Zentrale wird geschlossen - Kahlschlag bei Vobis?

Wirtschaft & Firmen Der mit Verlusten kämpfende Computerhändler Vobis greift zum Sparhammer: Die Firmenzentrale in Aachen wird zum 30. Juni geschlossen. Davon sind 180 Beschäftigte betroffen. Von den bundesweit mehr als 150 eigenen Filialen werden zudem bis zu 20 unrentable Läden dicht gemacht. In der vergangenen Woche waren schon neun Filialen geschlossen worden.  
Mit diesen Schritten sollen die Kosten deutlich gesenkt werden. "Es geht um eine Gesundschrumpfung", erläuterte eine Unternehmenssprecherin. Von einem Kahlschlag im Filialnetz könne keine Rede sein. Einschließlich selbstständiger Filialbetreiber (Franchise) sowie Kooperationspartner (Shop-in-Shop) verfüge Vobis derzeit über rund 300 Verkaufsstellen.
 
Das Unternehmen sei bemüht, Mitarbeitern der Zentrale an anderen Standorten der Gruppe einen Ersatzarbeitsplatz anzubieten. Die Aufgaben der Zentrale würden Vobis-Töchter an anderen Orten übernehmen, so Vobis. So soll das Filialnetz künftig von Potsdam aus gesteuert werden. Marketing und Einkauf würden künftig in Braunschweig geführt.


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