Faltbares Panel von Japan Display: Erste Smartphones ab Mitte 2017

Smartphone, Display, Bildschirm, Zeitung, faltbar, Japan Display, JDI Bildquelle: Nihon Keizai Shimbun
Japan Display (JDI) hat nach eigenen Angaben ein neues Format für Smartphone-Displays entwickelt, dank dem künftig Geräte möglich werden, welche sich wie ein Buch aufschlagen lassen sollen. Im Grunde werden zwei Bildschirme in der Mitte verbunden, um so die Anzeigefläche eines einzelnen Geräts zu verdoppeln.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei meldet, arbeitet JDI bereits mit einem chinesischen Smartphone-Hersteller zusammen, der ein entsprechendes Gerät mit der neuen faltbaren Display-Kombination plant. Die Früchte der Kooperation sollen ab Sommer 2017 erstmals zu sehen sein, wobei unklar ist, welcher Gerätehersteller als Partner von JDI agiert.

Der Partner ist noch nicht bekannt

Immerhin so viel verrät JDI offenbar schon jetzt: der chinesische Partner wird als "großer weltweit agierender Smartphone-Hersteller" bezeichnet, weshalb man sich eine konstante Nachfrage für die neuen Display-Panel erhofft. Im Vergleich zu den Träumen mancher Anbieter von faltbaren Smartphone-Displays auf Basis von OLED-Panels scheint JDIs Ansatz etwas zurückhaltender auszufallen, da man aktuelle Technologie nutzt. JDI Faltbares DisplayJapan Display (JDI) stellt faltbares Display vor So handelt es sich bei dem Doppel-Display von Japan Display nicht um einen einzelnen großen Bildschirm, sondern die Kombination zweier Panels. Diese werden in der Mitte verbunden, wobei man versucht, den dabei entstehenden Streifen so schmal wie nur irgend möglich zu machen. In beiden Fällen handelt es sich um LCDs und nicht etwa um OLED-Bildschirme.

Der "traditionelle" Ansatz hat zur Folge, dass zwischen den beiden Bildschirmen kein vollkommen fließender Übergang möglich ist. Auch diese LCDs sind nicht vollkommen randlos, auch wenn JDI den Streifen in der Mitte auf weniger als zwei Millimeter Breite reduzieren konnte. An den Außenrändern ist der sogenannte Periphärrahmen hier weniger als einen Millimeter breit. Um dies zu ermöglichen, hat man unter anderem die Form der Hintergrundbeleuchtung verändert.

Mehrere Nutzungszenarien denkbar

JDI sieht in seinem buchähnlichen Display die Möglichkeit, Inhalte größer anzeigen zu lassen oder auf einem Gerät mehrere Anwendungen komfortabel parallel nutzen zu können. Auch der Konsum von Zeitungen und äbnlichen Dokumenten sei damit gut möglich, während man alternativ auf einem Bildschirm auch Nachrichten schreiben kann, während man auf Display Nummer zwei gerade im Internet surft. Smartphone, Display, Bildschirm, Zeitung, faltbar, Japan Display, JDI Smartphone, Display, Bildschirm, Zeitung, faltbar, Japan Display, JDI Nihon Keizai Shimbun
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