Leistung statt Design: So gut ist ein Gaming-PC für 900 Euro

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Mit einem Budget von maximal 900 Euro lässt sich ein leistungsstarker Gaming-PC zu­sam­men­stel­len - vor allem dann, wenn man Aspekte wie Design und Lautstärke außer Acht lässt. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews zeigt eine solche Konfiguration, bei der ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht.

Für ein derartiges Gaming-System ist der Intel Core i5 8400 mit seinen sechs Kernen und sechs Threads eine gute Wahl. Der Boxed-Kühler sorgt zwar für ausreichend Kühlung, ist allerdings im Betrieb deutlich zu hören. Wer auf eine niedrige Betriebslautstärke Wert legt, sollte daher in einen zusätzlichen CPU-Kühler investieren. Hinzu kommen 16 GB DDR4-Speicher, eine AMD Radeon RX 580 Armor, eine SSD für Windows und Anwendungen sowie eine weitere zusätzliche Festplatte für Spiele. Basis des Systems ist das Gigabyte-Main­board B360M DS3H, sämtliche Komponenten werden in einem Sharkoon VG4-W verbaut und über ein Be-Quiet-Netzteil mit Strom versorgt.

Zwar ist es nicht möglich, die CPU in dieser Konfiguration zu übertakten und auch der Arbeitsspeicher läuft "lediglich" mit 2666 MHz, dennoch zeigt der Test, dass aktuelle Titel wie Assassin's Creed: Origins, Battlefield 1, PUBG und Star Wars: Battlefront 2 jeweils in Full HD und mit hohen Grafikeinstellungen flüssig laufen. In den Grafik-Benchmarks Firestrike und Timespy erhält das System 12.005 be­zie­hungs­wei­se 4455 Punkte. In Cinebench bekommt es 951 Punkte. Zenchillis Hardware Reviews bei YouTube: Mehr von Zenchillis Hardware Reviews
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Und wieder wird ansonsten gute Hardware in einer Mülltonne verbaut *seufz*

Liebe Leute, gebt lieber 950 Euronen aus und investiert die zusätzlichen fünfzig in ein brauchbares Gehäuse. Das sieht nicht nur besser aus, sondern kühlt auch besser, ist zuverlässiger und hält länger.

Nur gesunde Computer in gesunden Gehäuse. Gesunde PCs im kranken Gehäuse werden schnell krank und kranke PCs in gesunden Gehäusen nützen nicht wirklich irgendwem. :)
 
@RalphS: Wie mein gehäuse aussieht, ist mir eigentlich sch* egal. Es ist unterm Tisch und je dezenter es ist um so lieber ist mir das.
Qualität und gute Durchlüftung ist ein anderes Argument.
 
@kkp2321: Dann sind wir ja in etwa derselben Meinung. Oder möchtest Du ernsthaft darauf hinweisen, daß Billiggehäuse den anderen (ggf teureren) nicht nachstehen bzgl Entwicklung (Konzeption) und Umsetzung (Qualität)?

Note: klar gibt es auch teure Müllgehäuse, gar keine Frage., aber darum ging es mir nicht. Alles was ich sagen wollte war, daß man *nicht* am falschen Ende sparen darf und an einem PC gibt es nicht viele "richtige" Enden.

Genauso könnte man argumentieren, daß Chinaböllernetzteil reiche: ebenso eine eher falsche Aussage. Ordnentliche Netzteile sind aber teurer, unabhängig der Tatsache, daß es auch teure Böller gibt.
 
@RalphS: Die 50€ sind woanders besser investiert. Dieser Kalenderspruch über kranke Gehäuse ist mir völlig neu und klingt ziemlich inhaltsleer, ich sehe nicht, inwiefern ein PC, der nicht ohnehin am thermischen Limit operiert (und Übertaktung ist hier eh nicht möglich), in einem günstigen Gehäuse kaputt gehen sollte, weil der Airflow ein bisschen schlechter sein könnte. Habe in meinem Umfeld in den letzten zwanzig Jahren noch nie von einem PC gehört, der wegen eines schlechten Gehäuses kaputt gegangen wäre und die meisten Rechner, die ich sehe, sind OEM-Rechner mit billigstem Gehäuse.

Das Ziel war ganz klar als Preis-/Leistungsoptimierung definiert und da ist es Unfug, Geld für ein höherwertiges Gehäuse auszugeben. Ein Teil, dass bei minderer Qualität eher gefährlich für den Rest des Systems wäre, ist z.B. das Netzteil, aber auch hier sind Ausfälle unwahrscheinlich, wenn es nicht vorher schon knapp bemessen ist.
 
@dpazra: Sagst Du das nach der scharfen Kante und den 70*C im Klappergehäuse immer noch?

Mir isses wumpe, ob oder wer sich ein 5euro Duroplast zuhause hinstellt. Vielleicht sind das dann auch die mit dem 500PS Panda. Am Ende muß der PC ordentlich zusammenpassen und zB eine FX8xxx CPU in einem MiniItx-Gehäuse zählt da ebensowenig drunter.

Aber nur zu mit den Blingblingplasteschütten. Hauptsache leuchtet und hat Gaming im Namen.
 
@RalphS: Klar sage ich das dann immer noch. Die Aussage meines Kommentars war doch gerade, dass das Gehäuse ein geeigneter Ort zum Sparen ist, wenn die Zielsetzung eine möglichst hohe Gaming-Leistung ist und das Budget sehr eng ist. Die Nachteile billiger Gehäuse sind mir bekannt.

Die Teile passen zusammen. Die Grafikkarte passt in den PCIe-Slot. Die Grafikkarte passt von der Länge her ins Gehäuse. Die CPU passt in den Sockel, gleiches gilt für den Arbeitsspeicher. Alle anderen Anschlüsse passen zueinander. Die Verbrauchswerte von CPU+GPU passen zum Netzteil. Mehr muss nicht passen. Man braucht kein hochwertiges Gehäuse um hochwertige Komponenten zu verbauen, sondern man kann die Nachteile eines billigen Gehäuses (die unabhängig vom Wert der restlichen Komponenten bestehen) in Kauf nehmen.

Ein besseres Gehäuse wäre sein Geld wert. Das gleiche gilt für ein besseres Netzteil oder eine bessere CPU. Aber das würde das Budget sprengen und das Thema (möglichst viel Leistung für wenig Geld) verfehlen.

Und was du mit deinen Vorurteilen über Leute, welche diese Abwägung verstehen, hier willst weiß ich auch nicht. Ich hatte noch nie eine LED am Rechner und ich geize auch nicht beim Komponentenkauf, ich sitze hier an einem sehr schlicht gestalteten Thinkpad P50 mit ausgezeichnetem Gehäuse ohne Klappern, ohne Blink Blink, ohne Gaming im Namen, trotzdem verstehe ich den Sinn und die Zielsetzung des verlinkten Videos.
 
@dpazra: War das grad bewußt mißverstanden? *wunder*

Grad bei nem Gaming-PC. Willst Du wirklich sagen, daß Du lieber - als Hausnummer - 2000 Euro in die "inneren Werte" investieren würdest und das Ganze in ein 10 Euro Gehäuse stopfen würdest?

Unbeachtet der Tatsache, daß grad Gaminghardware eher warm wird und Billiggehäuse jene Wärme eher schlecht loswerden?

CPUs sind recht hitzeresistent. Aber zB eine Festplatte hält >80°C Dauerumgebungstemperatur nicht lange aus. Netzteile ebenfalls nicht und die restlichen Hardwarekomponenten, egal wo sie verbaut und/oder verlötet sein mögen, auch nicht notwendigerweise.

Das Gehäuse selber eingeschlossen.

Aber wenn's denn wirklich sein muß, wenn denn wirklich Hardware in der Form verbaut werden muß, daß es das 750W-Netzteil grad so schafft (mit Ach und Krach), dann mag das gerne in ein 40-Euro-Gehäuse gestopft werden.

Das ist dann zwar nach paar Monaten in permanente Mitleidenschaft gezogen, aber hey, dann hat Intel/nvidia/AMD ja schon die nächste CPU/Grafikkarte am Start und dann muß eh was neues her.
 
@RalphS: Die Frage ist, wer hier bewusst missversteht. Bei dem Rechner von oben reden wir von 250W summierter TDP aus CPU und Grafikkarte in einem Midi-Tower mit zwei 120mm Gehäuselüftern. Und da soll sich die Hitze so stauen, dass davon die Festplatten kaputt gehen? Wo waren denn damals die Berichte über massenhaftes CPU-Sterben in OEM-Gaming-Rechnern als die CPU (also der sparsamere Teil) alleine noch 130W TDP hatte? Ein Billiggehäuse hat vielleicht schlechteren Airflow, aber nicht so schlecht, dass davon bei 250W TDP insgesamt die Hardware kaputt geht, davon wüsste man.

Und bei Hardware, die das 750W Netzteil mit Ach und Krach schafft, müssen wir ja mal mindestens von Dual-GPU reden, ansonsten kommt man ja kaum über die 600. Dann muss natürlich mehr Wärme abtransportiert werden, aber ansonsten kann der Tower auch scharfkantig sein, kein Kabelmanagement haben und ein Preis, der nicht im Verhältnis zur sonstigen Hardware steht. Es gibt auch günstige Tower, die guten Airflow haben. Allerdings nicht für 10€, dafür kriegt man überhaupt keinen Tower.

Und die Vorstellung, dass man für 40€ nur Schrott kriegt ist auch Unfug. Natürlich muss man bei 40€ Abstriche machen, aber es gibt durchaus Gehäuse in der Preisklasse, die einen soliden Airflow haben und auch unter hoher Last stabile Temperaturen liefern.
 
@RalphS: Woher hast denn den Müll ? Dann dürfte kein OEM Rechner länger als 2 Jahre halten nach deiner Aussage :D
Und nebenbei 50 € mehr wegen einem Gehäuse ? Das Gehäuse im Video kostete mit den 2 Lüftern 2016 39 €, hab es selber und der I7 6700 läuft noch immer, also komm hier nicht mit 50 an :P
 
@AndyB1: Jop. Mein gehäuse kostete zwar 65 Euro, aber dafür ists halt geräuschgedämmt.

Beim Kauf habe ich darauf geachtet
1. keine Scheibe - ich will den Staub drinnen nicht sehen.
2. keine sinnlosen LEDs - das Teil steht im Wohnzimmer und LEDs würden beim Horrorfilm nur stören.
3. Geräuschdämmung
4. Man sollte ne externe Festplatte oben drauf stellen können.
 
Der AMD Ryzen 5 2600 wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen(billiger bis gleich teuer und schneller/moderner)
 
@knallermann: Der 8400 ist in den Spielen einbisschen besser als der 2600. Bei Videobearbeitung und co natürlich nicht aber der Artikel beschreibt einen "Gaming-PC"
 
@Kendrick: Die AM4 Plattform ist aber langlebiger, wodurch man in Zukunft ohne den Wechsel des Mainboards den Prozessor tauschen kann.
 
@L_M_A_O: Das Argument ist schwachsinnig für normal Anwender. Wenn man updaten möchte werden sich die meisten auch ein neues Mainboard zulegen. Für PC Enthusiasten ist das eventuell ein Argument aber für Normal Anwender nicht
 
@Kendrick: Wo ist das Argument schwachsinnig? "Die meisten" sind gezwungen ich ein neues Mainboard zu holen, wenn sie eine bessere CPU möchten. Wenn der eine Sockel über Jahre hinweg supported wird und nach Jahren es Jahre braucht bis mal wieder eine neue Ram-Generation herausgekommen ist, bleibe ich doch bei meiner "alten" Hardware und tausche nur die CPU...
 
@Kendrick: "werden sich die meisten auch ein neues Mainboard zulegen."
Als Intel-Nutzer hat man ja auch keine alternative... Gerade die Normalnutzer profitieren dadurch und nicht die Enthusiasten. Der AMD ist dem i5 klar vorzuziehen, vor allem wenn man noch Meltdown und Spectre einbezieht.
 
@L_M_A_O: Woher willst du das denn wissen ob sie langlebiger ist ? So sicher wäre ich mir da nicht.
Immerhin konnte ich auch mit sockel 1151 2 Generationen bei Intel mitmachen I7 6700 und 7700k.
Aber ich würde auch den AMD wählen,auch weil er 12 Threads abarbeiten kann. Braucht man vllt nicht immer,aber er kann es :)
 
@AndyB1: Weil er von AMD so konstruiert ist. AMD hat ja mit der Veröffentlichung von Ryzen (1) 1000, eine Unterstützung der Plattform bis 2020 bekannt gegeben.
Zwei Generationen sind bei Intel leider ein Witz.
 
@L_M_A_O: Sicher sind 2 Generationen ein Witz, aber so sicher wär ich mir da nicht das du bis 2020 noch die *aktuellen* cpus auf die Boards bekommst. Ich erinnere mich noch an AM 2+ und AM3 , den PH II x6 konnte man auf AM 2+ damals zwar nutzen,aber mehr auch nicht, alte SATA ports ect,und DDR2 nur. Er lief,aber optimal war etwas anderes :)
 
@AndyB1: Aber es gibt ja jetzt wenig zu bemängeln. DDR4 ist da und man hat genug SATA Ports und PCIe Lanes. Mal gucken wie die Unterstützung von AMD hier im Endeffekt aussieht.
 
@L_M_A_O: Das Argument hab ich schon bei Sockel A gehört und auch davon hatte ich am Ende drei Boards, weil neuere CPUs zwar zu den älteren Mainboards mechanisch kompatibel waren, mehr aber auch nicht. Gleiches hat schon AndyB1 zu AM2/3 gepostet (http://winfuture.de/comments/thread/#3204172,3204213). Inzwischen denk ich erst gar nicht an irgendwelche möglichen Upgrades, denn wenn ich der Meinung bin, dass es Zeit für etwas schnelleres ist, gibts eh keine passenden CPUs mehr oder nur welche, die uralt und/oder kaum schneller als die verbaute sind.
 
@Kendrick: Der RAM würde dann aber serienmäßig schon unterstützt werden und micht nur auf 2600mhz laufen.
 
Ob das wohl einen Grund hat, warum derartige Experimente immer so Intel-lastig ausfallen? Ist Euch AMD zu teuer? <eg>
 
@starship: wieso Intel lästig? Ist doch eine AMD Grafikkarte drin?. Ansonsten finde ich den PC dieses mal soweit ganz ok. Der Tower ist nicht Super aber auch ich finde dass Hardware sinnvoller ist als der Tower..
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