Mitgelieferte Navis in Autos sind für viele Nutzer ein Grauen

Auto, Gps, Navigationssystem Bildquelle: Microsoft
Die Hersteller von Navigations-Anwendungen auf Smartphones müssen sich erst einmal keine Sorgen darüber machen, dass ihnen der Markt wegbricht, weil die meisten Neuwagen ohnehin mit eingebauten Navis daherkommen. Denn diese werden von den Nutzern gemieden, wenn es denn irgendwie geht.
Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens J.D. Power hervor, mit der man herausfinden wollte, inwieweit die Käufer neuer Autos mit den immer vielfältiger werdenden Elektronik-Funktionen zufrieden sind. Die meisten Features - vom Entertainment-System bis hin zu den Fahrassistenten - erhielten dabei recht gute Noten. Anders sah es bei den mitglieferten Navigationssystemen aus.

Das wirkt sich in der Praxis dann so aus, dass zwei Drittel der Fahrer lieber auf das eingebaute Tool verzichten und auf Navi-Anwendungen auf ihrem Smartphone zurückgreifen, um den richtigen Weg zu finden. Über die Hälfte der Befragten gab an, das mitgelieferte Navigationssystem überhaupt noch nicht praktisch genutzt zu haben.


Ziel-Eingabe schon ein Problem

Denn um dies zu tun, muss erst einmal die größte Hürde überhaupt genommen werden. Die meisten Befragten gaben an, dass ihre Unzufriedenheit mit den integrierten Tools schon daran festgemacht werden kann, dass es ziemlich kompliziert ist, erst einmal den gewünschten Zielort einzugeben. Das ist auf dem Smartphone deutlich einfacher. Hier muss man sich immerhin nicht erst durch diverse verwirrende Menüs hangeln.

Um die Sache einfacher zu gestalten, werden von den Herstellern zunehmend auch Sprachassistenden eingebaut. Theoretisch sollte es also möglich sein, dem Navi einfach zu sagen, wohin man will. Während dies bei den schnell besser werdenden Sprachsteuerungen der Mobiltelefone kein Problem mehr ist, wurde in den Autos häufig die komplizierte Menüstruktur auf Spracheingabe umgestellt - man muss sich also weiter mit kryptischen Befehlen von Punkt zu Punkt hangeln.

Besser wird es da, wo die Fahrzeug-Produzenten Android Auto oder Apple CarPlay anbieten. In diesem Fall holt sich die Auto-Elektronik die entsprechenden Funktionen schlicht vom Mobiltelefon und wird dann etwa ebenso einfach zu bedienen wie dieses.

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