Neuer Kopierschutz blendet Filmszenen aus
Der vom Spielepublisher Codemasters und den Sicherheitsspezialisten Macrovision entwickelte Kopierschutz "Fade" soll künftig auch bei weiteren Spielen und bei DVD-Filmen eingesetzt werden.
"Fade" wurde erstmals bei dem Taktik-Shooter "Operation Flashpoint" im Jahre 2001 eingesetzt. In einem genau definierten Muster werden Code-Teile verteilt, die vom CD-Brenner als Kratzer gewertet und daher unabsichtlich korrigiert werden. Kann "Fade" auf einer Kopie das Muster nicht mehr ausfindig machen, wertet es den Datenträger als Kopie und veranlasst diverse Gegenmaßnahmen.
Bei Spielen kann dies unter anderem bedeuten, dass nach und nach Funktionen abgeschaltet werden. So will Codemasters demnächst ein Billiardspiel veröffentlichen, bei dem "Fade" bei einer Raubkopie dafür sorgt, dass nicht mehr genau gezielt werden kann oder die Kugeln falsch rollen.
Macrovision will dagegen den Kopierschutz bei DVD-Filmen einsetzen. Hier würde sich "Fade" bei einer Raubkopie bemerkbar machen, indem es einfach bei einer spannenden Szene das Bild abdreht und den im Fernsehsessel kauernde Betrachter darauf aufmerksam macht, dass er nicht das Original besitzt.
Laut dem ORF-Onlinemagazin Futurezone erhoffen sich die Film- und
Spielehersteller von "Fade", dass die von der Raubkopie genervten Anwender zu
Käufern des Originals werden, nachdem sie sich bereits einen ersten Eindruck von
dem geschützten Produkt haben machen können.
News-Submiter: Lutz1965
Weitere Infos und News-Quelle: www.pc-welt.de
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