Chuwi Hi13 im Test: Großes Windows-Tablet mit kleinen Schwächen

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Beim Chuwi Hi13 handelt es sich um ein vergleichsweise preiswertes Windows-Tablet aus China, das sich vor allem mit einem großen und hochauflösenden Display von der Masse abheben will. Beim Panel soll es sich nämlich um das selbe handeln, das auch beim Microsoft Surface Book verwendet wird. In seinem Test geht unser Kollege Andrzej Tokarski auf die Stärken und Schwächen des Tablets ein und nennt mögliche Alternativen.

Gute Verarbeitung, schönes Display

Das Gehäuse des Chuwi Hi13 besteht aus Aluminium, die Verarbeitung ist erstaunlich gut. Das gilt vor allem dann, wenn man den niedrigen Preis von derzeit rund 250 Euro im Auge behält. Mit einem Gewicht von 1,1 Kilogramm ist es zwar kein Leichtgewicht, die Dicke von 8 Millimetern geht allerdings in Ordnung. Die vier Lautsprecher haben eine gute Tonqualität, von den beiden Kameras mit 2 beziehungsweise 5 Megapixeln sollte man hingegen nicht allzu viel erwarten.

Das eigentliche Highlight des Chuwi Hi13 ist jedoch sein 13,5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 3000 × 2000 Pixeln. Sowohl die Schärfe als auch die Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität sind gut - wenig überraschend, denn immerhin soll es sich um das gleiche Panel wie beim Microsoft Surface Book handeln. In Gegensatz zu diesem gibt es beim Hi13 allerdings einen deutlich sichtbaren Abstand zwischen dem Touchscreen und dem IPS-Panel, weshalb der Bildschirm stärker spiegelt. Außerdem gibt es kein Gorilla Glas, stattdessen schützt ab Werk eine Schutzfolie den Bildschirm vor Kratzern.

Performance befriedigt nicht ganz

Im Inneren des Chuwi Hi13 sitzt ein Intel Celeron N3450, dessen vier Kerne mit jeweils 1,1 GHz getaktet sind. Zusammen mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher macht das Tablet zumindest auf dem Papier eine ordentliche Figur, durch die hohe Auflösung ist die Performance im Alltag aber leider nicht ganz so gut. Für das Arbeiten mit Office, Surfen im Netz und einfache Spiele ist das Tablet aber ausreichend. In Geekbench 4 erreicht es 1400 und 4000 Punkte.

Ebenfalls nicht ganz überzeugen kann die Akkulaufzeit: Zwar steckt im Chuwi Hi13 ein 10.000 mAh starker Akku, im Test erreichte dieser leider nur eine Laufzeit von 5 Stunden und 20 Minuten. Selbst für ein Windows-Tablet ist dies kein besonders guter Wert.

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> "Beim Panel soll es sich nämlich um das selbe handeln"

glaub ich nicht... wenn dann das GLEICHE!
 
@bear7: Nein, Nein, da sitzt extra ein Mitarbeiter in china am Fließband, der die Displays aus den Surface Books ausbaut, damit die dann in das Chuwi H13 eingebaut werden können.

Darum wird das Surface Book ja auch ohne Display ausgeliefert. :-)
 
"Selbst für ein Windows-Tablet ist dies kein besonders guter Wert.
Wieso "selbst"? Ein iPadPro schafft etwa 10 Stunden. Mein Dell XPS 2in1 schafft ohne Einschränkungen etwas über 12. Dreht man Helligkeit runter sind sogar 15 drin beim Surfen + Office. Die neuen Surface's scheinen diese Werte sogar noch zu übertreffen. Da hält kein Androide oder i-Device mit.
 
Also ich finde diese Celerons sind echt die Seuche.
Waren sie schon immer. Wer an 20 oder 50 $ sparen muss, der braucht sich dann später auch nicht über quälend langsame Verarbeitung beschweren.
 
@Trabant: woran machst du das fest? Diese Celeron haben mit den Slot-Prozessoren aus den 90ern nichts gemein, außer dem Namen. Lediglich für diese hohe Auflösung taugt dieser nicht. Aber eine Grundsätzlichkeit gibt es da nicht. Die Apollo Lake Prozessoren sind grundsätzlich gut brauchbar
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