Rassistische Airbnb-Gastgeberin zu Geldstrafe und Fortbildung verurteilt
Der Community-basierte Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften Airbnb ist längst ein überaus populärer Weg zum Organisieren von Urlaubs- und Geschäftsreisen. Der größte Vorteil ist aber zugleich der größte Nachteil, denn Airbnb funktioniert über Privatpersonen. Und hier kann man auch an weniger angenehme Zeitgenossen geraten.
Das musste auch Dyne Suh erleben: Denn die US-Amerikanerin asiatischer Herkunft hat im vergangenen Februar bei einer Frau namens Tami Barker per Airbnb eine Skihütte im kalifornischen Ort Big Bear gebucht. Allerdings stornierte Barker die Buchung nur wenige Minuten vor der Ankunft der Gäste.
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Damit spielte sie auf die Abstammung von Dyna Suh an und legte auch noch einen drauf, da sie meinte: "Das ist der Grund, warum wir Trump haben. Und ich werde es nicht erlauben, dass Ausländer diesem Land sagen, was zu tun ist." Diese Aussagen machte Barker, nachdem Suh angekündigt hatte, sich bei Airbnb zu beschweren.
Die diskriminierte 26-Jährige machte es trotzdem und bekam nun Recht. Denn das kalifornische Department of Fair Employment and Housing (DFEH) verurteilte Barker zu einem Schadenersatz in Höhe von 5000 Dollar, diese muss außerdem einen College-Kurs in asiatisch-amerikanischem Studien belegen. Überdies muss sich Barker persönlich entschuldigen und u. a. einen Freiwilligendienst in einer Bürgerrechtsorganisation absolvieren.
Airbnb hat nach der Beschwerde eine eigene Untersuchung in die Wege geleitet und hat Barker von der Plattform verbannt. Die des Rassismus Beschuldigte zeigte sich einsichtig und ließ ausrichten, dass sie ihr "unüberlegtes Verhalten und ihre Kommentare bedauert".
"Ein Wort sagt alles. Asiatisch."
Wie der britische Guardian berichtet, begründete die Airbnb-Gastgeberin die Absage per Chat gegenüber Suh folgendermaßen: "Ich würde sie dir nicht vermieten, wenn du die letzte Person auf der Erde wärst." Motiviert war diese Aussage eindeutig rassistisch, denn Barker meinte per Chat: "Ein Wort sagt alles. Asiatisch."
Auf YouTube ansehenDamit spielte sie auf die Abstammung von Dyna Suh an und legte auch noch einen drauf, da sie meinte: "Das ist der Grund, warum wir Trump haben. Und ich werde es nicht erlauben, dass Ausländer diesem Land sagen, was zu tun ist." Diese Aussagen machte Barker, nachdem Suh angekündigt hatte, sich bei Airbnb zu beschweren.
Die diskriminierte 26-Jährige machte es trotzdem und bekam nun Recht. Denn das kalifornische Department of Fair Employment and Housing (DFEH) verurteilte Barker zu einem Schadenersatz in Höhe von 5000 Dollar, diese muss außerdem einen College-Kurs in asiatisch-amerikanischem Studien belegen. Überdies muss sich Barker persönlich entschuldigen und u. a. einen Freiwilligendienst in einer Bürgerrechtsorganisation absolvieren.
Airbnb hat nach der Beschwerde eine eigene Untersuchung in die Wege geleitet und hat Barker von der Plattform verbannt. Die des Rassismus Beschuldigte zeigte sich einsichtig und ließ ausrichten, dass sie ihr "unüberlegtes Verhalten und ihre Kommentare bedauert".
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