Ex-Intel-Präsidentin startet jetzt mit ARM-Server-CPUs durch
Renee James, eine ehemalige Top-Managerin von Intel, startet jetzt mit eigenen Prozessoren durch. In ihrem Startup Ampere Computing wurden in den letzten knapp drei Jahren neue CPUs auf Basis von ARM-Kernen entwickelt - die nun fertig sind und bereits auf verschiedene namhafte Interessenten gestoßen sein sollen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll unter anderem Lenovo eingeplant haben, Server mit den neuen Prozessoren zu bauen und zu verkaufen. Und das soll nicht der einzige Hardware-Produzent sein. Entwickelt wurden die Prozessoren für den Einsatz in Cloud-Datenzentren, wo viele kleine Operationen auf viele einzelne Kerne verteilt werden.
Die stromsparenden ARM-Cores sind schon lange als vielversprechende Alternative für diesen Bereich im Gespräch, konnten sich bisher aber nicht wirklich durchsetzen - abgesehen von einigen Nischen. Vielleicht geingt es aber Ampere entsprechende Impulse zu setzen. Denn das Startup hat den Vorteil, nicht nur technisch gut aufgestellt zu sein.
Daher soll man bei der Entwicklung viel Wert auf Praxisnähe gelegt haben. Herausgekommen sind CPUs mit 16 und 32 Kernen, die mit Taktungen von bis zu 3,3 Gigahertz laufen. Mit Preisen zwischen 550 und 850 Dollar pro Stück will man auch durchaus konkurrenzfähig sein. Gefertigt werden die Prozessoren bei TSMC, wo man sich für die im nächsten Jahr erscheinende nächste Version auch schon Kapazitäten in den neuen 7-Nanometer-Anlagen sichern konnte.
Siehe auch: Microsoft kehrt Intel den Rücken: Massiver Einstieg in ARM-Server
Die stromsparenden ARM-Cores sind schon lange als vielversprechende Alternative für diesen Bereich im Gespräch, konnten sich bisher aber nicht wirklich durchsetzen - abgesehen von einigen Nischen. Vielleicht geingt es aber Ampere entsprechende Impulse zu setzen. Denn das Startup hat den Vorteil, nicht nur technisch gut aufgestellt zu sein.
Jahrzehnte Erfahrungen
Firmenchefin James hat immerhin 28 Jahre bei Intel gearbeitet - zuletzt als President - und hat gute Beziehungen von der Position eines Chipanbieters zu diversen Kunden. Das dürfte sich geschäftlich auswirken, spielte aber auch schon eine Rolle bei der Entwicklung der neuen Chips. Denn die Managerin weiß, worauf es hier ankommt. "Wenn sie in der Theorie schnell arbeiten sieht das auf der PowerPoint gut aus, das hilft aber noch nicht weiter, wenn sie dann im Datenzentrum des Kunden sind", sagte sie.Daher soll man bei der Entwicklung viel Wert auf Praxisnähe gelegt haben. Herausgekommen sind CPUs mit 16 und 32 Kernen, die mit Taktungen von bis zu 3,3 Gigahertz laufen. Mit Preisen zwischen 550 und 850 Dollar pro Stück will man auch durchaus konkurrenzfähig sein. Gefertigt werden die Prozessoren bei TSMC, wo man sich für die im nächsten Jahr erscheinende nächste Version auch schon Kapazitäten in den neuen 7-Nanometer-Anlagen sichern konnte.
Siehe auch: Microsoft kehrt Intel den Rücken: Massiver Einstieg in ARM-Server
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