Engpass bei Intel-CPUs schadet dem Geschäft der Notebook-Hersteller
Dass Intel derzeit massive Probleme bei der Fertigung seiner jüngsten 14-Nanometer-Prozessoren hat, macht sich nun auch für die PC-Hersteller bemerkbar. Einerseits profitieren sie von fallenden Speicherpreisen, andererseits können sie aber auch nicht so viele Geräte bauen und absetzen, wie sie vielleicht wünschen würden.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, herrscht bei Intel derzeit eine große Knappheit rund um die kürzlich präsentierten neuen Chips der "Whiskey Lake"-Familie. Diese gehören zur achten Generation der Intel Core-SoCs und treten die Nachfolge der zuvor als "Kaby Lake"-Refresh eingeführten SoCs der Core i3-, i5- und i7-8xxxU Reihe für mobile Geräte wie Laptops oder Tablets an.
Intel wollte die Massenproduktion der neuen "Whiskey Lake"-CPUs eigentlich ab dem dritten Quartal 2018 in vollem Umfang aufnehmen - gerade rechtzeitig zum Beginn der Hauptsaison der Notebook-Verkäufe. Laut den Marktbeobachtern von TrendForce hat Intel dieses Ziel aber wohl noch nicht erreichen können, denn die PC-Hersteller leiden aktuell unter einem Mangel an neuen Prozessoren.
Auch bei den neuen Intel "Coffee Lake"-SoCs, die für leistungsfähigere Notebooks gedacht sind und eigentlich aus der vorherigen Generation von Chips stammen, gibt es offenbar Engpässe. So liege die Verfügbarkeit im September rund 5 bis 10 Prozent unter der Nachfrage. Im vierten Quartal 2018 werde sich die Lücke zwischen Nachfrage und Verfügbarkeit wohl sogar noch ausdehnen, so TrendForce.
Kürzlich wurde bereits bekannt, dass Intel einen Teil der 14-Nanometer-Produktion zum taiwanischen Vertragsfertiger TSMC auslagern muss, um wenigstens annähernd ausreichende Stückzahlen liefern zu können. Der US-Halbleitergigant versucht damit Engpässe bei seiner hauseigenen Fertigung abzufedern, die durch die bisher gescheiterten Versuche zur Umstellung auf die Massenfertigung im kleineren 10-Nanometer-Maßstab entstanden sind.
Intel wollte die Massenproduktion der neuen "Whiskey Lake"-CPUs eigentlich ab dem dritten Quartal 2018 in vollem Umfang aufnehmen - gerade rechtzeitig zum Beginn der Hauptsaison der Notebook-Verkäufe. Laut den Marktbeobachtern von TrendForce hat Intel dieses Ziel aber wohl noch nicht erreichen können, denn die PC-Hersteller leiden aktuell unter einem Mangel an neuen Prozessoren.
Auch bei den neuen Intel "Coffee Lake"-SoCs, die für leistungsfähigere Notebooks gedacht sind und eigentlich aus der vorherigen Generation von Chips stammen, gibt es offenbar Engpässe. So liege die Verfügbarkeit im September rund 5 bis 10 Prozent unter der Nachfrage. Im vierten Quartal 2018 werde sich die Lücke zwischen Nachfrage und Verfügbarkeit wohl sogar noch ausdehnen, so TrendForce.
Es hakt an der Umstellung auf 10nm
Für das vierte Quartal 2018 erwarten die Marktbeobachter nun weiteren Druck auf die Speicherpreise. Zwar gehen die Preise in dieser Zeit üblicherweise etwas zurück, doch in diesem Jahr könnte der Rückgang durch den Mangel an Prozessoren größer ausfallen als sonst. Die PC-Hersteller können durch die mangelnde Verfügbarkeit der neuen Chips nicht die für den erfolgreichen Vertrieb ihrer Geräte nötigen Neuerungen bieten - schließlich lohnt ein Upgrade bei gleichbleibender Plattform kaum.Kürzlich wurde bereits bekannt, dass Intel einen Teil der 14-Nanometer-Produktion zum taiwanischen Vertragsfertiger TSMC auslagern muss, um wenigstens annähernd ausreichende Stückzahlen liefern zu können. Der US-Halbleitergigant versucht damit Engpässe bei seiner hauseigenen Fertigung abzufedern, die durch die bisher gescheiterten Versuche zur Umstellung auf die Massenfertigung im kleineren 10-Nanometer-Maßstab entstanden sind.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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