Baywatch: Lang erwarteter Kinofilm enttäuscht mit kindischen Gags

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Baywatch zählt zu den bekanntesten Fernsehserien der Welt. Dementsprechend wurde auch ein neuer und längst überfälliger Film von vielen Fans sehnsüchtig erwartet. Nun ist dieser auch in deutschen Kinos angelaufen und unser Kollege Lutz Herkner hatte die Gelegenheit, sich den Kinofilm bereits anzusehen. Doch das Ergebnis konnte ihn offenbar überhaupt nicht überzeugen.

Sonne, Sandstrand, Frauen .. und kindische Witze

Während Baywatch bei den meisten Zuschauern direkt mit dem Schauspieler David Hasselhoff assoziiert wird, mussten die Produzenten im neuen Kinofilm aufgrund seines Alters eine andere Besetzung verwenden. Diesen Job hat Dwayne Johnson übernommen, der den Oberbademeister Mitch Buchannon spielt. Auffällig ist auch, dass die Handlung des Spiels in Florida und nicht in der kalifornischen Stadt Los Angeles spielt, denn schließlich können hier Drogen ins Spiel kommen. Wie unser Kollege scherzhaft anmerkte, ist der Standortwechsel unter dieser Annahme allerdings ziemlich schwachsinnig, da auch sehr viele Drogenschmuggler an der kalifornischen Grenze zu Mexiko agieren.

Der Kinofilm handelt wie erwartet von Sommer, Strand und leicht bekleideten Frauen, die in zahlreichen Slow-Motion-Szenen der Schwerkraft trotzen. Die Handlung ist ziemlich vorhersehbar und bringt keine größeren Überraschungen mit sich. Wer sich nicht gerade in der Pubertät befindet, wird die meisten Gags und Witze, welche teilweise dutzende Male wiederholt werden, sehr langweilig und kindisch finden. Auch sucht man spannende, actiongeladene und originelle Szenen vergeblich.

Kinofilm ist lediglich eine verlängerte Episode der TV-Serie

Da viele Elemente der ursprünglichen TV-Serie aufgegriffen werden, kann der Kinofilm zu Baywatch auch als eine verlängerte Episode der Serie angesehen werden. Unser Kollege Lutz Herkner hat sich bei seinem Kinobesuch neue Ideen erhofft und konnte beinahe ausschließlich nur verpasste Chancen erkennen. Lediglich die Anfangsszene lobte er, da diese sehr selbstironisch gestaltet wurde.

Abschließend gibt Lutz Herkner auch sein persönliches Fazit zu Baywatch bekannt: Insgesamt vergibt er lediglich einen von fünf möglichen Sternen, da er sich wesentlich mehr von dem Film erhofft hatte. Mit dem Geld, welches den Produzenten zur Verfügung gestanden hat, wäre zudem mehr Kreativität möglich gewesen. Falls ihr Baywatch dennoch sehen wollt, könnt ihr euch ebenso gut noch Zeit lassen bis der Film auf DVD und Blu-Ray erhältlich sein wird.

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Schau ich mir morgen Abend an mit meiner Unlimited Card
 
@Postralf10: Infos, die die Welt nicht braucht. Und dreimal schon nicht interessiert.
 
@SunnyMarx: Aber der PostRafl kann sich doch eine Unlimited Card leisten.

Übrigens, schönes Wetter heute. Ich werde mal mit meinem Model S zu meiner Yacht fahren und unterwegs noch ein paar Bordelangestellte einsammeln. Wird sicher ein netter Tag.
 
@XiRoT: Nimm genügend Verhüterlies mit. :-D
 
Schade das die Film Industrie die guten Serien von früher so kaputt machen..
 
@nh: Naja, die haben ja den Inhalt der Serie nicht geändert. Die Serie bleibt, was sie war. Nur der Film ist halt Schrott. Aber den braucht man nicht wirklich.
 
@nh: Wieso... die Serien bleiben doch so wie sie waren / sind.
 
Versteh ich gar nicht. Die Schauspieler haben sich doch in den Interviews überschlagen und den Film in den Himmel gelobt... :-D
 
Hat Lutz Herkner sich jetzt ernsthaft irgendwas von wegen "Story" oder so erhofft? Das ist doch Quatsch; höre ich "Baywatch", dann denke zumindest ich nicht an Hasselhoff und tolle Story, sondern an Pam.
 
@DON666: Na ja, wenn ich als Macher einen Kinofilm in Angriff nehme, weiß ich, dass ich so zwischen 90 und 120 Minuten füllen muss. Dass dies nicht mit einem Script für eine Folge einer TV-Serie funktioniert, sollte also eigentlich klar sein. Sprich: Je namhafter die Vorlage, desto mehr Mühe muss ich als Macher investieren, um den Erwartungen gerecht zu werden. Das kann eine geniale Story sein, könnte aber auch mithilfe von grandioser Action passieren. Oder urkomischen Gags. Am besten natürlich wäre eine Kombination von allem. Baywatch bietet aber so gut wie nichts von allem, und das ist schon eine ziemliche Frechheit. Denn alle Beteiligten werden gut verdient haben, schätze ich mal stark. Klar zog die Serie über die Optik (Pam, wie Du sagst z.B.), ist mir auch bewusst. Doch sich allein auf hüpfende Körperteile zu verlassen, kann einfach nicht 2 Stunden lang funktionieren, das wird wohl selbst dem schärfsten Fan irgendwann nicht mehr genug sein - ein Kino-Film braucht da einfach mehr.
 
@Lutz.Herkner: Klar, da hast du natürlich vollkommen Recht, aber die TV-Vorlage glänzte ja schon nicht wirklich durch spannend erzählte, tolle Stories, das darf man halt nie vergessen. Insofern wäre jetzt auch bei einem Kinofilm meine Erwartungshaltung erst mal ganz, ganz weit unten angesiedelt. Sprich: dein Fazit verwundert mich nicht im Geringsten. Sagen wir so: das hätte ich dir vorher sagen können. ^^
 
Die blöden Gags waren im Trailer und in der Radiowerbung schon auszumachen. Schade, man hätte wieder was ordentliches draus machen können.
 
@mulatte: Der Film war halt genau wie der Trailer von Anfang an gezeigt hat. Typischer Zac effron film halt. Ich versteh wenns nicht den Humor von jedem trifft, aber das macht den Film nicht schlecht. Ich fand den jedenfalls lustig. Man sollte bei der Besetzung allein echt wissen was einen erwartet.
 
@Zreak: Wobei zumindest der erste Teil von "Bad Neighbors" (trotz Efron) ein paar gute Lacher hatte ;)
 
Winfuture... Filmkritik Baywatch... Ah ja klar...
 
@MaloRox: Nun ja, erfahrungsgemäß gehen selbst Techies gerne ins Kino. Du nicht?
 
Der Film war total geil! Richtiges Popcorn Kino.
 
@Erbsenmatsch:
Kurz gesagt, ein todlangweiliger Film, wo ich nur deshalb nicht einschlafe weil ich mit Popcorn essen beschäftigt bin.
 
@Erbsenmatsch: wenn man 14 ist oder keinen Anspruch hat vieleicht :) klar hatte die Serie damals auch kein besonders hohes Niveau aber so ein klamauk mit dummen Witzen war es nicht.
 
@Conos: Ich hab die Serie nicht geschaut noch mich besonders dafür interessiert. Ich mag einfach The Rock. und hab den Film einfach genossen :)
 
@Erbsenmatsch: Okay, dass man als Fan von The Rock den Film mag, kann ich nachvollziehen: Er spielt wie immer gut und schafft es sogar, einen Spritzer Selbstironie zu transportieren - aber ein Rock allein macht halt für Nicht-Fans noch keinen guten Film ;)
 
LA ging nicht so, weil es um Drogen ging. Deshalb Florida. Wegen Mexiko und so. Muss man wissen.
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