Kangaroo Notebook: Das erste "modulare" Notebook im Hands-on

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Die CES in Las Vegas ist voll mit neuen Notebook-Modellen. Das Kangaroo Notebook kann sich aus dieser Masse mit einem neuen Ansatz abheben. Die Idee: Mini-PCs können zusammen mit einem Notebook-Dock genutzt werden, um so Arbeit- und Privatleben zu trennen.

Notebook-Dock mit Mini-PC

Die Kategorie der Notebooks wurde in den letzten Jahren immer wieder mit neuen Formfaktoren bereichert. Auf der CES 2017 ist jetzt unter dem Namen Kangaroo Notebook ein Modell zu sehen, welches das unscheinbare Äußere eines Notebooks mit der kompakten Technik eines Mini-Pcs zusammenbringt. Das Notebook-Dock verfügt dabei über ein 11,6 Zoll TN-Display und ist mit einem 37Wh-Akku ausgerüstet - sonst finden sich in dem Gehäuse USB 3.0, USB 2.0, Kopfhörer-Anschluss und SD-Slot.
Kangaroo NotebookDer Mini-PC... Kangaroo Notebook...findet in einem Slot... Kangaroo Notebook...an der Linken Seite Platz
Als wichtigstes Alleinstellungsmerkmal verfügt das Notebook-Dock aber auf der linken Seite über einen zusätzlichen Slot, indem entsprechend gestaltete Mini-PCs als Antriebs-Modul eingeschoben werden können. In diesen Mini-Gehäusen findet ein Intel Atom z5 X8350 Platz. Der Einsteiger-SoC aus der Intel Cherry Trail-Serie bietet 1,44 GHz und taktet im Burst-Modus bis 1,92 GHz hoch. Dazu kommen 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Speicher auf Basis von eMMC, dazu kommt ein Slot für microSD-Karten mit bis zu 256 GB.

Ein Dock für alle

Kangaroo preist das Gerät mit der Nutzungsidee an, mehrere PC-Systeme mit einem Dock nutzen zu können. So sollen sich beispielsweise Systeme für Arbeit und Privatleben ganz leicht trennen und nach Bedarf nutzen lassen. Auch für den Einsatz in Schulen wäre das Modell geeignet: Schüler erhalten ein Modul, das Dock kann dann von mehreren Klassen genutzt werden.

Das Gehäuse wurde, auch um den Preis möglichst niedrig zu halten, vollständig aus Kunststoff gefertigt und verfügt über ein vollwertiges Windows-Keyboard, das sich bei unserem kurzen Test durchaus gut anfühlt und sich nur wenig verbiegt. Das Trackpad zeigt sich ordentlich dimensioniert, weist einen guten Klick-Punkt auf, kann aber natürlich nicht dieselbe Qualität bieten, wie das bei Premium-Modellen üblich ist. In den USA ist das Kangaroo Notebook zum Preis von 299 Dollar zu haben, für Europa ist aktuell leider keine Veröffentlichung geplant.

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Find ich gut. Modularität heißt Reparierbarkeit heißt Nachhaltigkeit und das bedeutet auch, dass finanzschwache Menschen eher Zugang zu Technologie finden werden.
Ich glaube trotzdem nicht, dass das ein großer Erfolg wird, wünsche Kangaroo aber alles Gute.
 
@andy01q: Nicht zwingend: pack jedes Teil in ein eigenes Gehäuse mit eigenem Asnschluss und man kann nichts mehr damit anfangen. ^^

Gab schon vorher Notebooks, die man problemlos öffnen konnte, um Festplatten oder RAM zu wechseln oder gar Kabel, Lüfter und co. auszutauschen, falls nötig. An sowas müsste man weiter arbeiten. Dieses ganze Plug-and-play ist zwar ganz nett, wenn man öfters mal Festplatten wechseln will, aber sonst....
 
@BloodEX: Der Preis macht da aber auch was aus. Modular aufgebaute Notebooks sind meist höherklassige Notebooks - bisher.
 
@andy01q: Bei höherklassigen Notebooks hat man bisher die Wahl zwischen möglichst klein und möglichst reparierbar. Beides zu vereinen ist im Grunde aber auch möglich, auch, wenns kostet. Und kosten tuts nur deshalb mehr, weil zu viele Hersteller lieber billigen Plastikschrott und Kleber verwenden, um den Preis zu drücken.
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