Spanien schaltet 3-4 Millionen Prepaid-Handys ab

Handys & Smartphones Die spanische Regierung hat von den Mobilfunkbetreibern des Landes rund 3 Millionen bis 4 Millionen Prepaid-SIM-Karten abschalten lassen. Deren Nutzer hatten sich nicht namentlich registrieren lassen. Nach den Bombenanschlägen auf mehrere Züge im März 2004 hatte die Regierung ein Gesetz erlassen, wonach man zukünftig eine Prepaid-Karte nur noch gegen Vorlange eines Personalausweises oder Passes erhält. Der Hintergrund: Die Täter hatten die Bomben damals über unregistrierte Handys ferngezündet.

Seit einiger Zeit galt noch eine Übergangsregelung für die Besitzer älterer SIM-Karten. Diese waren aber aufgefordert, sich bei ihrem Netzbetreiber zu melden und sich registrieren zu lassen. Zahlreiche Nutzer haben dies aber nicht getan. Seit heute können sie ihre Karten nun nicht mehr verwenden, berichtete 'Barcelona Reporter'.

Auch eingehende Anrufe sind blockiert. Will der Handy-Besitzer telefonieren, bekommt er nur noch eine automatische Ansage, die ihn auf die Sperrung hinweist. Lediglich die Notrufnummer 112 funktioniert weiterhin. Lassen sich die Besitzer binnen der kommenden sechs Monate registrieren, werden ihre Karten wieder freigeschaltet.

Nach dieser Frist werden sowohl die zu den SIM-Karten gehörigen Telefonnummern als auch die Guthaben gelöscht. Insgesamt sollen sich auf den SIMs zusammengenommen noch Guthaben in Höhe von rund 25 Millionen Euro befinden.
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