Das Rad neu erfunden: Intelligentes 'Copenhagen Wheel'

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Der Markt der E-Bikes boomt und mit dem "Copenhagen Wheel" gibt es nun eine vollkommen neue Alternative: Mit dem intelligenten Hinterreifen lässt sich nämlich nahezu jedes vorhandene Fahrrad umrüsten.

Entwickelt wurde das Copenhagen Wheel am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vom Startup-Team Superpedestrian. Zahlreiche Sensoren messen die Bewegungen des Fahrrads beziehungsweise Fahrers über 100-mal pro Sekunde und ermöglichen so eine schnelle Reaktion des Antriebsmotors. Dieser erkennt Steigungen automatisch und gibt dann mehr Energie ab. Beim Fahren bergab wird der Akku aufgeladen, außerdem dient das System als Bremsassistent. Die vier unterschiedlichen Modi können über ein Smartphone gesteuert werden.

Ein großer Vorteil des Copenhagen Wheel ist, dass es mit fast jedem Fahrrad genutzt werden kann. Mit 1300 Euro ist es allerdings kein Schnäppchen, außerdem steigt das Gesamtgewicht des Fahrrads um 7,6 kg.
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...und vor allem kann es dir jeder Depp klauen...
 
Wir fahren Rad um uns zu bewegen und unseren Körper fit zu halten, da benötigt man zumindest auf dem flachen Land kein e-bike.
In bergigen Regionen sieht es anders aus, dort hilft es überhaupt Rad zu fahren, ob eine permanent rotierende Masse wirklich der Effizienz letzter Schluss ist bleibt abzuwarten.
 
@usbln: Für manch einen sind aber Entfernungen mit dem normalen Rad zu weit, anstrendend und/oder mühselig.

Also ich finde schon, dass ein Bindeglied zwischen Auto oder Rad geben könnte. Das quasi den Platz vom Mofa einnimmt.
 
@usbln: es ist ein Trugschluss, dass ein E-Bike einen Körper nicht fit macht. Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und habe mich vor ca. 5 Jahren mit einem E-Bike fit gemacht. Du brauchst mit dem E-Bike annähernd so viel Kraft, wie beim normalen Bike (wenn du willst), der Unterschied ist dann nur, dass du schneller bist. Ausserdem finde ich E-Bikes klasse für's ziehen eines Kinder - oder Hundeanhängers. Da kommen die Menschen endlich wieder bisschen mehr raus.
 
@b.marco: schneller ? naja, 25km/h sind zumindest für mich eher kriechen. ich hab eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 31km/h mit meinem Singlespeed (1 fester gang sonst nichts) wenn ich richtig in die Pedale steig komm ich auf gut 40km/h. da ist ein e-bike aka pedelec (nicht spedelec) weit davon entfernt ;)
 
@ro0t: ich spreche vom Bergfahren... bei mir sind es z.B. 300 Hm einfach die ich überwinden muss und da bist du mit dem E-Bike ca. doppelt so schnell wie mit dem normalen Bike. Und niemand behauptet, dass du mit einem E-Bike nicht schneller fahren kannst als 25 km/h, musst dich halt nur mehr anstrengen... ;)
 
Ein Hipster im Video darf nicht fehlen. :)
Ich finds gut, nur wird der Umbau fast so teuer wie sich ein Neues zu kaufen.
 
Klugscheißmodus: "außerdem steigt das Gesamtgewicht des Fahrrads um 7,6 kg", nö, das alte Hinterrad hat auch Gewicht, muss noch abgezogen werden.
 
Und was ist, wenn die Steuerung des Antriebs über das Smartphone nicht richtig läuft, weil die Software einen Fehler hat, und man kann kein Update runterladen, weil man kein Wlan oder Mobilfunkverbindung hat? Dann dürfte es erst mal wieder anstrengend werden.
 
und warum wird das Rad woanders für etwas über 530€ angeboten
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