Motorola Moto C Leak: Lenovo plant das 50-Euro-Smartphone
Die Lenovo-Tochter Motorola plant derzeit die Einführung einer ganzen Reihe von neuen Smartphones, wobei man sich zunächst vor allem in Richtung des unteren Endes des Marktes orientiert. Jetzt sind konkrete Details zu einer neuen Modellreihe namens Moto C aufgetaucht, mit der Motorola wohl seine bisher günstigsten Smartphones überhaupt anbieten will.
Das Moto C wird nach Angaben von Evan Blass und VentureBeat als neue Einsteiger-Serie auf den Markt kommen, wobei neben dem "normalen" Moto C auch noch das Moto C Plus Einzug halten soll. Äußerlich sind die Geräte zwar auf den ersten Blick weitestgehend identisch, sie unterscheiden sich aber in einigen entscheidenden Punkten, wenn es um die Ausstattung geht.
So soll das Motorola Moto C Plus aussehen
Das Motorola Moto C, das bereits im Februar unter der Modellnummer XT1750 erstmals auftauchte, bekommt in seiner einfachsten Variante ein fünf Zoll großes Display mit nur 854x480 Pixeln Auflösung spendiert. Um die Kosten zu drücken setzt Motorola hier offenbar sogar auf ein TN-Panel, ähnlich den in sehr günstigen Notebooks verbauten Bildschirmen, so dass mit einer höheren Blickwinkelabhängigkeit zu rechnen ist.
Im Innern werkelt der vierkernige MediaTek MT6580 SoC, der noch die alten ARM Cortex-A7-Kerne nutzt und maximal 1,3 Gigahertz erreicht. Der Chip ist so simpel gestaltet, dass er in dieser Variante noch nicht einmal LTE-Support mitbringt und WLAN nur nach dem 802.11n-Standard im 2,4-Gigahertz-Band unterstützt. Es handelt sich also um eine absolute Low-End-Lösung.
Hinzu kommen in der Basisvariante magere ein Gigabyte Arbeitsspeicher und acht oder 16 GB interner Flash-Speicher. Bei den Kameras spart Motorola ebenfalls, denn das Moto XT1750 hat auf der Front nur einen 2-Megapixel-Sensor, während auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera ohne Autofokus verbaut ist. Das Ganze wird mit zwei SIM-Karten kombiniert und es gibt einen 2350-mAh-Akku.
Das Gesamtpaket steckt in einem einfachen Kunststoffgehäuse und dürfte angesichts der absoluten Mindestausstattung das bisher simpelste Smartphone aus dem Hause Motorola sein. Vermutlich richtet sich das Gerät an Entwicklungsländer und aufstrebende Märkte, also Länder, in denen viele Kunden erstmals überhaupt ein Smartphone erwerben. Preislich dürfte die Basisversion deshalb kaum die 50-Euro-Marke knacken.
Wer bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, kann das Moto C künftig auch in einer alternativen Variante mit LTE-Support erwerben. In dieser Ausgabe soll Blass zufolge ein anderer MediaTek-SoC seinen Dienst tun, wobei es sich in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit um den MT6737 handeln dürfte. Dieser ARM Cortex-A53-Chip nutzt nicht nur eine modernere Architektur, sondern bringt auch ein integriertes LTE-Modem mit. Abgesehen davon bleibt diese Variante unverändert.
Bei den Kameras stockt Motorola beim Moto C Plus ebenfalls etwas auf und verbaut auf der Rückseite einen 8-Megapixel-Sensor mit Autofokus. Der größte Unterschied ist aber wohl der Akku, denn dieser hat im Moto C Plus eine Kapazität von 4000mAh und sollte somit erheblich längere Laufzeiten zulassen als beim normalen Moto C.
So soll das Motorola Moto C Plus aussehen
Das Motorola Moto C, das bereits im Februar unter der Modellnummer XT1750 erstmals auftauchte, bekommt in seiner einfachsten Variante ein fünf Zoll großes Display mit nur 854x480 Pixeln Auflösung spendiert. Um die Kosten zu drücken setzt Motorola hier offenbar sogar auf ein TN-Panel, ähnlich den in sehr günstigen Notebooks verbauten Bildschirmen, so dass mit einer höheren Blickwinkelabhängigkeit zu rechnen ist.
Im Innern werkelt der vierkernige MediaTek MT6580 SoC, der noch die alten ARM Cortex-A7-Kerne nutzt und maximal 1,3 Gigahertz erreicht. Der Chip ist so simpel gestaltet, dass er in dieser Variante noch nicht einmal LTE-Support mitbringt und WLAN nur nach dem 802.11n-Standard im 2,4-Gigahertz-Band unterstützt. Es handelt sich also um eine absolute Low-End-Lösung.
Hinzu kommen in der Basisvariante magere ein Gigabyte Arbeitsspeicher und acht oder 16 GB interner Flash-Speicher. Bei den Kameras spart Motorola ebenfalls, denn das Moto XT1750 hat auf der Front nur einen 2-Megapixel-Sensor, während auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera ohne Autofokus verbaut ist. Das Ganze wird mit zwei SIM-Karten kombiniert und es gibt einen 2350-mAh-Akku.
Das Gesamtpaket steckt in einem einfachen Kunststoffgehäuse und dürfte angesichts der absoluten Mindestausstattung das bisher simpelste Smartphone aus dem Hause Motorola sein. Vermutlich richtet sich das Gerät an Entwicklungsländer und aufstrebende Märkte, also Länder, in denen viele Kunden erstmals überhaupt ein Smartphone erwerben. Preislich dürfte die Basisversion deshalb kaum die 50-Euro-Marke knacken.
Wer bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, kann das Moto C künftig auch in einer alternativen Variante mit LTE-Support erwerben. In dieser Ausgabe soll Blass zufolge ein anderer MediaTek-SoC seinen Dienst tun, wobei es sich in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit um den MT6737 handeln dürfte. Dieser ARM Cortex-A53-Chip nutzt nicht nur eine modernere Architektur, sondern bringt auch ein integriertes LTE-Modem mit. Abgesehen davon bleibt diese Variante unverändert.
Moto C Plus mit großem 4000mAh-Akku
Neben den Basisvarianten des Moto C soll auch das Moto C Plus auf den Markt kommen, das zwar ebenfalls "nur" ein 5-Zoll-Display hat, es handelt sich dabei aber um ein IPS-Panel mit 1280x720 Pixeln. Auch der Arbeitsspeicher wird aufgestockt, so dass hier zwei Gigabyte in Kombination mit 16 GB internem Flash-Speicher verbaut sind. Die Plattform ist auch hier der mit 1,1 Gigahertz laufende MT6737 von MediaTek.Bei den Kameras stockt Motorola beim Moto C Plus ebenfalls etwas auf und verbaut auf der Rückseite einen 8-Megapixel-Sensor mit Autofokus. Der größte Unterschied ist aber wohl der Akku, denn dieser hat im Moto C Plus eine Kapazität von 4000mAh und sollte somit erheblich längere Laufzeiten zulassen als beim normalen Moto C.
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