US Navy: Laser ermöglicht Anrufe bei U-Booten

Forschung & Wissenschaft Forscher der US Navy, der Marine der US-Streitkräfte, haben eine neue Methode entwickelt, die eine Kommunikation von Flugzeugen zu getauchten U-Booten ermöglichen soll.

Bisher kann man U-Boote nur mit langwelligen Frequenzen anfunken, wenn sie dicht unter der Wasseroberfläche sind. Sehr lange Spektren reichen zwar durchaus bis in Tiefen von 300 Metern, allerdings ist die Bandbreite hier sehr beschränkt und es kann so im Grunde maximal ein Impuls gesendet werden, der dazu auffordert, aufzusteigen.


Am Naval Research Laboratory arbeitet man nun an einem Kommunikationssystem, dass auf einem starken Laser basiert. Entsprechende Versuche gab es zwar schon früher, diese waren jedoch für Satelliten gedacht und wurden mit dem Ende des kalten Krieges aufgegeben.

Die neue Technik kann auch vom Flugzeug aus genutzt werden, hieß es. Der Laser dringt dabei ins Wasser ein und erzeugt durch die hohe Energieeinwirkung eine explosive Umwandlung von Wasser in Dampf. Dabei werden Lautstärken von bis zu 220 Dezibel erreicht.

Dies ist mit einer hohen Pulsfolge möglich, die eine entsprechende Kodierung von Mitteilungen ermöglicht. Der Schall reicht unter Wasser weit genug, um auch tiefer getauchte Boots zu erreichen, denen so beispielsweise neue Kursangaben oder Einsatzziele übermittelt werden können.
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"Dabei werden Lautstärken von bis zu 220 Dezibel erreicht" - Ohne Witz: Ich hoffe dadurch werden nicht Wale oder Delphine verletzt die ja ein sehr feines Gehör haben und über Geräusche bzw. Schallwellen kommunizieren. Stelle ich mir ziemliches krass vor wenn da so ein Laser ins Wasser schiesst wenn da gerade eine Walfamilie schwimmt...
 
[re:1] Lethos am 07.09.09 19:25 Uhr
(+28
@pellewolf: Hat die Amys jemals interessiert was mit anderen (ob Mensch oder Tier) passiert wenns um neues "Spielzeug" fürs Militär geht?
 
@pellewolf: den amis(Elite) kann man doch nicht Humanität kommen.
 
@pellewolf: Der Laser, der von Boeing und Lockheed getestet wurde, kann sogar zerstören, was nicht im Wasser lebt.
 
@pellewolf: Genau denselben Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Artikels. Als wäre der ganze Lärm, der durch den stetig steigenden Schiffsverkehr verursacht wird, nicht schon mehr als genug. Aber auf sowas wird einfach geschissen, wenn es um die Belange der ach so genialen "Herrenspezies" auf diesem Planeten geht.


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