China: 4G-Smartphones und Glasfaser-Anschlüsse sind allgegenwärtig
Saarland-Vergleiche sind nicht angebracht: Das chinesische Ministerium für die ITK-Industrie hat die aktuellsten Nutzerzahlen herausgegeben und diese übertreffen so ziemlich jede Vorstellungskraft in westlichen Staaten. Lediglich bei kabelgebundenen Anschlüssen bleibt es halbwegs überschaubar.
Infografik: Deutliche Unterschiede bei mobilen Datenvolumen in der EU
China ist aber eben auch klar ein Mobilfunk-Land. Die Netzbetreiber des bevölkerungsreichsten Landes der Welt versorgten Ende März immerhin 1,346 Milliarden Mobilfunk-Kunden. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Wachstum um rund 4 Prozentpunkte, wobei ohnehin nicht mehr viel Platz nach oben ist. Denn 97,9 Prozent aller Chinesen verfügen bereits über eine Mobilfunk-Anbindung.
Bei jenen Usern, die ihre Mobiltelefone lediglich für die klassische Telefonie und vielleicht noch den Versand von SMS einsetzen, handelt es sich um eine Minderheit. Fast 1,14 Milliarden Chinesen, also knapp 85 Prozent, sind mit Datentarifen unterwegs. Der überwiegende Teil - 836 Millionen oder über 62 Prozent - verwenden dabei bereits 4G-Verbindungen, weitere 161 Millionen oder 12 Prozent sind auf dem Stand von 3G-Anschlüssen.
Angesichts dieser Zahlen ist das Festnetz-Internet, das hierzulande den Klassiker darstellt, fast schon zu vernachlässigen. Allerdings hat man es auch hier mit 311 Millionen Anschlüssen zu tun. Von diesen beruhen nur noch etwas mehr als 17 Millionen auf der veralteten xDSL-Technologie, was im Jahresvergleich einem Rückgang um über 60 Prozent entspricht. Einen ordentlichen Zuwachs von knapp 45 Prozent gab es hingegen bei den Glasfaser-Anbindungen von Wohnungen und Büros, so dass diese nun auf eine Gesamtzahl von 245,6 Millionen Anschlüssen kommen.
Infografik: Deutliche Unterschiede bei mobilen Datenvolumen in der EU
China ist aber eben auch klar ein Mobilfunk-Land. Die Netzbetreiber des bevölkerungsreichsten Landes der Welt versorgten Ende März immerhin 1,346 Milliarden Mobilfunk-Kunden. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Wachstum um rund 4 Prozentpunkte, wobei ohnehin nicht mehr viel Platz nach oben ist. Denn 97,9 Prozent aller Chinesen verfügen bereits über eine Mobilfunk-Anbindung.
Bei jenen Usern, die ihre Mobiltelefone lediglich für die klassische Telefonie und vielleicht noch den Versand von SMS einsetzen, handelt es sich um eine Minderheit. Fast 1,14 Milliarden Chinesen, also knapp 85 Prozent, sind mit Datentarifen unterwegs. Der überwiegende Teil - 836 Millionen oder über 62 Prozent - verwenden dabei bereits 4G-Verbindungen, weitere 161 Millionen oder 12 Prozent sind auf dem Stand von 3G-Anschlüssen.
Das Land der großen Zahlen
Das spiegelt sich in den weitergehenden Statistiken wider, die von dem Ministerium erhoben werden. So wurden im März in China insgesamt lediglich 56,73 Milliarden SMS verschickt - was durchschnittlich 1,36 Nachrichten pro Mobilfunknutzer entspricht. Dem steht ein Traffic von 1.425.128 Terabyte entgegen, der binnen nur eines Monats durch die Mobilfunknetze geflossen ist.Angesichts dieser Zahlen ist das Festnetz-Internet, das hierzulande den Klassiker darstellt, fast schon zu vernachlässigen. Allerdings hat man es auch hier mit 311 Millionen Anschlüssen zu tun. Von diesen beruhen nur noch etwas mehr als 17 Millionen auf der veralteten xDSL-Technologie, was im Jahresvergleich einem Rückgang um über 60 Prozent entspricht. Einen ordentlichen Zuwachs von knapp 45 Prozent gab es hingegen bei den Glasfaser-Anbindungen von Wohnungen und Büros, so dass diese nun auf eine Gesamtzahl von 245,6 Millionen Anschlüssen kommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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