"Augen schmerzen": Google verzeichnet nach Eklipse Anfragenanstieg

Usa, Nasa, Sonnenfinsternis Bildquelle: NASA
Am Montag durfte Nordamerika das seltene Naturschauspiel einer totalen Sonnenfinsternis erleben und Wochen und Monate zuvor warnten Ärzte, direkt in die vom Mond verdeckte Sonne zu blicken, sei es auch nur für einige Sekunden. Einige Narren Unbelehrbare, darunter der US-Präsident, wollten dennoch nicht hören und blickten der Sonne entgegen. Das war wohl eher keine gute Idee.
Donald Trump hat bekanntlich ein eher schwieriges Verhältnis zur Wissenschaft und zu Fakten an sich. Deshalb konnte er es auch nicht lassen, bei der totalen Sonnenfinsternis Anfang der Woche wider alle Vernunft in Richtung Eklipse zu blicken. Nicht einmal, nicht zwei Mal, sondern drei Mal. Es ist dem US-Präsidenten natürlich nicht zu wünschen, dass er gesundheitliche Schäden dabei erlitten hatten, eine gute Idee war das aber nicht.

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"My eyes hurt"

Wie Trump dürften auch viele andere den Rat von Optikern und Augenärzten für Fake News gehalten haben: Denn laut The Next Web konnte Google nach der Sonnenfinsternis einen Anstieg an Suchbegriffen wie "Meine Augen schmerzen" verzeichnen.


Natürlich können Augen aus vielen Gründen weh tun und auch Google-Suchanfragen sind kein echter Maßstab für tatsächliche gesundheitliche Schäden bzw. Ereignisse generell. Legt man aber die beiden Such-Graphen für "Sonnenfinsternis" und "Meine Augen schmerzen", dann kann man gut sehen, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach einen Zusammenhang zwischen den beiden Themen sowie Suchen gibt.

Ob es nach einem Starren in die Sonnenfinsternis zu Schäden kommt, lässt sich ohnehin nur schwer sofort sagen, wie man u. a. bei der Washington Post nachlesen kann. Denn an sich hat die Retina keine Schmerzrezeptoren und Symptome können erst nach einigen Tagen auftreten. Entscheidend ist auch die Dauer: Zehn Sekunden sind laut einem Augenarzt "wahrscheinlich" zu lang, 20 Sekunden sind "definitiv" zu lang. Im Zweifelsfall sollte man es aber gar nicht riskieren.



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