 Die Atom-U-Boote der britischen Kriegsmarine "Royal Navy" wurden mit Windows-Netzwerken ausgestattet. Die technische Umsetzung lag dabei in den Händen von BAE Systems, einem Militärausrüster mit Hauptsitz in London.
Die Bereitstellung des Submarine Command System Next Generation (SMCS NG) auf Basis des Microsoft-Betriebssystems ging dabei schneller von statten als geplant, teilte BAE mit. In den U-Booten wurden dabei jeweils mehrere Standard-Rechner installiert, die jeweils über zwei Flachdisplays verfügen und für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden können.
Frühere Meldungen über das Programm deuteten darauf hin, dass hier Windows 2000 zum Einsatz kommt. Letztlich soll die Wahl dann doch auf Windows XP gefallen sein. Den Angaben zufolge benötigte man relativ wenig Zeit für die Umrüstung von älteren Spezialsystemen auf die neue Technik. Bei der HMS Vigilant, einem Schiff der Vanguard-Klasse, dauerte sie beispielsweise 18 Tage.
Der Einsatz handelsüblicher Technologien in den U-Booten bringt den Angaben zufolge eine erhebliche Kostenersparnis mit sich. Diese wird für die kommenden zehn Jahre auf insgesamt rund 25 Millionen Euro geschätzt, was immerhin etwa einem tausendstel der Betriebskosten Schiffe entspricht.
In der nächsten Zeit sollen weitere Schiffe der Royal Navy mit dem Windows-basierten System ausgestattet werden. Dazu gehören beispielsweise die Type 45-Zerstörer sowie die U-Boote der Astute-Klasse.
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