Peinlich: Polizei lernt Remote-Wipe-Funktion von Smartphones kennen
Die britische Polizei lernte die Features moderner Smartphones und Tablets in den vergangenen Monaten auf die harte Tour kennen. Auf einer ganzen Reihe von beschlagnahmten Geräten befanden sich plötzlich keine Daten mehr, als sie von den Technikern der Behörden analysiert werden sollten.
"Es gab sechs solcher Fälle, aber wir wissen nicht, wie die Leute sie gelöscht haben", erklärte eine Sprecherin der Polizei in Dorset gegenüber dem Sender BBC. Bei anderen Dienststellen hat man im Gegensatz dazu immerhin bereits erkannt, dass die integrierten Diebstahlschutz-Funktionen in modernen Geräten die Möglichkeit bieten, dass die gespeicherten Informationen per Fernzugriff gelöscht werden können.
Die zuständigen Beamten waren in den Fällen jeweils dem üblichen Verfahren gefolgt. Bei Verdächtigen wurden Smartphones und Tablets sichergestellt und landeten erstmal in der Asservatenkammer, bis Techniker Zeit hatten, die Geräte genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese fanden dann allerdings keinerlei Informationen, die die Nutzer gespeichert hatten, auf den Systemen vor.
Bisher konnte keine der verschiedenen betroffenen Polizeistellen sagen, ob das Problem ein Hindernis für die jeweiligen Ermittlungen darstellte. "Das wissen wir nicht, da wir ja nicht wissen, was auf dem Telefon war", so eine Sprecherin der Polizei in Cleveland. Eine Tatsache dürfte die Angelegenheit allerdings etwas entschärfen: Es handelte sich in den Fällen in der Regel um Ermittlungen zu minder schweren Straftaten. Denn wenn die Polizei eines verdächtigen Kapitalverbrechers habhaft wird und dessen Mobilgerät beschlagnahmt, landet dieser in der Regel erst einmal in Untersuchungshaft, von wo aus er normalerweise keine Möglichkeit zur Fernlöschung hat.
Forensiker, die auch für die Polizei tätig sind, empfehlen daher inzwischen, die Beamten mit Behältnissen auszustatten, die Funkstrahlen abschirmen. Ken Munro von der Firma Pen Test Partners gab den Beamten die Empfehlung mit auf den Weg, im Notfall behelfsweise auch auf eine Mikrowelle zurückzugreifen. "Eine Mikrowelle ist sehr effektiv, wenn es um die Abschirmung von Handy- oder Tablet-Signalen geht - solange man sie nicht anschaltet", erklärte er.
Die zuständigen Beamten waren in den Fällen jeweils dem üblichen Verfahren gefolgt. Bei Verdächtigen wurden Smartphones und Tablets sichergestellt und landeten erstmal in der Asservatenkammer, bis Techniker Zeit hatten, die Geräte genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese fanden dann allerdings keinerlei Informationen, die die Nutzer gespeichert hatten, auf den Systemen vor.
Bisher konnte keine der verschiedenen betroffenen Polizeistellen sagen, ob das Problem ein Hindernis für die jeweiligen Ermittlungen darstellte. "Das wissen wir nicht, da wir ja nicht wissen, was auf dem Telefon war", so eine Sprecherin der Polizei in Cleveland. Eine Tatsache dürfte die Angelegenheit allerdings etwas entschärfen: Es handelte sich in den Fällen in der Regel um Ermittlungen zu minder schweren Straftaten. Denn wenn die Polizei eines verdächtigen Kapitalverbrechers habhaft wird und dessen Mobilgerät beschlagnahmt, landet dieser in der Regel erst einmal in Untersuchungshaft, von wo aus er normalerweise keine Möglichkeit zur Fernlöschung hat.
Forensiker, die auch für die Polizei tätig sind, empfehlen daher inzwischen, die Beamten mit Behältnissen auszustatten, die Funkstrahlen abschirmen. Ken Munro von der Firma Pen Test Partners gab den Beamten die Empfehlung mit auf den Weg, im Notfall behelfsweise auch auf eine Mikrowelle zurückzugreifen. "Eine Mikrowelle ist sehr effektiv, wenn es um die Abschirmung von Handy- oder Tablet-Signalen geht - solange man sie nicht anschaltet", erklärte er.
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