Peinlich: Polizei lernt Remote-Wipe-Funktion von Smartphones kennen

Die britische Polizei lernte die Features moderner Smartphones und Tablets in den vergangenen Monaten auf die harte Tour kennen. Auf einer ganzen Reihe von beschlagnahmten Geräten befanden sich plötzlich keine Daten mehr, als sie von den Technikern ... mehr... Smartphone, Polytron, Transparentes Smartphone Bildquelle: Polytron Smartphone, Polytron, Transparentes Smartphone Smartphone, Polytron, Transparentes Smartphone Polytron

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Traurig. Einfach nur traurig. Aber naja was will man erwarten wenn das Geld eben an die falschen Stellen fließt...
 
@kazesama: Wegen den doch recht vielen Minus. Natürlich ist an der Aussage etwas richtig. Schließlich kann man von Polizeibeamten, wie auch von allen anderen berufstätigen nicht erwarten, dass sie sich in ihrer privaten Freizeit auf eigene Kosten selber weiter bilden. Das ist die Aufgabe des Arbeitgebers, in diesem Fall die vom Staat (und bevor Diskussionen darüber ausbrechen, zumindest bei uns in DE ist dies gesetzlich sogar so vorgeschrieben!). Und wenn die Gelder dafür nicht bereit gestellt werden, WIESO auch immer, kann das nun mal nichts werden.
 
@Scaver: Danke ;) Naja das Ding ist doch: Smartphones sind heute nun wahrlich nix besonderes mehr - sie sind bombenfest im Alltag verankert und jetzt mal salopp gesagt: jeder hat eins. Wir reden ja gar nicht mal über große Schulungen - es geht ja einfach nur darum das denn Leuten vermittelt wird: "Hey, wenn Ihr Smartphones beschlagnahmt - UMGEHEND in einen wie auch immer geschützten Behälter tun, damit eben dieser Remote-Wipe nicht hinhaut". Ich kann mir ehrlich gesagt auch gut vorstellen, dass 'ne Menge Cops das wissen - aber das Ihnen dann einfach das weitere Wissen oder aber die Anlaufstelle oder aber auch einfach das offene Ohr seitens des / der Vorgesetzten fehlt um das zu klären. Und naja dafür sollte das Geld eben da sein. Oder auch einfach damit Polizisten in ausreichender Menge auch vernünftig bezahlt werden um Ihren Job motiviert nachzugehen. Aber ich weiß nicht wie da die Lage ist - von daher kann ich da nicht wirkliich viel zu sagen.
 
Ich finde es erschreckend, dass bei minder schweren Straftaten Handys beschlagnahmt, und durchsucht werden. Ein Handy kann in der heutigen Zeit sehr persöhnliche und eventuell auch intime Inhalte haben. Handydurchsuchungen halte ich für einen extremen Eingriff in die Privatsphäre, und die sind bei einfachen Straftaten definitiv nicht angebracht.
 
@Lord Mettor: "Privatsphäre" ist ein Phantasie-Begriff.
 
@hhgs: Das evt. nichtmal. Das Problem ist meiner Meinung nach: das man eher selten die Geldmittel, die Zeit, die (Nach)Kontrollmöglichkeiten und das benötigte Rechtssystem hat bzw. (vor)findet, um es all Denen, die das einschränkenden bzw. meinen das zu dürfen, wieder "abzugewöhnen".
 
@hhgs: Blödsinn. Alleine rein vom Wort her, gab es dieses schon lange bevor es irgend welche Möglichkeiten zur Überwachung gab! Seinen Ursprung hat es auch mehr im privaten Bereich und hat erst viel später seine Bedeutung im Rahmen von Überwachung und Co. durch Staat, Unternehmen usw. bekommen. Deine Aussage ist damit absolut falsch. Wenn Du sagen würdest, dass Privatsphäre eine Illusion sei, würde ich dir schon eher zustimmen. Wie gesagt, die Rechte einer Person enden meist dort, wo er (höherwertige) Rechte anderer verletzt.
 
@Scaver: Mir ging es um den Begriff der Privatsphäre wie in Lord Mettor hier benutzt. An diese Privatsphäre glaube ich schon lang nicht mehr. Dass es Privatsphäre in anderen Bereichen noch gibt ist natürlich klar.
 
@Lord Mettor: Privatsphäre ist etwas, was nur auf dem Papier geschrieben ist und das nicht erst seit den ganzen Skandalen. Wenn die wollen wissen die alles über dich: Wann und wo du im Urlaub warst, mit wem du wann geredet hast - Dinge die du schon lange vergessen hast. Man kann sich nicht dagegen wehren und nur probieren, für sich das Beste daraus zu machen.
 
@Lord Mettor: Aha... dann informiere dich mal, was als minder schwer gilt. Auch eine Körperverletzung kann, nur mal um ein Beispiel zu nennen, ein minder schwerer Fall sein. Trotzdem haben Staat und der geschädigte ein Interesse und ein Recht auf Verfolgung. Und da heute so etwas oft mit dem Handy gefilmt wird, ist eine Beschlagnahmung durchaus angebracht! Als Grundsatz gilt meist: Die eigenen Rechte enden dort, wo man die Rechte anderer verletzt werden! Ich weiß, dass es da viele Ausnahmen gibt (müsste eher: Die eigenen Rechte enden dort, wo man höherwertige Rechte anderer verletzt!) und das mit gutem Grund. Gehen wir aber mal von gleichbedeutenden Rechten aus oder eben dem Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Gemäß Menschenrechte und GG der BRD steht letzteres deutlich über dem ersteren!
 
@Lord Mettor: Ich hatte vor Jahren einmal ein Forum im www auf einem angemieteten Webserver betrieben. Einige Kollegen aus einer Weiterbildungsmaßnahme hatten nach Schließung der Maßnahme durch die Kripo Fotos von Lehrern "verschönert" und ins Forum gestellt. Ich hatte die Beiträge nach einigen Stunden wieder entfernt mit dem Hinweis, dass wir uns keinen Ärger einhandeln wollen.
2 Monate später zog ich von dort weg in ein anderes Bundesland. Eines Tages erhielt ich einen Anruf meiner Ex, dass morgens um 7 Uhr die Polizei bei ihr klingelte und meinen PC beschlagnahmen wollte. Sie hatten trotz meiner Ummeldung nicht gewusst, dass ich dort nicht mehr wohnte.

Später rief mich der zuständige Polizeibeamte an und erklärte, dass die Lehrerin Anzeige gegen Unbekannt wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht hatte und ihr Anwalt hatte dann einem Richter erzählt, er könne nur an die realen Daten der Benutzer kommen, wenn er meinen PC beschlagnahmen darf. Das ist natürlich völliger Blödsinn, denn das Forum lief ja wie gesagt auf einem Webserver bei einem Provider. Da aber der Richter keinerlei Ahnung von der Materie hatte, erlaubte er die Beschlagnahme.

Wäre ich nicht umgezogen, dann hätten sie also meinen PC mit allen privaten Daten für Monate beschlagnahmt. Soviel zu Privatsphäre...
 
Die Führung unseres Landes stößt auf Neuland als das Volk selbst sich schon lange dort angesiedelt hat. Selbst die Polizei wirkt oft wie Höhlenmenschen im Vergleich, was technisch möglich ist. Bei solchen Umständen kann es durchaus vorkommen, dass der Respekt denen gegenüber stetig sinkt....
 
@Agassiz: Es ist aber auch eine logische Entwicklung. Es ist ja eigentlich immer so das die ältere Generation nicht bei jedem neuen Kram hinterherkommt den die neue Generation hochjubelt. Solltest du über 20-25 sein kannst du ja mal kurz überlegen welchen Trend der aktuell 10-20 Jährigen du überhaupt nicht nachvollziehen kannst. Ähnlich ist es im technischen Bereich.
Mit ihrer begrenzten Personellen Besetzung ist es nicht jeder Wache möglich ein Team oder gar einen Mitabeiter zu haben der sich mit den neusten oder selbst nur neuen Technologien auskennt. Geht einfach mal auf eine Wache und meldet einen Fall von Cyberkriminalität. Das wird vermutlich in einem Debakel enden wenn die nicht per Zufall jemanden haben der sich auskennt.
Zudem wird dieses "sich auskennen" auch nicht wirklich gefördert. Die Leute bei der Polizei die da dann auf der Wache die "Fachpersonen" für neuere Technologien sind, sind entweder Leute die das freiwillig machen weil sie sich zufällig privat gut auskennen oder sich nicht schnell weggeduckt haben. Es wurden nicht etwa gezielt technisch versierte Leute eingestellt.
 
@hezekiah: Trend der 10-20 Jährigen? Verdummen und jeglicher Verzicht auf Rechtschreibung und Grammatik? Oder meinst du sinnlos wehrlose Leute zusammenschlagen?
 
@xerex.exe: Manche Dinge ändern sich wohl nie. :)
 
@xerex.exe: Gewalt ist sicherlich kein neues Konzept der nächsten Generation. Sprache verändert sich auch seit eh und je - zudem generalisierst du hier. Wir haben bei uns ziemlich viele junge und jüngere Leute im Sportverein und die reden eigentlich auch alle normal-zivilisiert.
Die negativen Exemplare fallen einfach wesentlich mehr auf aber das ist ja auch ein alter Hut.
 
@hezekiah: Wer hat dir denn dafür ein Minus gegeben? Ich stell mir grad so einen verbitterten Typen vor, der denkt "DOCH! An der heutigen Jugend wird alles zugrunde gehen", auf das Minus klickt und sich denkt "So, nimm das! Du wirst schon noch sehen! Alles Schläger, die nicht richtig sprechen können und wenn du was anderes behauptest, bist du nur verblendet. Bei uns gab's so was nicht!"
 
@adrianghc: Es gibt auch Leute die sich an einem Kommentar stören und dann dem Kommentator bei jedem Kommentar unter dem Artikel ein Minus geben. Kannst ja mal bei meinen anderen Kommentaren weiter unten schauen. ist fast überall genau 1 minus dabei ;) Was solls :)
 
@hezekiah: ??? Du wirfst xerex.xerex vor er generalisiert???! Was ist das denn wenn Du da schreibst "... immer so das die ältere Generation nicht bei jedem neuen Kram hinterherkommt den die neue Generation hochjubelt..."? Noch pauschaler und indefferenzierter geht´s doch wohl kaum. Erstmal bei sich selbst gucken und dann den Anderen kritisieren! UND bei sich selbst auch mal Vorurteile und Pauschaldenken abstellen!

Bei der Gelegenheit: Wie viele maßgebende Techniker / Manager sind denn bei den großen IT-Unternehmen Jüngere oder gar unter 20? Da bin ich mal gaaanz pauschal und sage keiner! Und oft sind es doch die großen IT-Unternehmen die neue Trends aufgreifen oder anführen oder einführen oder gar erfinden. Darüber mal nachgedacht?
 
@xerex.exe: Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.
Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander
und tyrannisieren ihre Lehrer. Sokrates 449 - 399 v. Chr.
 
@hezekiah: Ich frage mich schon seit jeher wie es manche Leute durchs Leben und auch durch ihren Beruf schaffen wenn sie sich beharrlich weigern selbstständig etwas zu lernen.
Besonders geil fand ich immer diejenigen die etwas nicht am Computer gebacken bekommen und mich deswegen angerufen haben damit ich es fixe, aber jegliche Erklärungsversuche meinerseits mit den geradezu legendären Worten "Nein! Ich will eine Schulung!" von sich gewiesen haben.

Sind Leute die sich auch mögliche Begebenheiten in ihrem Beruf nicht vorbereiten oder gar vorbereiten wollen überhaupt noch sowas wie Fachkräfte?
 
@Johnny Cache: Tja, das gibts faszinierenderweise sogar in der IT. gerade in meinem Berufsumfeld bin ich eigentlich davon ausgegangen dass, das Erschließen neuer Sachverhalte quasi zum Tagesgeschäft gehört aber es gibt immer wieder Leute die einfach auf dem Beharren was sie schon wissen.
Was die Polizei angeht: man könnte wirklich meinen das, wenn es immer mehr strafrelevante Fälle im Internet gibt, die Polizisten dementsprechend geschult werden müssten oder von sich aus eventuell Wissen aufbauen. Letzteres passiert vielleicht teilweise aber sicherlich nicht überall und ich weiß auch nicht ob die Auslastung vielleicht nicht auch zu hoch ist für Selbst-Weiterbildung. Kann ja mal im Verein rumfragen wie das bei denen ist.
 
@Johnny Cache: Tragisch: Die werden alle besser bezahlt als du.
 
@MartinaS (re:2): Ein(e) Polizei-Beamter/Beamte im einfachen Dienst verdient im Durchschnitt zwischen 1.688 und 2.278 Euro brutto, im mittleren ca 1.848 Euro und gehobenen Dienst ca 4.444 Euro und im höheren Dienst (also Polizeibeamte mit Vollstudium) so von A13 bis A14 zwischen 3.500 Euro und 3.800 Euro. Alles durchschnittliche Monatsgehälter INKLUSIVE !!! aller Zulagen. Die Polizei macht Tages-, Nacht-, Spät-Dienst, Einsatzbereitschaften, Kopf- und Körper hinhalten bei Hooligans / bei kriminellen und besoffenen Gewalttätern / öfters mal auch eben eigene Gesundheit / eigenes Leben einsetzen, dafür sich nur all zu oft auch noch anpöbeln lassen müssen usw. usw. usw.....!

Macht all das auch ein IT-ler? UND willst Du mir echt erklären dass der durchschnittliche IT-ler weniger verdient als die o.a. Polizeigehälter? DAS glaube ich Dir einfach nicht!

Hast Du wirklich mal nachgedacht bei dieser Deiner Aussage?
 
@Kiebitz: Wer redet denn von Polizei Beamten? Ich rede eher von den Managern den der schlecht bezahlte Itler Tag und Nacht die Maus halten muss.

Mal davon ab, sind Itler für hochspezialisierte Fachkräfte ganz ganz ganz ganz schlecht bezahlt, jeder Schweißer verdient mehr. Liegt ganz einfach daran, dass die meisten von Gehaltsverhandlungen keine Ahnung haben oder ihnen das Geld einfach nicht so wichtig ist. Weltfremde Nerds halt.
 
@MartinaS: Du hast Recht! hezekiah schrieb den größten Teil über die Polizei. Da Dein Kommentar unmittelbar danach kam hatte ich diesen darauf bezogen. Aber Du hast Recht. Du hast ja auf Johnny Cache geantwortet. Insofern mein Fehler.

ABER dennoch. Bitte nicht immer IT-ler sooo hochjubeln. Es sind nicht die einzigen (hoch?)spezialisierten Fachkräfte. Es gibt viele andere Berufe die ebenfalls (hoch-)spezialisiert sind.

UND es ist -gaaanz brutal ausgedrückt- ein Markt- / Nachfrage-Problem wie bei manchen anderen Berufen auch. Gibt es viele (zu viele?) Arbeitskräfte für einen Bereich sinkt das Angebot (der Lohn). Gäbe es weniger bis kaum noch IT-ler würden auch höhere Löhne angeboten. So ist das nun mal (leider!) in unserer freien "sozialen" Marktwirtschaft. ABER darunter leiden auch viele andere Berufe, nicht nur IT-ler.
 
@Johnny Cache (re:2): Du:"...in ihrem Beruf nicht vorbereiten oder gar vorbereiten wollen überhaupt noch sowas wie Fachkräfte?...". Interessante Aussage. Aber ist das ein Altersproblem? Dann denke mal an Jugendliche / junge "Erwachsene" die nicht einmal den Hauptschulabschluß schaffen, viele sogar gar nicht schaffen wollen!

UND verwechselst Du nicht gerade auch bei Jüngeren das ´rumdatteln mit Handy / Tablet, das Spielen am PC mit "Strategie-Spielen" (eine Wort über das ich immer wieder nur den Kopf schütteln kann) mit echten Technikkenntnissen. Wie viele die sowas machen haben wohl wirklich Ahnung über Technik / Programmierung / Informatik / Software usw. Die meisten sicher nicht!

UND: Nachholbedarf besteht in Deutschland vor allem auch bei den Jüngeren. Zwar haben hierzulande rund zwei Drittel (69 Prozent) der 16- bis 24-Jährigen gute bis mittlere Computerkenntnisse, aber das reicht im europäischen Vergleich nur für Platz 27 von 31.

Solche oder ähnliche Zahlen kannst Du Dir leicht selbst im Internet heraussuchen!

UND: Eindeutig die meiste Zeit wird online für Kommunikation, also die Nutzung von Communities, Messengern, Chat u. eMail verwendet (ca 44%). Ein Viertel der Zeit (ca 24 %) kommt der Unterhaltung zu, also der Nutzung von Musik, Videos oder Bildern. Etwa gleich auf liegen die Anteile für Onlinespiele (16 %) und Informationssuche(15%).

Auch solche oder ähnliche Zahlen kannst Du Dir leicht selbst im Internet heraussuchen! ALSO wirkliche Technikkenntnisse gehen aus diesen Zahlen auch nicht hervor-oder?!

Soweit zu den sich ach so gut auskennenden Jugendlichen in Dt.! ALSO: Realitäten mal bitte zur Kenntnis nehmen.
 
@Kiebitz: Das ganze hat IMHO rein gar nichts mit dem Privatleben zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit der Bereitschaft seine Arbeit so gut wie möglich zu machen. Für mich war es jedenfalls auch selbstverständlich daß ich in der Lage bin zumindest die Aufgaben meiner direkten Kollegen so weit zu verstehen, damit ich im Falle eines Falles nicht wie ein Depp dastehe wenn die mal krank oder im Urlaub sind. Und gerade das geht vielen Leuten völlig ab.
Ich hatte schon mal eine Buchhalterin erlebt die doch tatsächlich meinte daß ich als IT'ler die Buchung, für die sie offensichtlich zu doof war, machen sollte, weil es ja mit einem Programm geschieht. Also ganz klar IT. Lustigerweise konnte ich das auch noch tatsächlich lösen. Da sieht man mal wie einfach Buchhaltung ist.
Oder da war mal eine 40 Jahre alte Personalerin, welche im Gegensatz zu der anderen Tante ihren Job fachlich wirklich voll drauf hatte, aber sich weigerte größere Rechnungen in Excel zu machen. Wenn sie was gerechnet hat, dann mit Taschenrechner, Papier und Bleistift... und das natürlich zwei oder drei mal, schließlich kann man sich ja mal vertippen und sollte sicher gehen. Effizienz irgendwo bei 40%.

Nach meiner Erfahrung hat das ganze nicht das geringste mit Alter zu tun.
Manchen fehlt die fachliche Qualifikation, während andere nicht in der Lage sind die gebräuchlichen Werkzeuge ihres Berufs zu benutzen. Aber praktisch all den betroffenen Leuten war gemein, daß sie ihre Arbeit lieber langsam oder gar falsch machen, als sich entsprechend weiterzubilden.
Und dabei erwarte ich ja noch nicht einmal daß die Leute alles können. Es reichte ja vollkommen daß sie ihre tatsächliche Aufgabe zufriedenstellend erledigen können und bei allem anderen zumindest auf eine angemessen qualifizierte Person verweisen können. Aber wie soll selbst das gehen wenn man Dinge, die nicht zu ihrem Aufgabengebiet gehören, noch nicht einmal ansatzweise einschätzen kann?
 
@Johnny Cache: Nun ja. Da hast Du in gewisser Weise Recht! Ich hatte mich da mehr auf Jugendliche (Schule / Ausbildung / Praktika) bezogen u.a. weil -wie ich es empfand- weiter oben Ältere so´n bißchen ´runtergemacht wurden wie so oft hier. Und da bin ich etwas empfindlich (Altersfrage bei mir?). Das hast Du nicht gemacht.

Andererseits sollte man aber noch erwähnen, dass es auch die Pflicht und der der Eigennutz der Arbeitgeber sein sollte, Angebote zur Weiterbildung bereitzustellen. Und die Anzahl jener Arbeitgeber die das nicht machen ist recht hoch. Lieber ein Arbeitnehmer an der Produktion / am Schreibtisch als dessen vorübergehenden "Ausfall" wegen Weiterbildung. Denk mal an den gesetzlich zustehenden Weiterbildungsurlaub. Da bedarf es schon eines extrem mutigen Arbeitnehmers diesen zu beantragen! Selbst im öffentl. Dienst. Selbst erlebt!!!
 
@hezekiah:
Es gibt nicht "die" alte und "die" junge Generation. Zeit fließt und wir mit ihr.
Wir Menschen glauben in jedem Alter die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.
Definiere mal jung oder alt.
Bis 15 sind wir Kinder, bis 30 noch recht jugendlich, danach dann schön langsam erwachsen, alt sind wir eigentlich erst wenn der Körper und- oder der Geist merkbar nachlässt.
Das jüngere eher den beworbenen Trends (der Industrie) nachlaufen hat eher mit mangelndem Differenzierungsvermögen zu tun.
Erst im Zuge des Erwachsenwerdens entsteht die Fähigkeit die Dinge nicht nur aus der Egoperspektive, sondern auch von der sozialen her Seite zu betrachten.
Und Dinge nach Relevanz sowie positiven/negativen Seiten für die Kommunen zu klassifizieren.
 
@daknol: Sehr richtig!!!
 
@daknol: edit: ups, falscher Beitrag.
Es ging mir nicht um Trends der Industrie sondern einfach das es zwischen den verschiedenen Altersschichten immer Themen geben wird zu dem die einen einen anderen Draht haben als die anderen und das dies im Großen und Ganzen auch vom Alter abhängt.
Klar zeigt sich das auch bei den kommerziellen Trends aber es zeigt sich auch bei der Entwicklung der Sprache, dem Grad der Affinität für neue Technologien, der Lebensweise und und und.
 
@hezekiah: Ich bin mittlerweile 50 Lenze alt und kenne mich mit der aktuellen technischen Entwicklung sehr gut aus. Ok, ich bin vom Beruf her im IT-Bereich tätig, das umfasst jedoch nicht Kenntnisse von iOS, Android und Windows Phone. Ich habe es mir aus Interesse - und weil ich denke, dass es wichtig ist - angeeignet, und besonders schwierig ist das nicht. Man muss einfach auch privat etwas für seine beruflichen Kenntnisse tun, und das setze ich auch und besonders bei Polizeibeamten voraus. Es ist doch nicht zuviel verlangt, sich z.B. für 100€ ein Windows Phone zu kaufen und ein paar Abende damit herumzuspielen. Schon weiß man, was die Dinger können.

Ich beschäftige mich seit meinem 16. Lebensjahr mit PC und habe immer wieder festgestellt, dass die Leute einfach zu faul sind, ein paar Stunden in das Erlernern neuer Technologien zu investieren. Das war schon damals so und ist heute nicht anders. Ich muss immer den Kopf schütteln, wenn 40jährige sagen, sie seien ja zu alt für die neuen Technologien.

Ich behaupte, dass ich mich sehr viel besser in den Gebieten auskenne, als die meisten Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Wo ein Wille, da ein Weg...
 
@Vincent: Ich fürchte du zählst damit leider doch eher zu einer Minderheit.
Die meisten Polizeibeamten die ich kenne sind entweder stark ausgelastet, zu bequem oder gehen davon aus das es immer etwas technologisch neues geben wird das es eh unmöglich ist auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Wenn man ein persönliches Interesse hat ist es meiner Meinung nach einfach dort auch auf einem guten Stand zu bleiben.
Allerdings gibt es Kriminalität ja in so gut wie jedem Lebensbereich. Ich kann schon nachvollziehen das nicht jeder Polizist sich in jedem Bereich perfekt auskennt. Spezialisierung gibt es ja überall sonst hätten wir nicht verschiedene Berufsbilder wenn jeder alles kann.
Zu dem Smartphone Beispiel: Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. IT ist zwar ein großes Feld aber man sollte sich wenigstens in den Bereichen ein Grundwissen aneignen die die Gesellschaft zur Gänze tangieren. Man muss ja nicht wirklich tiefes Wissen haben über jeden neusten Blödsinn aber Smartphones sind keine Ausnahmeerscheinung sondern die Regelaustattung heutzutage.
 
@hezekiah:"Zudem wird dieses "sich auskennen" auch nicht wirklich gefördert. Die Leute bei der Polizei die da dann auf der Wache die "Fachpersonen" für neuere Technologien sind, sind entweder Leute die das freiwillig machen weil sie sich zufällig privat gut auskennen oder sich nicht schnell weggeduckt haben. Es wurden nicht etwa gezielt technisch versierte Leute eingestellt. "

Das kann ich bestätigen. Wollte mich hier bei der Polizei in der IT bewerben. Aber da werden erstmal intern Stellen ausgeschrieben und so mancher Streifen- oder Schreibtischpolizist in die EDV gesteckt, ganz gleich wie viel oder wenig Ahnung er davon hat.
 
@Agassiz: Du hast den Satz: Armes Deutschland vergessen. Dabei ist es dir natürlich völlig egal, dass die News aus Großbritannien kommt... xD
 
@Agassiz: 1.) Es geht da NICHT um unser Land sondern Um Großbritannien! 2.) Wenn das beseitigt werden soll was Du beschreibst "...die Polizei wirkt oft wie Höhlenmenschen ...", dann müßtest Du bereit sein für diese "Höhlenmenschen" und ihre Ausrüstung / Schulung mehr Geld / Finanzmittel bereitzustellen! Bist Du dazu bereit?

NACHTRAG 12.10.14: Siehe mein Kommentar bei [re:1]Kiebitz unter MartinaS zur Polizei-Bezahlung!
 
Die Geräte zukünftig einfach sofort ausschalten und/oder dafür sorgen, dass sie abgeschirmt werden. Ohne Netzverbindung lässt es sich auch nicht wipen.
 
@Friedrich Nietzsche: in Zukunft liegen die beschlagnahmten Handys alle in einem faradayschem Käfig ;)
 
@Friedrich Nietzsche: Naja wenn du mein Handy ausschaltet, hast du das Problem, das du nicht mehr an die Daten kommst, denn die Smartphonebetriebssysteme bieten auch eine Verschlüsselung an (incl. SD-Card)
Des weiteren löscht sich mein Telefon auch, wenn man eine andere SIM-Karte einsteckt (wenn man die Funktion nicht vorher abschaltet, ist das Handy nackig)
Und wer ganz paranoid ist, der schreibt sich eine App, die den Mobilfunk überwacht, und wenn z.B. dieser für X-Tage weg ist, löscht sich das Telefon auch ;)
 
@basti2k: Mir ist durchaus klar, was sich alles einstellen lässt. Aber das ist garantiert nicht die Regel, vor allem nicht bei Menschen, die so gerade in der Lage sind, ein Smartphone zu bedienen.
 
@basti2k: Das Smartphone will ich auch haben! Spaß beiseite, wenn da für die Behörden wirklich wichtige Daten drauf sind, dann kommen die auch ran, gelöscht ist nicht gelöscht und verschlüsselt heisst nur es dauert ein wenig länger. Glaube bitte nicht, das das BKA nicht mal Gefälligkeitsanfragen beim BND stellt, wenn diese nicht weiter kommen und die haben Mittel, das glaubste nicht! Für Otto-Normalo reichts aber mit dieser Sicherheit.
 
@Friedrich Nietzsche: naja das lässt sich ja auch umgehen, wenn ein Smartphone eine bestimmte Remotestelle nicht erreicht wird es einfach formatiert. Zudem kann man Apps sogar programmieren, dass diese funktionieren wenn das Smartphone ausgeschalten ist. Problem seitens der Einsatzkräfte wieder vorhanden;)
 
@tom2000: Kann man machen, wäre aber extrem risikoreich. Bist du längere Zeit unerwartet ohne Empfang (Flug, Pampa) und vergisst die Funktion auszuschalten, stehst du mit einem gelöschten Telefon da.
 
@Friedrich Nietzsche: Da käme dann das täglich aktualisierte Komplett-Backup ins Spiel ;)
 
@Friedrich Nietzsche: Ist auch unnötig, denn man kann sie verschlüsseln. Dann sind sie abgeschaltet der beste Schutz gegen Bullen.
 
Wenn es ihnen wirklich ernst ist, einfach die geräte an ne datenrettungsfirma geben...die remote lösch Funktionen sind - sofern vorher keine verschlüsselung aktiv war - weitgehend witzlos bei ernsthafter Bemühung an die Daten zu kommen. Sofern eine Verschlüsselung vorhanden war hätten sie auch ohne remote wipe den Zugangscode gebraucht...und wer seine Daten schützen will gibt den eben nicht raus

Etwas reiserische News meiner Ansicht nach und auch technisch kaum - gar nicht beleuchtet, entspricht eher ner Boulevardblatt meldung...ja sie hätten sich aufwand sparen können aber die remote lösch Funktion der consumer geräte ist nur wie ne lästige fliege, nervt aber auch kein richtiges problem
 
@0711: Wird aber sicherlich auch nur gemacht werden wenn es sich "lohnt". Warum bei minderen Vergehen überhaupt die Geräte beschlagnahmt werden entzieht sich so oder so meinem Verständnis.. Einfach mal so? Weil mans kann?
 
@hezekiah: Ich gehe ja schon irgendwie davon aus dass sich das lohnt...einfach so beschlagnahmen aus Nichtigkeiten wäre...naja
 
@0711: Das Problem gibts auch in Deutschland ab und an.
Prinzipiell brauchst du einen richterlichen Beschluss um ein Handy zu durchsuchen ABER wenn die Person es dir freiwillig gibt ists was anderes. Zudem kannst du auch irgendwie fabulieren das das Handy ein Beweismittel ist. Dann darfst du es zwar nicht durchsuchen aber sicherstellen/beschlagnahmen.
 
@hezekiah: Dealen ist eine minder schwere Straftat, kommt natürlich auf die Menge an. Aber die Leute werden nach der Vernehmung normalerweise nach Hause geschickt. Selbst Raub bedeutet nicht unbedingt, dass Du bis zur Verhandlung dort bleibst, etc... Trotzdem wäre eine Auswertung der Handydaten da schon eine interessante Sache.
 
@Yepyep: U-Haft ist ja eh nur bei Fluchtgefahr oder Gefahr im Verzug angebracht. Die Frage ist halt was man glaubt aus den Handydaten herauszubekommen. Wenn es Zeugen für die Tat gibt und Tathergang und Motiv halbwegs lückenlos sind ist es vermutlich nicht sonderlich lohnenswert auch noch das Handy auszuwerten, einfach weil mans kann.
Interessant ist es fast immer Daten auszuwerten aber obs angemessen ist, ist die nächste Frage. Die Verhältnismäßigkeit muss ja auch stimmen wenn der brave Bürger sich verteidigt also wird es anders herum sicherlich genauso sein wenn die Polizei an uns Ansprüche stellt.
 
@hezekiah: wird wohl einfach Routine sein. Mittlerweile kann man einfach rausfinden mit wem man häufig telefoniert, chattet. Das wird wohl schon langen. Die Jugend von heute fotografiert sich ja auch gerne bei Dummheiten, wobei ma dies dann sowieso bei Youtube und Facebook findet.
 
@Yepyep: Bei Facebook gibts dann allerdings ja noch die Rechteverwaltung davor. Man müsste schon auf deiner Freundesliste stehen oder du müsstest alle Bilder als Public hochladen damit jemand einfach so dort größere Erkentnisse über dich gewinnt.
wobei, vielleicht hat die Polizei da auch andere Schnittstellen.
 
@0711: Bin mir nicht 100% sicher, aber bei einem Zugangscode kannst du glaube ich verpflichtet werden, den herauszurücken. Das hindert dich zwar nicht dran, ihn einfach trotzdem zu verschweigen oder so zu tun als hättest du ihn vergessen, aber in dem Fall kriegst du dann eben direkt eine Strafe für das Verschweigen des Codes bzw. Behinderung der Ermittlungen, ganz gleich ob die Daten nun strafrechtliche Relevanz gehabt hätten oder nicht.
Sind die Daten schon alle gelöscht, bevor die Behörden überhaupt einen Blick drauf werfen konnten, weiß ich nicht ob die dann überhaupt was in der Hand haben.
Für den Zweck gibt es ja auch die Truecrypt-Container mit doppeltem Boden, wo das normale Container-Passwort nur einen Teil des verschlüsselten Inhalts preisgibt (harmlose Fülldaten) und die Existenz der wirklich wichtigen Daten gar nicht anzeigt, die nur unter Verwendung eines zweiten Passworts sichtbar werden.
Wenn dich dann jemand zwingt, das Passwort preiszugeben, kannst du dieser Aufforderung nachgeben und der Container lässt sich damit scheinbar auch komplett öffnen.
 
@mh0001: In Deutschland musst du dich nie selbst belasten und musst auch keine Zugangsdaten rausrücken. In UK können sie dich aber dazu zwingen bzw alternativ bei nicht rausgabe einbuchten.

Ein Truecrypt Container sehe ich da sogar als Kontraproduktiv denn wenn du die Zugangsdaten rausrücken musst ist die Gefahr hoch dass sie den Container vollständig wiederherstellen können und mit den Zugangsdaten dann auch Zugriff darauf haben, ist das Gerät selbst verschlüsselt und du setzt es zurück ist erst mal die verschlüsselte Partition im eimer und dass wieder herzustellen ist schwer - nicht möglich da wichtige teile fehlen.
 
@0711: In meinem Laptop hab ich dafür einfach eine SSD eingebaut, die selbst verschlüsselnd ist. Da wird nach einem Secure Erase ein neuer Key im Controller erzeugt und dann verschlüsselt der Controller damit sämtliche Daten AES-256. Die verhält sich zunächst transparent, also man bekommt von der Verschlüsselung gar nichts mit, bis man ein ATA-Passwort festlegt, dann sperrt der Controller den AES-Key mit diesem Passwort. Wenn sich dann jemand Zugriff verschaffen will und den Hersteller-Support bemüht um über eine Hintertür das BIOS-Passwort zurückzusetzen, killt die SSD einfach den AES-Key und der gesamte Inhalt ist im Bruchteil einer Sekunde auf alle Zeiten unbrauchbar. :)
Sowas wär auch fürs Handy mal gut.
 
@0711: nein, das sind praktisch zwei voneinander völlig unabhängige Container, mit dem Passwort für den "großen" kriegst du den "kleinen" nicht auf, der sieht dann wie freier Speicherplatz innerhalb bzw. am Ende des großen aus, mehr nicht.
 
Mal gespannt, wann der Guardian darüber berichtet, dass die britische Polizei in all ihren Einsatzwagen, Mikrowellenherde hat einbauen lassen...^^
 
@doubledown: Genau und einmal den falschen Knopf gedrückt und die Dinger sind ansich physisch gelöscht. Kann mann eigentlich aus einem zusammengeschmolzenem Plastik-Klumpen noch Daten auslesen? ;-)
 
@doubledown:
Meine Ansicht dazu. Funktioniert, dennoch eine Schwachsinnsidee für die tägliche Nutzung. Besser eine kleine, kurze Rolle Alufolie mitnehmen und Phones die als Beweismittel dienen sollen darin einwickeln.
 
@Winnie2: Ob das einwickeln den gewünschten Effekt hat wäre zu testen. Stichwort: Induktive Übertragung. Man kann kein Funksignal wirksam unterbrechen, indem man eine große Antenne ins Spiel bringt, deren Effizienz mal außen vor gelassen. Das könnte also durchaus nach hinten losgehn.
 
dann sollten die techniker aber die telefone auch in räumen anmachen wo keine strahlen rein kommen. denn einmal mit dem internet verbunden ist das telefon auch gelöscht. ;)
 
also wer kriminell ist, findet auch im knast eine möglichkeit user und passwort nach draussen zu schleusen, um von extern durch andere personen daten eines handys löschen zu lassen. es gibt auch mittlerweile programme, die so intelligent sind, dass sobald ein handy einen definierten bereich verlässt oder eben in einen definierten bereich kommt, daten löscht. da bringt auch ein abgeschirmter bereicht nur bedingt etwas. handys lassen sich auch per SMS, MMS oder Anruf löschen.. Mal abgesehen von Bluetooth, NFC, WIFI... Es gibt soviele Möglichkeiten... man muss nur wissen wie ;)
 
Ich hab grad mal den Mikrowellentest gemacht. Mein Telefon hat 1 Balken verloren. Liegt aber vielleicht auch an meiner 80er-Jahre-Mikrowelle... ^^
 
@DON666: Hast du ihn denn später wiedergefunden??
 
@EffEll: Doch, ist ja ein Lumia, das funktioniert! Hab die Microwave auch nicht eingeschaltet. ;)
 
@DON666: Da soll noch einer sagen, die haben schlechten Empfang. ^^
Kann man sogar in Mikrowellen mit telefonieren
 
@EffEll: Die Zielgruppe von Leuten die in Mikrowellen passen ist aber recht klein.
Das erklärt natürlich so einiges. ;)
 
Zu Glück wissen viele "alte" Polizisten Spaß nicht. Meine Daten gehören mir und niemand anderem. Ich hab die Funktion auch auf meinem Smartphone. Es reicht sogar ne SMS mit einem bestimmten Code und schwups ist das Smartphone leer... Geile Funktion.
 
@Hans Meiser: Träumer... Gelöschte Daten auf Speicherchips wieder herstellen ist so easy und wenn es drauf ankommt, haben die Staatsdiener die Technik, das lässt deine Kinnlade auf den Boden knallen! Die retten Daten, die du längst vergessen hast.
 
@Roger_Tuff: Das mag sein. Aber ich habe ihnen diesen Vorgang durch das löschen so teuer wie möglich gemacht.
 
@FileMakerDE: Und durch überschreiben des Speichers mit Daten wird die Widerherstellung noch mal erschwert. Und wenn auch nur ein teil der Daten nicht widerherstellbar ist, ist der Beweis ungültig, da Spekulationen oder Vermutungen vor Gericht nichts zählen.
 
@Roger_Tuff: Das schöne an Flashspeicher ist ja, dass man die Zellen einfach abschalten kann. Mit wiederherstellen ist da nicht mehr viel, das ging mal bei magnetischen Scheiben von vor 2000 mit geringer Datendichte.
Zudem kann man verschlüsseln und dann hilft denen auch der beste CDU-Voodoo nicht mehr.
 
Cleveland und Dorset sind zwei Counties in England, die doch recht weit voneinander entfernt sind. Wo gab es den Vorfall denn nun?
 
pff ich sag dazu einfach nur lächerlich....
-zum thema privatsphäre, das wort könnte mann eigentlich aus dem duden streichen weil sowas hat keiner......, heisst jetzt nicht das ich das gutheisse.
-hauffenweise geld wird in neue Technik investiert, aber nicht in die schulung der benutzer, schlimm genug das da leute eingestellt werden, die weniger ahnung von technik haben, als meine 8 jährige tochter..., selbst die weiss schon,dass man daten wiederherstellen kann, wenn sie nur einmal/mehrmals gelöscht wurden...
 
Jedem ist natürlich bekannt, dass das alles Neuland ist für die Behörden, aber denn noch verstehe ich nicht warum das peinlich sein soll ? Es ging hier anscheinend lediglich um "Ermittlungen zu minder schweren Straftaten". Bei ernsteren Fällen wäre, wie auch im Artikel beschrieben, der Verdächtige oder eben der Täter gleich mit genommen worden. So haben die betroffenen Personen aus der Behörde Erfahrung sammeln können ohne mit schweren Konsequenzen rechnen zu müssen, da es sich wie gesagt nur um minder schwere Straftaten handelt. Was ich eher schlimm finde ist, dass bereits bei minder schweren Straftaten die privaten Geräte beschlagnahmt werden dürfen.
 
@WilliamWVW: Die Schwere der Straftat ist doch völlig egal. Die wissen nicht wie sie mit Daten umgehen sollen die sie pysisch besitzen. Woher sollen die dann wissen wie sie mit Daten z.B. aus der Vorratsdatenspeicherung umgehen sollen. Warum beschlagnahmen die Behörden überhaupt Geräte in minderschweren Fällen? Bei Google kann man soweit ich weiß sogar einstellen das wenn ich mich 1 Monat nicht einlogge, dass Google dann all meine Daten löscht. Außerdem bin ich mir sicher dass es auch Apps zum löschen gibt, bei denen ein Todmannschalter eingebaut ist. Werde ich z.B. von der Polizei angehalten, drücke ich diesen Todmannschalter und alle Daten auf dem Telefon sind weg. Oder Apps die mein Telefon löschen wenn ich mein Telefon nicht zu Hause (Standortbezogen) einschalte. In Deutschland gibt es ja leider noch keine solchen Fälle, zumindest wurden sie hier noch nicht bekannt.
 
@FileMakerDE: Naja, wenn der Täter nachgewiesen werden kann, dieser also auf frischer Tat ertappt wurde und es sich z.B. um einen Raubüberfall mit potentiell weiteren Komplizen handelt bei dem auch ein Mord statt gefunden hat, ich glaube spätestens dann sollte der Täter nicht mehr erwarten, dass die weiteren Ermittlungen gestoppt werden, sobald diese an seine privaten Daten gehen wollen. Wie gesagt, spreche ich das Problem auch an, dass die Behörden mit privaten Daten leichtfertig umgehen, da sie ja bereits bei minder schweren Straftaten auf diese bestehen. Denn noch ist es oft sehr schwierig zu sagen, wann die Behörden Zugang bekommen sollten und wenn nicht, aber das ganz aus zu schließen, ist glaube ich zu naiv.
 
Tja, auch für die Angelsachsen ist das Internet Neuland! ;P
 
Die Daten auf meinem Telefon sind Verschlüsselt. Bei Android L und iOS8 wird das sogar schon automatisch beim einrichten erledigt. Da werden die Behörden erst Augen machen! Dann haben sie zwar die Daten können aber nichts damit anfangen! Bei Android ist das sogar teil des AOSP und somit Open-Source.
 
@FileMakerDE: da bin ich aber gespannt ob die verschlüsselung was taugt. ich glaube selbst die hier gelöschten daten kann man wieder leicht herstellen. ist nur mit etwas aufwand verbunden.
 
@gast27: Aber Daten wiederherstellen und dann auch noch entschlüsseln sollte doch zu viel Aufwand sein.... zumindest für "Kleinstverbrecher".
 
@FileMakerDE: In England kann man dazu mit Beugehaft verpflichtet werden, dass Passwort herauszugeben. Das Passwort des eigenen Smartphones nicht zu kennen wird niemand als plausibel akzeptieren. In DE ist das Verschlüsseln des Phones samt Speicherkarte aber eine praktikable Möglichkeit. Wenn das Phone jedoch eingeschaltet und entsperrt ist, kann man aber im Normalfall auf die Daten zugreifen.
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