Deutsche Spielefirmen präsentieren eigenes Steuerspar-Modell
Die deutschen Hersteller von Computerspielen wollen zukünftig leichter staatliche Finanzbeihilfen bekommen, um mit ihren Games besser im internationalen Geschäft mithalten zu können. Dass ihnen Steuermittel zustehen, sehen sie darin begründet, dass ihre Produkte die Leitmedien der Moderne sind.
So sollen die Gelder fließen
Vertreter des Branchenverbandes BIU haben sich daher mit Steuerrechts- und Förderexperten zusammengesetzt, und schonmal selbst einen Vorschlag ausgearbeitet, wie die Spielefirmen demnächst leichter an Staatsgelder kommen könnten. Dies sieht im Wesentlichen so aus, dass einfach ihre Steuerpflichten um 25 Prozent der anrechenbaren Produktionskosten reduziert werden. Falls das jeweilige Unternehmen aber ohnehin keinen Gewinn macht und somit auch keine Steuern abführen müsste, soll das Finanzamt die jeweilige Summe dann direkt auszahlen.
Insbesondere im europäischen Vergleich sehen sich die deutschen Hersteller aktuell im Nachteil. Denn, so hieß es, die Konkurrenten in Großbritannien, Frankreich und den skandinavischen Ländern würden umfangreiche staatliche Beihilfen bekommen, was hier so nicht der Fall ist. Dies sei ein Grund, warum der Anteil der Spiele aus deutscher Produktion zuletzt wieder rückläufig gewesen sei.
In der Argumentation dürfen aber natürlich auch die Arbeitsplätze nicht fehlen. Trotz der Neugründungen von verschiedenen Studios in den letzten Jahren würde die Zahl der Stellen, die von der Spielebranche bereitgestellt werden, nicht so stark wachsen wie der Gesamtmarkt.
Mit dem Konzept will die Branche aber auch sicherstellen, dass nicht jeder dahergelaufene Spieleentwickler in den Genuss von Steuergeldern kommt - sondern nur jene Hersteller, die ein bestimmtes Niveau erreichen. Daher soll die Förderung nur jenen zugute kommen, deren Projekte mindestens auf 200.000 Euro beziffert sind. Vorgesehen ist aber auch eine Deckelung auf 5 Millionen Euro in einem Zeitraum von 5 Jahren - allerdings nicht pro Firma, sondern pro Spiel.
So sollen die Gelder fließen
Vertreter des Branchenverbandes BIU haben sich daher mit Steuerrechts- und Förderexperten zusammengesetzt, und schonmal selbst einen Vorschlag ausgearbeitet, wie die Spielefirmen demnächst leichter an Staatsgelder kommen könnten. Dies sieht im Wesentlichen so aus, dass einfach ihre Steuerpflichten um 25 Prozent der anrechenbaren Produktionskosten reduziert werden. Falls das jeweilige Unternehmen aber ohnehin keinen Gewinn macht und somit auch keine Steuern abführen müsste, soll das Finanzamt die jeweilige Summe dann direkt auszahlen.
Insbesondere im europäischen Vergleich sehen sich die deutschen Hersteller aktuell im Nachteil. Denn, so hieß es, die Konkurrenten in Großbritannien, Frankreich und den skandinavischen Ländern würden umfangreiche staatliche Beihilfen bekommen, was hier so nicht der Fall ist. Dies sei ein Grund, warum der Anteil der Spiele aus deutscher Produktion zuletzt wieder rückläufig gewesen sei.
In der Argumentation dürfen aber natürlich auch die Arbeitsplätze nicht fehlen. Trotz der Neugründungen von verschiedenen Studios in den letzten Jahren würde die Zahl der Stellen, die von der Spielebranche bereitgestellt werden, nicht so stark wachsen wie der Gesamtmarkt.
Mit dem Konzept will die Branche aber auch sicherstellen, dass nicht jeder dahergelaufene Spieleentwickler in den Genuss von Steuergeldern kommt - sondern nur jene Hersteller, die ein bestimmtes Niveau erreichen. Daher soll die Förderung nur jenen zugute kommen, deren Projekte mindestens auf 200.000 Euro beziffert sind. Vorgesehen ist aber auch eine Deckelung auf 5 Millionen Euro in einem Zeitraum von 5 Jahren - allerdings nicht pro Firma, sondern pro Spiel.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Redakteur bei WinFuture
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