Quanta: Server-Nachschub für Microsoft, Google & Co trotz Trump sicher
Der designierte US-Präsident Trump kündigte während seines Wahlkampfs immer wieder an, dass man große Hersteller künftig dazu zwingen will, einen Großteil ihrer Produktion wieder auf das US-amerikanische Festland zu verlegen. Während andere Branchen angesichts derartiger Ankündigungen zittern, sieht sich der taiwanische Vertragsfertiger zumindest im Server-Bereich gut gerüstet.
Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei Asian Review berichtet, erklärte Quantas Senior Vice President Mike Yang, der auch die Cloud-Sparte leitet und somit für das Server-Geschäft verantwortlich ist, dass man keine Angst vor Trumps protektionistischen Ankündigungen habe. Der neugewählte US-Präsident hatte immer wieder erklärt, Firmen, die im US-Markt aktiv sind, müssten auch vor Ort produzieren.
Gerade im Technologiesektor wäre dies aber grundsätzlich problematisch, schließlich gibt es schlichtweg nicht die Produktionskapazitäten, um die Nachfrage ohne massive Einschränkungen zu befriedigen. Bei Quanta ist man laut Yang aber durchaus gut vorbereitet, um so die weitere Verfügbarkeit von Servern für große Kunden wie Google, Microsoft, Facebook oder auch Amazon zu gewährleisten, die ihre Systeme zu einem großen Teil von Quanta bauen lassen.
Quanta sei gegenüber anderen Herstellern im Vorteil, weil das Unternehmen über Fertigungseinrichtungen in Nashville, Tennessee und Fremont, Kalifornien verfügt, so Yang. Konkurrenten müssten künftig möglicherweise erwägen, ob eine Verlegung von Standorten aus Mexiko in die USA möglich ist, während Quanta bereits in den Vereinigten Staaten produziert und sein Engagement dort ohnehin ausbauen wolle, hieß es weiter.
Man wolle innerhalb von drei Jahren die Kapazitäten der US-Werke und dabei auch die Zahl der Mitarbeiter verdoppeln, um so letztlich auch doppelt so viele Server liefern zu können. Aktuell beschäftigt Quantas Cloud-Sparte rund 800 bis 900 eigene Mitarbeiter, sucht aber konstant neue Angestellte. Yang geht davon aus, dass bei einer möglichen Umsetzung von Trumps Plänen zur "Amerikanisierung" der Produktion auch die Nachfrage nach Servern im US-Markt zunimmt, weil die Abnehmer stärker auf Rechenzentren in den USA setzen könnten.
Quanta sieht Yang zufolge vor allem deshalb Vorteile in einer Server-Produktion in den USA, weil man dadurch die Lieferzeiten drastisch reduzieren und bei Problemen schneller Hilfe bieten kann. Generell lohnt die Fertigung bei Servern in den USA eher als die Herstellung von Smartphones oder anderen Elektronikprodukten für den Endkundenmarkt, da im Server-Markt erheblich höhere Gewinnmargen möglich sind.
Gerade im Technologiesektor wäre dies aber grundsätzlich problematisch, schließlich gibt es schlichtweg nicht die Produktionskapazitäten, um die Nachfrage ohne massive Einschränkungen zu befriedigen. Bei Quanta ist man laut Yang aber durchaus gut vorbereitet, um so die weitere Verfügbarkeit von Servern für große Kunden wie Google, Microsoft, Facebook oder auch Amazon zu gewährleisten, die ihre Systeme zu einem großen Teil von Quanta bauen lassen.
Quanta sei gegenüber anderen Herstellern im Vorteil, weil das Unternehmen über Fertigungseinrichtungen in Nashville, Tennessee und Fremont, Kalifornien verfügt, so Yang. Konkurrenten müssten künftig möglicherweise erwägen, ob eine Verlegung von Standorten aus Mexiko in die USA möglich ist, während Quanta bereits in den Vereinigten Staaten produziert und sein Engagement dort ohnehin ausbauen wolle, hieß es weiter.
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