Gutes Tablet mit Schwächen: Das Lenovo Yoga Tab 3 Plus im Test

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Lenovo hat mit dem Yoga Tab 3 Plus ein Android-Tablet veröffentlicht, das dank hochauflösendem Display, eingebautem Kickstand und extrastarkem Akku vor allem für Multimedia-begeisterte eine interessante Kaufoption darstellt. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat bei seinem Test allerdings auch ein paar Schwachstellen entdeckt, die Interessierte vor dem Kauf berücksichtigen sollten.

Praktischer, aber schwerfälliger Kickstand

So wie die bisherigen Modelle der Yoga-Reihe besitzt auch das Yoga Tab 3 Plus an seiner Unterseite einen Griff, in dem zusätzlich ein Kickstand eingebaut ist. Durch diesen lässt sich das Tablet in nahezu beliebigen Winkeln aufstellen, ohne dass dafür zusätzliches Zubehör benötigt wird. Beim Testgerät ließ sich der Standfuß jedoch nur recht schwerfällig ausklappen. Möglicherweise ist dies aber nicht bei allen Geräten der Fall. Eine weitere Schwäche offenbart sich beim Übergang zwischen dem Metallrahmen und dem Display: Mit ein wenig Kraft lässt sich der Rahmen nämlich vom Bildschirm wegdrücken.

Das Display an sich kann jedoch vollkommen überzeugen. Es hat eine Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll, die Auflösung beträgt 2560 × 1600 Pixel. Es ist recht hell, hat weite Blickwinkel und die Farbwiedergabe gefällt.

Durch einen Qualcomm Snapdragon 652 (4 × 1,8 GHz, 4 × 1,2 GHz) und 3 GB Arbeitsspeicher bietet das Lenovo Yoga Tab 3 Plus eine gute Performance. Spiele wie Modern Combat 5, Asphalt 8 oder Dead Trigger 2 laufen flüssig, nur hin und wieder treten kleinere Ruckler auf. In Geekbench 4 erreicht das Tablet 1222 Punkte im Single-Core- und 3288 Punkte im Multi-Core-Test. AnTuTu vergibt 78.726 Punkte.

Der eingebaute Flash-Speicher ist 32 GB groß, kann aber mittels Micro-SD-Karte erweitert werden. Zusätzlich erscheint das Yoga Tab 3 Plus als Variante mit integriertem LTE-Modem.
Lenovo Yoga Tab 3 Plus 10 Lenovo Yoga Tab 3 Plus 10 Lenovo Yoga Tab 3 Plus 10

Gute Tonqualität, Probleme bei der Videowiedergabe

Unterhalb des Displays befindet sich eine Lautsprecherleiste mit vier JBL-Lautsprechern, die zumindest für ein Tablet eine gute Tonqualität liefern. Über eine Dolby-App lässt sich die Audiowiedergabe anpassen, im Test zeigte sich aber, dass bei der Videowiedergabe die Tonspur nicht immer ganz synchron zum Bild läuft. Hier sollte in Zukunft ein Software-Update Abhilfe schaffen.

Der Akku hat eine Kapazität von 9300 mAh und soll laut Lenovo eine Nutzungszeit von bis zu 18 Stunden erlauben. Im Test hielt der Akku zwar nur 16 Stunden durch, aber selbst dies ist noch immer ein hervorragender Wert.

Als Betriebssystem kommt Android 6.0.1 Marshmallow zum Einsatz. Lenovo hat ein paar optische Anpassungen vorgenommen, größere funktionelle Erweiterungen im Vergleich zum Stock-Android von Google gibt es hingegen nicht.

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" Mit ein wenig Kraft lässt sich der Rahmen nämlich vom Bildschirm wegdrücken. " Warum sollte man das tun? ich hätte da noch eine Schwäche anzubieten: Wenn man in die Ladebuchse heissen Tee einfüllt, geht das gerät nicht mehr.
 
Ist auch mit VLC probiert worden? Von wegen der Asynchronität der Videodateien.
 
Was im Review leider keine Beachtung findet, ist die katastrophale Updatepolitik bei Lenovo. Ein Blick ins offizielle Forum offenbart das bisherige Desaster bei den Yoga Tab 3 Tablets... Ich persönlich wäre bei einem Kauf vorsichtig.
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