Gamer-Notebook Asus Zephyrus: High End-Grafik mit Wärme-Trick

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Die neue Klasse von Gaming-Notebooks ist kaum mehr dicker als ein Ultrabook und bringt trotzdem einen der bestmöglichen Grafikchips mit. Um dies umgesetzt zu bekommen, musste sich Asus bei der Entwicklung des neuen ROG Zephyrus einen Trick überlegen, damit es nicht zu einem Hitzestau kommt.

Der Hersteller führt das neue System jetzt stolz auf der Elektronikmesse Computex vor. Es handelt sich hier immerhin um das erste Gerät überhaupt, das offiziell das neue Max-Q-Design von Nvidia umsetzt. Eigentlich ist dies auch bei Acers Predator Triton 700 der Fall, doch wird das nicht öffentlich kolportiert - möglicherweise verstößt man irgendwo gegen eine der Anforderungen oder hat das Zertifikat noch nicht vorliegen.
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Beim Zephyrus bekommt der Gamer aber im Grunde alles geboten, was er sich von einem Notebook erwarten kann. Das Gerät kommt im 15,6-Zoll-Format daher und ist mit einem FullHD-Panel ausgestattet. Im Inneren arbeitet ein Intel Core i7-7700HQ-Prozessor, dem 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Für die Grafikberechnungen ist eine Nvidia GeForce GTX 1080 verbaut.

Um die Anforderungen an die Dicke des Notebooks, die Nvidia bei Max-Q-Geräten sehen will hinzubekommen und trotzdem keinen Hitzestau zu produzieren, hat man sich bei Asus einen kleinen Trick überlegt. Das Notebook ist nämlich nur 17,9 Millimeter dick, wenn es komplett zugeklappt ist. Beim Öffnen des Displays schiebt ein Mechanismus auch die Bodenplatte nach unten weg, so dass zusätzliche Öffnungen für eine bessere Luftzirkulation auftreten.

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Auffällig am Design des Zephyrus ist die Anordnung der Tastatur. Diese ist am unteren Rand angeordnet, so dass der Platz für das Trackpad, der dort normalerweise zu finden ist, wegfällt. Das ist bei Gaming-Systemen nicht unbedingt ein Problem, da die Nutzer ohnehin eine ordentliche Maus verwenden. Für den Alltag abseits des Gamings steht aber an der Seite dann doch noch ein Trackpad zur Verfügung, das auch als Nummernblock zum Einsatz kommen kann.

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Ganz ehrlich, da finde ich das alte ROG besser. Für ein leistungstarkes Notebook muss es kein ultra dünnes Design sein. Und solche mechanischen Tricks wie Bodenplatte beiseite schieben usw. schreien fürmlich danach das irgendetwas abbricht und am Ende nicht mehr funktioniert.

Ich habe noch ein recht altes ROG und war immer damit zufrieden. Sicher grenzt es schon an Bodybuilding wenn man es mal mitnimmt, aber ist halt auch robust.
 
Schimmer noch, das wird stinken. Ich meine damit das dass Notebook runter regeln muss wen man bei geschlossenem deckel zb den processor auf 90% hochjagt.
 
Statt des Trackpads hätten sie an der Stelle mal besser einen numerischen Eingabeblock einbauen sollen und dann einen Trackpoint in die Tastatur. Was soll man mit einem Trackpad an einem Gaming-Notebook?
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