Gaming-PC unter 1000 Euro für Full HD und WQHD bauen - So geht's

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Wer sich zum Jahresende einen neuen Gaming-PC zusammenstellen möchte, erhält mit einem Budget von unter 1000 Euro bereits ein leistungsstarkes System, das schnell genug für aktuelle Titel in Full HD oder WQHD ist. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews zeigt eine mögliche Hardware-Zusammensetzung für einen solchen Spiele-PC und testet diese in Titeln wie PUBG, Battlefield 1 und Co.

Ryzen 5 1600, GTX 1060

Herzstück der Konfiguration ist der AMD Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und zwölf Threads sowie offenem Multiplikator. Übertaktet wird dieser auf 3,75 GHz, die Kühlung erfolgt mit dem Boxed-Kühler von AMD. Trotz der derzeit recht hohen Preise für Arbeitsspeicher wird der PC mit 16 GB RAM ausgestattet, dessen Takt auf 2933 MHz gesetzt wird.

Als Mainboard dient das B350M-A von Asus, das ohne jegliche RGB-Spielereien daherkommt. Dieses wird mit einer Nvidia GTX 1060 von Asus in der 6 GB Variante bestückt. Weiterhin werden eine SanDisk SSD mit 120 GB sowie eine 1 TB große Festplatte von Toshiba für Daten und Spiele verbaut. Die restliche Ausstattung setzt sich aus einem Pure Power 10-Netzteil von be quiet! mit 400 Watt Leistung, dem Focus G Mini-Tower von Fractal Design und einem Y-Adapter für den Anschluss der Kühler zusammen.

Gute Spiele-Performance

Getestet wurden auf dem System die Spiele Dirt 4, GTA V, Doom, Battlefield 1 und PUBG. Alle laufen in Full HD und mit hohen bis sehr hohen Einstellungen durchgehend flüssig. Daran ändert sich auch nichts beim Wechsel zu WQHD, lediglich PUBG bewegt sich in dieser Auflösung bei knapp unter 60 Bildern pro Sekunde. In 3DMark erreicht der PC in Firestrike 11.783 Punkte und in Timespy 4479 Punkte.

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Da wurde ja mal richtig in die Zukunft investiert bei dem Netzteil. Und auch so hat man ja massig Luft nach oben *kopfschüttel*...
 
@Farbrausch2003: Komponenten werden von Jahr zu Jahr effizienter und sparsamer was den Verbrauch angeht. Ich habe das gleiche Netzteil und betreibe damit ohne Probleme eine GTX 1070 in Kombination mit 16GB DDR4 und einem i5 7600K. Eine GTX 1080 Ti statt der 1070 wäre auch noch drin.

Mehr leistung macht nur Sinn, wenn wir anfangen über SLI/Crossfire zu reden. Und welcher "Standard"-Gaming User hat sowas bitte?
 
@Farbrausch2003: Stimmt. Ohne 2000W für die Grafikkarte die 2023 rauskommt kann man das Gerät gar nicht benutzen....
Da steht extra "bereits ein leistungsstarkes" und nicht "high end".
 
Ein Leistungsstarker Spiele-Pc mit HDD ist aber äusserst Kontraproduktiv.
Da lieber eine 500 GB SSD rein.

Selbst bei WOT merkt man, ob das Game auf SSD oder HDD liegt. Habe ich erst ausprobiert.
Auch wenn die System CD eine SSD ist, erhöhen sich Lade- und Speicherzeiten eklatant wenn das Programm auf HDD liegt.
Also ich baue nie wieder HDD als System- und Programmplatte ein
 
@LastFrontier: Es ist eine SSD verbaut. Schlauerweise, um sie als System- und Programmplatte zu benutzen. Eine HDD würde ich in einem neuen PC jederzeit für meinen riesen Dateihaufen einbauen, da es dort nicht um minimale Zugriffszeiten geht.
 
@pool: Nun ja - mit einer 128 GB-SSD kommst aber nicht weit.
Da ist nach dann drei Games Schicht im Schacht.

Windows alleine 25-30 GB. COD WWII 45GB. Da ist die halbe Platte schon belegt.

Bei WOT nutze ich nicht nur den normalen User Client, sondern auch den WOT-Testserver und die Wot-Sandbox. Das sind alleine schon 126 GB.
Also wer eine kleine SSD + SSD verbaut hat wohl schon im Hinterkopf die Programme auf die HDD auszulagern.

Ein Fusiondrive wie unter OSX bei der SSD und HDD zu einem DRive zusammengefast werden gibt es unter WIN ja nicht.
Da würde ich mir doch eher zwei oder drei HDD zu einem Arry nehmen als so eine Mäuse-SSD einzubauen.
Für mein dafürhalten ist eine 128 GB SSD in einem Desktop sparen an falscher Stelle und kein Sparen, sondern schlichtweg kein Geld ausgeben wollen.

In der IT heisst günstig leider meist auch kein Geld ausgeben. Sogar Lieschen Müller kapiert das.
Zeigt mir auch die Praxis. Alle vermeintlichen Schnäppchen habe ich bisher nach wenigen Monaten bereits nach- bzw. Umrüsten müssen. Und dann wird gespuckt, weil es wieder Geld kostet.
 
Das Coffee Lake so schlecht verfügbar ist, ist allerdings blöd. So schenkt Intel AMD nun das dritte Weihnachtsgeschäft in Folge.

Gut für AMD. blöd für Intel ^^
 
@Mitsch79:
An der Verfügbarkeit von coffeelake und dem Fehlen der billigeren Chipsätze sieht man ja ganz gut, dass Intel den Release einfach überhastet nach vorne geschoben hat, um potentiellen Ryzen Käufern eine scheinbare Alternative zu bieten, die zwar verlockend scheint, aber tatsächlich noch nicht wirklich verfügbar ist. So wird Coffelake eben jetzt schon fleißig empfohlen und die Leute, die sonst Ryzen gekauft hätten zögern und warten. Würde AMD so was machen, würde es schätze ich in einen ziemlichen Shitstorm à la AMD ist so unzuverlässig ausarten, aber was solls...
 
Mein neuester Gaming PC ist ein MacPro von e-bay: ein MacPro 2009 3.1er mit 2 2.8 core Xeons und 2 mal GTX 760 und das ganze inkl. das beste alu-gehauese ever fuer 350 Euro, einzige nachteil: 980W Netzteil und DDR2
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