900 km/h (10,8 km/s, etwas weniger als die Fluchtgeschwindigkeit) und auf Kurs zum Mond. Die genaue Geschwindigkeit hing von der Flugbahn ab und war für jede Mission unterschiedlich.

Hier wurde also schon vor 50 Jahren, beim verlassen des Orbits, eine Geschwindigkeit von fast 39Tsd Km/h aufgebaut.

Dazu zum Vergleich der Aufbau der SLS :

https://de.wikipedia.org/wiki/Space_Launch_System

Leider sind hier (noch) keine absoluten Geschwindigkeiten angegeben, aber wir können bereits jetzt davon ausgehen, dass diese wesentlich höher sein wird (muss) als bei der Saturn 5.

Alles in allem hoch interessant. :)
 
@MrKukuk: Rechnerisch reichen auch konstant 1g (also Erdbeschleunigung). t = a/v --> (9,81m/s^2) : ((100.000/3600)*m/s) = ca. 2800s = ca. 3/4h.
Das löst aber die Aufgabe des Antriebs bzw. der Menge des Treibstoffs auch nicht.

Es müssen da ganz andere Konzepte als fossile Stoffe nötig sein. Da gibt es nicht mal grundlegende Erkenntnisse und Forschungen, nur einige Ideen (die zumeist nicht physikalisch realisierbar sind) - etwa (in aufsteigender Reihenfolge im "Undurchführbarkeitsgrad"), wie Sonnensegel, Atombomben, Antimaterie, Wurmlöchern, Warpantriebe.
Gemeinsam ist allen jedenfalls, dass aus rein physikalischen Gründen nichts davon einsetzbar ist und dass es auch keine anderen Ideen gibt.

Zur Ernüchterung:

Mars als Ziel kann ich mir gerade noch vorstellen, allerdings auch nicht in diesem Jahrhundert; eventuell mit diesen Sonnensegeln.
Darüberhinaus (über den Mars hinaus) gibt es keine Ziele, wo Menschen aus rein biologischen und auch physikalischen/technischen Gründen landen könnten. Es gibt auch kein Motiv dorthin zu reisen.
Auch ein Sonnensegel funktioniert dann nicht (auch nicht für unbenannte Missionen), denn um es zu einsetzen zu können, müsste man Sonnenlicht haben. Auf dem Saturn kommen z. B. bei der etwa 12fachen Entfernung zur Sonne nicht mal 1% der Sonnenstrahlung an (quadratische Abnahme zur Entfernung) - von dort aus sieht die Sonne aus wie ein beliebiger anderer heller Stern.

Und eigentlich: Was wollen Menschen denn auf dem Mars?
 
@Grendel12: Mars verkauft sich besser, als Mond... da waren wir halt schon.
 
@MacGiggles: Wer ist "wir"? Also ich war da noch nicht, du vermutlich auch nicht und andere Menschen vermutlich auch nicht.
Der Mond ist auch etwas ganz anderes als ein Filmstudio und ein Raumfahrer kein Schauspieler mit einem Kostüm in einer Sandkiste.
 
@Grendel12: Das mag alles sein, aber "wir" leisten "uns" den Luxus Weltraum halt. Wir sind zwar selbst nicht im All, aber die ISS bezahlt trotzdem jeder und auch bei der Mars Mission stecken sicher international Gelder mit drin, wie auch wissenschaftliche Beiträge.

Ich persönlich möchte auch gar nicht auf so einer Bombe reisen...
 
@Grendel12: "...Was wollen Menschen denn auf dem Mars?...". Das ist doch logisch und erlärt sich von selbst: Mars-Riegel holen! ;-)
 
@Kiebitz: Na so lange du nicht auf Venus Hügeln rodeln gehen willst...
 
@Kiebitz: Ja - denn Mars bringt verbrauchte Energie zu 100% zurück.
Deswegen können wir dort auch keinen Atommüll entsorgen ;-)
 
@Grendel12: Aber geht man nicht von einer viel längeren Reisezeit aus, als nur einem Monat? Ich mein das da mal Theorien durchgespielt worden sind, wo es midestens ein halbes Jahr dauern würde, was auch immer die armen Leutchen so lange in so einer Kapsel treiben werden, oder was sonst noch an Problemen auf die zukommen würde...

Verrückte für den Job würden sich bestimmt finden... na ich mein, wer würde nicht mal drüber nachdenken, wenns theoretisch sogar einen Rückflug geben soll, wenn er zum Auserwählten Kreis der möglichen Kandidaten gehören würde...
 
@MacGiggles:
Ich ging von einem gerade noch zumutbaren Reisedauer aus. Es können - im Gegensatz zur ISS - keine regelmäßigen Versorgungsflüge nachgeschickt werden; es muss alles schon vor dem Start vorhanden sein.
Bei einer längeren Reisezeit reichen aber nicht 10 Paletten mit Mineralwasser und ein Berg Tubenessen und Trockenessen aus :-)
Unabhängig von der Antriebsproblematik gibt es viele logistische Probleme, die alle einzeln gegen eine lange Reisezeit stehen.
 
@Grendel12: Kommt halt darauf an, wieviel Fracht die so mitschleppen werden können. Zur ISS fliegt auch nicht jede Woche einer mit einem Bauchladen und da sinds immerhin auch ein paar Leutchen.

Lustig wird die Reise sicher nicht, vor allem bei Problemen, aber so ganz unmöglich halt doch auch nicht. Ich trau denen den Versuch jedenfalls zu und dann mal schauen wie genau die Berechnungen auf so eine Strecke dann sind ;)

Sind ja auch noch ein paar Tage übrig bis dahin und verschieben geht immer...
 
@MacGiggles: ernsthaften Wisssenschaftlern zufolge sehr wenig Fracht, denn jedes Kilogramm kostet über 1 Mill. Euro - in den Erdorbit.

Man sollte den Marsmission eher als kleine Gefängsniszelle mit völlig unkalkulierbaren und teilweise auch unbekannten Risiken vorstellen und keine Studiosus-Luxus-Reise.
Man muss also Abenteurer sein und sollte auch schon alle persönlichen Angelegenheiten auf der Erde vor dem Start geregelt haben.

Ich will das keinem madig machen - Thor Heyerdahl hat auch (angeblich) vor 5000 Jahren mit einem Floß den Atlantik überquert.
 
@Grendel12: "kleine" Korrektur: Thor Heyerdahl hat 1947 mit dem Balsa-Holz-"Boot" Kon-Tiki den Atlantik überquert.

Vorher sollen / könnten es präkolumbische Indianer aus Südamerika gewesen sein. Thor Heyerdahl wollte zeigen, dass es für die präkolumbische Indianer technisch möglich war, Polynesien zu besiedeln.
 
@Kiebitz: So ist es. :-)
 
@Grendel12: Es müßten nicht unbedingt einzelne regelmäßige Versorgungsflüge nachgeschickt werden. Man könnte auch nahezu zeitgleich bzw. minimal später Stelliten / Frachttransporter mit Nachschub / Reserven / Notfallmaterial diverser Art starten, die Zeit- Und Entfernungsnah "geparkt" werden für einen ggf. erforderlichen Einsatz und als Rettungskapsel für den Fall der Fälle. Bei Nicht-Bedarf ordert man die zurück. Oder nutzt sie beim Rückflug als Zwichenbasis / Naschub"lager".
 
@Kiebitz: Trotzdem muss aber jemand der Erste sein, welcher den Service der Frachttransporter erstmal nicht hat.
Eine Idee wäre aber, dass man die Reserven und Notfallmaterialien vorher zum Mars bringt.

Will der Raumfahrer länger auf dem Mars bleiben, sind aber regelmäßige Versorgungsflüge für einige Zeit unabdingbar sein.
Ob sich das finanziell lohnt (siehe 1 Mill. Euro/kg Fracht) ist zweifelhaft.

Irgendwelche reiche(!) Abenteurer, der auch hohe technischen Kenntnisse hat (eventuell eine Mannschaft) werden es versuchen (vermutlich im 22. Jh.?) und ob sie Erfolg haben kann keiner vorher wissen.
Und wenn sie zurückkommen, haben sie nichts gekonnt, als die zahlreichen unbenannten Missionen schon längst getan haben.
 
@Grendel12: "Ob sich das finanziell lohnt (siehe 1 Mill. Euro/kg Fracht) ist zweifelhaft."

Dann müsste man allerdings auch schon lange die Frage stellen, ob sich beispielsweise die ISS finanziell lohnt... ich glaub nun nicht so wirklich.

In Talern gerechnet macht Weltraum halt keinen Spaß und letztlich gehts halt nur um hauptsächlich so Träume und fixe Ideen mit mehr oder weniger sinnvollem wissenschaftlichen Hintergrund.

Mit diesen teuren Träumereien komm ich jedoch besser klar, als mit Ubooten und anderem militärischem Spielzeug, welches nicht unbedingt weniger billig ist.
 
@MacGiggles: Der Mensch wird immer ins unbekannte vorstossen. Einfach weil er neugireig ist und sich manchmal auch was besseres erhofft.
Ohne diese Triebfedern wären wir eine ganz armselige Spezies.
Und wenn wir uns davon einen Profit versprechen, dann gehts erst recht los.
Wer weiss, vielleicht wird der Mars einmal wieder eine zweite Erde. Terraforming und so. Von Rohstoffen auf anderen Planeten und Monden die wir hier brauchen, weil unsere ausgehen, mal gar nicht gesprochen.
Oh - und vielleicht finden wir wieder ein paar Indianer, die wir kolonisieren und ausbeuten können. Kann aber auch passieren, dass wir alle eines Tages selbst sind, wenn uns eine andere Spezies kolonisiert.
Der Vorstoss ins All ist so unvermeidlich wie die Entdeckung und Erforschung der Kontinente einst auf der Erde war.
Wir sind nun mal eine invasive Spezies.
 
@LastFrontier: Na die Strecken da oben sind ganz schön lang... schauen wir mal was aus diesem Hüpfer zum Mars wird, bevor wir vom vorstossen reden.

Nen paar Tage wirds schon noch dauern, wenn überhaupt. Gibt ja genug was dazwischen kommen könnte.
 
@MacGiggles: Nun - die erste Landung auf dem Mond war auch ein grosses Risiko. Und noch zwanzig Jahre davor hielt man das auch für unmöglich.
Als die erste Eisenbahn in Deutschland fuhr, hat man auch davor gewarnt, einen Hochgeschwindigkeitsrausch zu bekommen.
Und die Zeitgenossen von Columbus glaubten auch er ginge auf eine Reise ohne Wiederkehr - denn er wird vom Rand der Scheibe fallen oder direkt in den Schlund der Hölle fahren.
Also hätte ich das Zeugs dazu - ich wäre auch dabei......
 
@LastFrontier: Hmmm, na selbst dabei sein muss ich nun nicht unbedingt, aber ansonsten hast du ja schon recht. Ich widersprech da ja gar nicht.

Der große Haken ist daran, die lange Pause nach dem letzten Mondabenteuer. Das ist Praxis die heute fehlt und so erreichbar der Mars auch ist, ist auch er ganz schön weit weg. Und das wäre ja nur ein Anfang des ganzen.

Da könnt ich mir eher eine Reise auf einem Generationenschiff vorstellen mit entsprechenden Dimensionen, aber davon sind wir doch gleich noch wie lange entfernt?

Spannende Träumereien halt...
 
@MacGiggles: Also schwierig wird das auf jeden Fall. Nicht mal von der Technik, sondern von den Menschen selbst.
Ich wiess aus eigener Erfahrung, dass "normale" Menschen auf engsten Raum nach ca. drei bis vier Wochen in einer art Lagerkoller verfallen und dann wirds echt unangenehm. Deswegen wird man da auch Jahrelang vorher und vor allem gründlich aussieben müssen, wer da mitgeht und wer nicht.
Generationenschiffe - ja. Allerdings weiss man da nicht, ob am ende das dort ankommt, was ursprünglich von zu Hause losgeflogen ist. Und auch hier das Problem: Der Mensch ist für Käfighaltung einfach nicht geeignet.
Planeten ausserhalb unseres Sonnensystemes werden meiner Ansicht nach auch nicht zuerst von Menschen, sondern KIs und Robotern erkundet und erobert.
Bis auf absehbare Zeit ist es dem Menschen nicht vergönnt auf solch lange REisen zu gehen. Daür reicht unser KnowHow bei weitem noch nicht aus. Und mit Sicherheit wird es Fehlschläge geben.
Wit haben aber keine AY>lternative. Wenn wir uns auf die Erde beschränken sind wir mit Sicherheit zum Untergagng veradmmt, da wir uns im wahrsten Sinne des Wortes gegenseitig auffressen werden. Die Erde verträgt noch ca. 6 bis 8 mrd. Menschen - dann ist endgültig Schicht im Schacht.
Entweder gibt es dann eine rigorose Geburtenkontrolle oder Kriege, wie sie dei Menscheit noch nicht gesehen hat.
 
@LastFrontier: Na ich hoff mal das die gemeinsame Zukunft auf der Erde gesitteter abläuft, als du da grad ausmalst...

Und zur Käfighaltung... bei einem Ding in der Größe einer kleinen Stadt hättest du den Effekt nicht unbedingt. Diese Art Käfighaltung haben wir doch eh und nennen es Leben ;) ... Von der Wohnung zur Arbeit und zurück.
 
@MacGiggles: Ja - aber ab und zu hat man auch mal länger Urlaub. Und was macht man dann? Man/Frau geht auf Reisen.
Gibt auch Leute die nie aus ihrem Kaff rauskommen oder wollen. Ich komme aus so einem Nest. Und als ich damals das erste mal nach Canada ging, da war das für meine Schwiegermutter schon wie die Mondlandung. Alleine diese Entfernung konnte sie sich nicht vorstellen. Canada war aber nur der Auftakt für viele weite Reisen in die Welt. Japan, USA, Kamtschatka, Südamerika, Afrika, Austarlien. Und meistens war ich über Monate weg.
Doch - wenns ins ferne Unbekannte geht - wäre schon meine Sache.
 
@LastFrontier: ...na ja... auf Reisen wärste ja automatisch und zu entdecken gibts bestimmt auch das eine oder andere.

Halt schwer vorstellbar wie sowas wirklich ablaufen würde.
Wir sind hier halt nicht bei Star Trek, auch wenn einige Nasa und Co Doku Leute manchmal so klingen, als wäre das schon das nächste Ziel.
 
@MacGiggles: Ich sehe auch nicht den Sinn der ISS. Mäuse in der Schwerelosigkeit und andere Experimente hatte man schon in den 60er Jahren gemacht.
Die unglaubliche Unordnung und das Chaos dort oben hatte ich mich kürzlich hier schon geäußert und diese Schlamperei dort oben rechtfertigt kein einzigen weiteren Cent.
 
@LastFrontier:>"Der Mensch wird immer ins unbekannte vorstossen" Ja, aber nur im Rahmen der Naturgesetze.
> "Wer weiss, vielleicht wird der Mars einmal wieder eine zweite Erde. Terraforming und so. "
Nein, es ist nicht zu rechtfertigen, einen weiteren Planeten zu zerstören, weil man den eigenen schon zerstört hat. Erste Aufgabe wäre, die Erde zu reparieren und zu bewahren, bevor man sich an dem nächsten versucht.
 
@MacGiggles: >"Der große Haken ist daran, die lange Pause nach dem letzten Mondabenteuer. "

Nach welchem letzten Mondabenteuer?
 
> "Und als ich damals das erste mal nach Canada ging," ---

klingt wie Armstrong: "Und als ich damals das erste mal auf dem Mond war..." - Nur - es gab kein erstes Mal.

Zur Antwort: >" sonst keine Ahnung."
 
@MacGiggles: Na mal davon ab - Star Trek war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus. Klapphandys hatten die, Tabletts, Holodecks.
Es ist tatsächlich so, dass viele technische "Wunderdinge" durch die SiFi erst richtig inspieriert wurden.
Orwells "1984" war zu seiner Zeit etgfwas unvorstellbares. 100 Jahre später wissen wir, das Orwell nicht mal die Spitze vom Eisberg angekratzt hat.
 
@Grendel12: So ticken die Menschen aber nicht. Neue "Ressourcen" erschliessen und ausbeuten ist günstiger als reparieren.
 
@Grendel12: Na mit Armstrong möchte ich mich nicht vergleichen. Denn der kleine Schritt dieses Menschen war wirklich ein grosser Sprung für die Menscheit.
Es wird immer Pioniere geben, die den ersten Schritt machen. Und recht bald kommt die grosse Masse hinterher.
Auch auf dem Mars werden erst mal kleine Brötchen gebacken. Und erst nach und nach wird sich das ausweiten. Nach dem Mars kommen nicht die unendlichen Weiten des Alls, sondern die Erschliessung des Sonnensystemes.
Werde ich zwar nicht mehr erleben, aber so wird es kommen.
Der Beweis: Die Geschichte und Ausbreitung der Menscheit auf unserem Planeten. Es ikjst ein vollkommener Irrtum zu glauben, dass sich die Menscheit nur auf diesen Planeten versteift. Der Mensch ist invasiv und wird immer seine Grenzen und Horizonte übersteigen. Wir haben das seit zehntausenden von Jahren in den Genen.
 
@LastFrontier: Ja, wenn man diese Ressourcen überhaupt findet. Die Roboter auf dem Mars haben keine Metalle gefunden, Öl natürlich auch nicht und das Wasser (wenn es wirklich welches gibt) ist fest gefroren. Das Wasser lässt sich aber auftauen.
 
@LastFrontier: Bei Star Trek übersiehst Du dann aber schon die sehr variablen Gegebenheiten der Story selbst. in TOS war Geld noch ein Thema und in TNG war das Wirtschaftssystem ein anderes und Geld spielte keine große Rolle mehr. Dann fehlt auch noch der dritte Weltkrieg, der die Menschheit zusammenschrumpft und letztlich die Vulkanier, die uns dann irgendwann an die Hand nehmen um überhaupt das Denken auszulösen, welches die Star Trek Story ermöglicht. Von ganz allein ist die Menschheit in Star Trek eben auch nicht auf die Ideen gekommen, die uns daran so reizen.

Das ist halt nur nen Märchen...

Technische vergleiche sind zwar auch ganz witzig, aber in der Praxis? An Übersetzern basteln die Experten seit über 30 Jahren und wie weit kannst Du dich heute darauf verlassen? Das Ergebnis ist eher traurig in der Praxis. Die Sache mit dem Klappmechanismus beim Motorola Handy war dagegen natürlich einfach, allerdings auch nun wirklich nichts besonderes, was die Welt bewegte.

So ein funktionierender Übersetzer wäre nebenbei tatsächlich praktisch auf unserer Welt.
 
@Grendel12: Na wie oft hast Du in deinem Leben schon Metalle/ Erze auf der Erde gefunden?

Die Wahrscheinlichkeit ist schon recht groß, das man auf festen Körpern auch entsprechend gleiche Erze im Boden findet, denn die Baumaterialien vom Mars sind vermutlich der Wissenschaft nach die gleichen, die auch die Erde formten... So großartige Unterschiede sind da nicht zu erwarten. Öl ist dagegen schon wieder ein ganz anderes Thema. Wenn es allerdings auf dem Mars mal Meere und Lebensformen in den Meeren gegeben haben sollte, wäre sogar das möglich.

Außer es gibt tatsächlich wie im Anhalter durch die Galaxis große Werkshallen, wo irgendwelche Heinis Planeten nach Wunsch basteln... ;)

Das Thema Wasser würde sich auf der Erde ohne Erdmagnetfeld vermutlich auch schnell erledigen...
 
@ [re:1] Grendel12 : Wo ist in der praktischen Anwendung der Unterschied zu meinem "zeitgleich" und zu Deinem "vorher". In beiden Fällen wären Frachttransporter mit Nachschub / Reserven / Notfallmaterial diverser Art für einen ggf. erforderlichen Einsatz und als Rettungskapsel für den Fall der Fälle bereit?!

Und die Frage, "ob sich das finanziell lohnt" kan man so oder so beantworten.
1.Ja, lohnt sich: Neue Erkenntnisse bezüglich Materialien, Umwelt, Transporttechniken, Klima usw. können sich (in der Folge) ergeben usw.....

2.Nein, lohnt sich nicht. Es wird sich voraussichtlich keine sofortige umsetzbare Erkenntnis von wesentlicher Bedeutung für die Menschheit ergeben.
 
@ [re:9] LastFrontier r: Nun ja! Ob nach Canada, Japan, USA, Kamtschatka, Südamerika, Afrika, Australien........ ist alles noch auf der Erde und mehr oder weniger mit herkömmlichen Mitteln (Flugzeug, Schiff, Boote, Hubschrauber, Schlitten usw...) zu erreichen. Meistens gibt´s auch noch für Notfälle ´brauchbare Hilfsmittel / Alternativen (Rettungsdienste, Satellitentelefone usw....). Und im Grossen und Ganzen weiss ich, was auf mich zukommt bzw. kann mich einigermasen vorbereiten. Meint: Persönliches Risiko ist noch überschaubar.

Das dürfte auf ´nen Flug zum Mars oder noch "weiter weg" wohl erheblich anders sein! Und da dürfte das persönliches Risiko auch nicht mehr so überschaubar sein. Und auf Erfahrungen anderer Menschen kannst Du auch nicht zurückgreifen.
 
@Kiebitz: Oh ich kann dir versichern es gibt auch heute noch auf der Erde Flecken, da kannst dich vorbereiten wie du willst - und es kommt doch anders. Und eine Reise ohne Wiederkehr ist auch noch möglich.
 
@LastFrontier: Naja. Ich denke Du verstehst schon was ich meine. Und Du siehst im Risiko usw. sicher auch Unterschiede zu Flecken auf der Erde, wo "...da kannst dich vorbereiten wie du willst - und es kommt doch anders. Und eine Reise ohne Wiederkehr ist auch noch möglich..." als gegenüber einem Flug in´s unbekannte Weltall! Aber zu solchen Flecken auf der Erde brauchste aber nicht gross zu verreisen. Einmal über die Strasse und peng!!!... und eine Reise ohne Wiederkehr ist gegeben.
 
@MacGiggles: Gemischte Besatzung - dann hält sich die Langeweile schon in Grenzen. Ausserdem: Die grossen Entdecker waren alle ohne Weiber unterwegs - und hat auch bestens geklappt (oder gerade deswegen?).
 
@LastFrontier: Bööööse! ;)
 
@ [re:2] LastFrontier am 15.11.17 um 16:14 Uhr : Aber überall wo die grossen Entdecker waren, haben sie erstmal die dortigen "Weiber" "aufgerissen", krasser: Sich diese ungefragt genommen bzw. gekauft! War (vielleicht?) noch eine zusätliche Motivation für diese Reisen? Und entsprechende "Andenken" brachten sie ja auch mit. Nein! Nicht die Kartoffel! Sondern eine hochansteckende Form der Syphilis.
 
@Kiebitz: Das wusten sie aber vorher nicht, dass es am Ziel auch "Weiber" gibt.
Und natürlich werden Krankheiten übertragen die für andere tödlich sind. Dass konnten sie mangels Wissen aber auch nicht abschätzen.
Also du wärst kein Pionier - du machst dir ja schon lange vorher in die Hose ;-)
 
@LastFrontier: Also, wenn die die Route nach "Indien" suchten, u.a. auch zwecks Eröffnung von Handelswegen, dann war denen der Gedanke sicher nicht gaaanz fremd, dass es dort "Weiber" gibt.

Ich Pionier? Nicht jeder, der ein Risiko abwägt und bestmöglich plant, ist ein "Hosenscheisser". Eher wohl klug, vielleicht auch schon erfahren, zielorientiert. Ich glaube nicht, dass Christoph Columbus (und andere "Erst"-Entdecker) "auf gut Glück" und ohne Vorbereitungen lossegelte. Dazu hat er viel zu lange u.a. auch Königin Isabella I. von Kastilien überzeugen müssen. Und wenn Du mal da liest >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Kolumbus , <<< dann wird Dir bewusst werden, wie sehr er geplant, vorbereitet hatte, beste persönliche Voraussetzungen bezüglich Seefahrt und Wissenschaft hatte.

Also in Deinem Verständnis wäre er ja auch kein Pionier - da machst er ja schon lange vorher in die Hose! Richtigerweise natürlich sich vorbereitet.

Und woraus Du aus meinem Kommentar zuvor schließt, dass ich ja schon lange vorher in die Hose mache, bleibt wohl nur Deiner besonderen Logik überlassen.
 
@Grendel12: Also Rechnen kannst zwar richtig - allerdings hast du falsche Parameter und sonst keine Ahnung.
 
@Grendel12: Du meinst Kerosin und nicht Benzin. Kerosin wird zwar häufig eingesetzt, aber eigentlich nur für die erste Stufe. Es ist im Grunde auch der einzige zum Einsatz kommende fossile Brennstoff.
Mit Rückflug kalkuliert man derzeit glaube ich ca. 2 Jahre Missionsdauer ein. Das ist durchaus realistisch. Der Rekord für den längsten NonStop-Aufenthalt im All liegt bei 437 Tagen - der Flug zum Mars wäre deutlich kürzer, da geht man von 6 Monaten aus.
 
@TiKu: Kerosin und Benzin sind beide durch Destillation von Erdöl produziert, chemisch ähnlich, und unterscheiden sich durch die CH-Verbindungen siehe etwa hier: http://www.kombi.de/benzin-herstellen/.
Solche Treibstoffe eignen sich nicht für interplanetare Reisen, denn soviel solchen Treibstoff kann man nicht mitnehmen.

Eine 2-Jahres-Mission ohne Versorgung halte ich für nicht durchführbar, besonders Wasser und Ernährung ist äußerst problematisch. Man kann auch nicht viel auf der Reise selbst produzieren.
Wasser: Mit 5 Liter pro Tag wären dass 2000 Liter, also 2 Kubikmeter. Das wäre gerade so denkbar (im Vergleich zu dem Volumen des Treibstoffs) zum trinken. Aber sich unnütz waschen dürfen die Raumfahrer aber auch nicht.
Ernährung: Auf der Reise muss man eine strenge vegane Kost ausüben, und auch nur wenige Pflanzensorten. Mais könnte dazu geeignet sein.
Nutztiere kann man auf der Reise nicht aufziehen, denn die fressen soviel, wie man gar nicht Futter erzeugen kann. Ein schlachtreifes Schwein frisst zuvor ein Getreidefeld leer und dann hat man für einige Tage Fleisch - ineffektiv.
Es hat auch nach meinem Wissen in einer Raumstation in der Schwerelosigkeit noch keiner eine Kuh gemolken oder ein Schwein geschlachtet.
 
@Grendel12: Äh, was eine Erststufe ist, ist dir aber schon klar, oder? Die wird noch vor Verlassen des Orbits abgestoßen. Danach kommen andere Triebwerke zum Einsatz. Man muss sich also lediglich für den Rückflug etwas einfallen lassen. Aber nachdem die nötige Fluchtgeschwindigkeit am Mars deutlich geringer ist und Kerosin nicht wirklich alternativlos ist, sollte das kein großes Problem sein.
Zur Ernährung: Meines Wissens wird mit einer (oder mehreren) vorherigen unbemannten Mission geplant, die Vorräte (übrigens auch Treibstoff) zum Mars bringt.
 
@TiKu: Ja, nach dem Orbit fliegt nur die oben an der Rakete befestigte sehr kleine Raum-Kapsel. Eine Rakete zum Mars ist kein fliegendes zylinderförmiges Hochhaus, worin der Raumfahrer beliebig herumlaufen könnte. Solche Raumschiffe gibt es nur bei bestimmten Fernsehserien bzw. Filmen. :-)
 
@Grendel12: Und wer sagt, dass die Reise zum Mars ein Direktflug ohne Umstieg sei?
 
@TiKu: Bei der ersten Stufe von Raketentriebwerken wird oft Kerosin als Brennstoff oder ein Festbrennstoff verwendet um einen hohen Schub beim Start von der Erdoberfläche zu ermöglichen, da die Rakete die Erdbeschleunigung überwinden muss. Bei weiteren Stufen können andere Brennstoffe verwendet werden, da nicht mehr so viel Schub benötigt wird.

Beispielsweise flüssiger Wasserstoff. Meistens aber chemische Treibstoffsysteme. Durch die Erzeugung einer chemische Reaktion wird der Schub der Rakete bewirkt. Grob unterscheidet man nach der Art des Treibstoffes in Fest-, Flüssig- oder Hybridtreibstoffe.
 
die sollen die Kohle lieber in die Erhaltung der Erde stecken und nicht für solche Pläne ins All schleudern. Wir leben jetzt und hier, wenn überhaupt evtl mal in zig jahrzehnten falls uns die Marsmännchen entsprechende Technologie zukommen lassen. xD
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