Bitcoin-Mining übertrieben:
Vier Nutzer in Venezuela festgenommen
Angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage in Venezuela versuchen dortige Nutzer mit dem Mining von Bitcoin-Einheiten ihr Glück. Das verspricht mit etwas Glück nicht nur eine zusätzliche Einnahme. Bitcoins sind zuweilen auch lieber gesehen als die krisengebeutelte lokale Währung.
Allerdings sollte man es wohl auch nicht übertreiben, wenn man keinen Ärger mit den Behörden bekommen will. Das haben vier Nutzer nicht beachtet und sind festgenommen worden. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, durch die von ihnen erzeugte Last die Stabilität des Stromnetzes gefährdet zu haben.
Nach Angaben der zuständigen Behörden hätten die Beschuldigten insgesamt 300 Mining-Maschinen für Bitcoins betrieben - angesichts einer starken Inflation bei der Landeswährung ist das digitale und weltweit nutzbare Digital-Geld extrem beliebt. Weiterhin haben sie wohl auch einen Teil des Stroms nicht über den offiziellen Anschluss bezogen, sondern direkt aus dem Netz abgezweigt - was letztlich Stromdiebstahl wäre.
Inzwischen hat sich die Lage etwas gebessert, aber trotzdem läuft die Energieversorgung aufgrund einer maroden Infrastruktur längst nicht optimal. Da kann es natürlich schnell zu Problemen kommen, wenn sich Verbrauchs-Spitzen, wie sie einige hundert Bitcoin-Miner in einem Rack verursachen, im Netz fortpflanzen. Das kann im Zweifelsfall dazu führen, dass ganze Straßenzüge oder Stadtviertel komplett ohne Strom dastehen.
Nach Angaben der zuständigen Behörden hätten die Beschuldigten insgesamt 300 Mining-Maschinen für Bitcoins betrieben - angesichts einer starken Inflation bei der Landeswährung ist das digitale und weltweit nutzbare Digital-Geld extrem beliebt. Weiterhin haben sie wohl auch einen Teil des Stroms nicht über den offiziellen Anschluss bezogen, sondern direkt aus dem Netz abgezweigt - was letztlich Stromdiebstahl wäre.
Rechnen in der Energiekrise
Die Sache wiegt aktuell besonders schwer, da Venezuela seit einiger Zeit in einer Energiekrise steckt. Besonders schlimm wurde es im letzten Jahr, als nach einer längeren Trockenheit die Stauseen hinter den Wasserkraftwerken keinen Nachschub mehr bekamen. Damals wurden schon zusätzliche arbeitsfreie Tage angeordnet und Stromspar-Vorschläge für den Alltag veröffentlicht, um die Situation nicht zu verschärfen.Inzwischen hat sich die Lage etwas gebessert, aber trotzdem läuft die Energieversorgung aufgrund einer maroden Infrastruktur längst nicht optimal. Da kann es natürlich schnell zu Problemen kommen, wenn sich Verbrauchs-Spitzen, wie sie einige hundert Bitcoin-Miner in einem Rack verursachen, im Netz fortpflanzen. Das kann im Zweifelsfall dazu führen, dass ganze Straßenzüge oder Stadtviertel komplett ohne Strom dastehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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