Deep Space Gateway: USA und Russland wollen Mondbasis bauen
Eine Basis auf dem Mond ist ein alter Traum der Menschheit bzw. der Science-Fiction. Bisher ist es aber beim Traum geblieben (sieht man von den Nazis auf der dunklen Seite des Mondes ab), doch in nicht allzu ferner Zukunft könnte er tatsächlich in Erfüllung gehen. Denn NASA und die russische Raumfahrtagentur haben heute ein entsprechendes Projekt vorgestellt.
Das hat bereits vor kurzem das Wissenschaftsmagazin Popular Mechanics in Erfahrung gebracht und sich dabei auf Quellen innerhalb der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos berufen. Demnach soll diese Woche eine Partnerschaft mit den US-amerikanischen Kollegen von der NASA angekündigt werden.
Blick in die Zukunft der Erforschung des Weltraums - der Mond ist ein Sprungbrett zum Mars
Die beiden größten Raumfahrtagenturen des Planeten wollen gemeinsam mit anderen Partnern der International Space Station (ISS) in den nächsten Jahren Studien und Konzepte entwickeln, wie eine solche Lösung aussehen könnte. Der Hinweis auf "Mondbasis oder nicht" liegt daran, dass das Deep Space Gateway nicht für die Mondoberfläche geplant ist, sondern sich im Orbit des Erdtrabanten befinden soll.
Im Vorfeld des Vorhabens wollen die Beteiligten auch Standards schaffen, denn in Vergangenheit haben Kooperationen so manche technische Hürde nehmen müssen, die auf Inkompatibilität beruht hat, etwa bei Andocksystemen. Dazu wird man die inzwischen sehr aktiven privaten Raumfahrtunternehmen wie Space X einbinden müssen.
Auf Seiten der Nasa soll vor allem das Orion-Raumschiff zum Einsatz kommen
Ein konkreter Zeitplan liegt natürlich noch nicht vor, man spricht lediglich von den "2020ern". Roskosmos-Chef Igor Komarow sagte aber gegenüber der Nachrichtenagentur Tass, dass die ersten Module 2024 und 2026 ins All fliegen sollen oder könnten.
Sprungbrett ins All
Roskosmos und NASA haben das mittlerweile in einem gemeinsamen Statement auch bestätigt (via Engadget). Das Vorhaben trägt derzeit den Namen Deep Space Gateway und kann mit "Sprungbrett für die Erforschung des Alls" umschrieben werden. Inwieweit man das als Mondbasis bezeichnen kann, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen, denn noch steht das Ganze am Anfang.
Blick in die Zukunft der Erforschung des Weltraums - der Mond ist ein Sprungbrett zum Mars
Die beiden größten Raumfahrtagenturen des Planeten wollen gemeinsam mit anderen Partnern der International Space Station (ISS) in den nächsten Jahren Studien und Konzepte entwickeln, wie eine solche Lösung aussehen könnte. Der Hinweis auf "Mondbasis oder nicht" liegt daran, dass das Deep Space Gateway nicht für die Mondoberfläche geplant ist, sondern sich im Orbit des Erdtrabanten befinden soll.
Im Vorfeld des Vorhabens wollen die Beteiligten auch Standards schaffen, denn in Vergangenheit haben Kooperationen so manche technische Hürde nehmen müssen, die auf Inkompatibilität beruht hat, etwa bei Andocksystemen. Dazu wird man die inzwischen sehr aktiven privaten Raumfahrtunternehmen wie Space X einbinden müssen.
Auf Seiten der Nasa soll vor allem das Orion-Raumschiff zum Einsatz kommen
Ein konkreter Zeitplan liegt natürlich noch nicht vor, man spricht lediglich von den "2020ern". Roskosmos-Chef Igor Komarow sagte aber gegenüber der Nachrichtenagentur Tass, dass die ersten Module 2024 und 2026 ins All fliegen sollen oder könnten.
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