"Stop BEZOS": Bernie Sanders will Ausbeutung bei Amazon beenden
Der bekannte US-Senator Bernie Sanders kritisiert schon seit langem die Arbeitsbedingungen bei US-amerikanischen Handelsriesen wie Walmart und Amazon. Sein bevorzugtes Ziel für Kritik ist natürlich das Online-Versandhaus aus Seattle und dessen Chef Jeff Bezos, seines Zeichens reichster Mensch der Welt.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Sanders hat sein Versprechen wahrgemacht und gemeinsam mit seinem Kollegen Ro Khanna (Demokratische Partei, Kalifornien) einen Gesetzesentwurf vorgestellt, dessen Nomen mehr Omen nicht sein könnte. Denn der "Stop Bad Employers by Zeroing Out Subsidies Act", kurz "Stop BEZOS", den der unabhängige Senator vorgeschlagen hat, würde eine 100-prozentige Steuer auf staatliche Sozialleistungen wie Essensmarken und medizinische Leistungen vorsehen (via CNN).
Das Gesetz soll für Vollzeit- und Teilzeitangestellte sowie Vertragsarbeiter, die de facto Angestellte eines Unternehmens sind, gelten. Die Rechnung ist hier relativ einfach: Würden Amazon und Co. ihre Angestellten besser bezahlen, bräuchten diese keine staatlichen Sozialleistungen bzw. würden dafür aufgrund eines höheren Einkommens nicht mehr dafür in Frage kommen.
Sanders betont zwar, dass sich das Gesetz nicht nur gegen Amazon und dessen Chef Jeff Bezos richtet, der Name des Vorschlags ist aber natürlich eindeutig. Sanders hat sich zudem in zahlreichen Interviews kritisch über den Amazon-Gründer geäußert und gemeint, dass dieser auf dem Rücken seiner Arbeiter zum reichsten Menschen des Planeten geworden ist.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Sanders hat sein Versprechen wahrgemacht und gemeinsam mit seinem Kollegen Ro Khanna (Demokratische Partei, Kalifornien) einen Gesetzesentwurf vorgestellt, dessen Nomen mehr Omen nicht sein könnte. Denn der "Stop Bad Employers by Zeroing Out Subsidies Act", kurz "Stop BEZOS", den der unabhängige Senator vorgeschlagen hat, würde eine 100-prozentige Steuer auf staatliche Sozialleistungen wie Essensmarken und medizinische Leistungen vorsehen (via CNN).
Steuer auf Sozialleistungen
Der vorgeschlagene Gesetzestext nennt das eine "Wohlfahrtssteuer für Großunternehmen". Diese soll für Firmen mit 500 Mitarbeitern und mehr gelten. Wenn Arbeiter und Angestellte in diesen Unternehmen Regierungshilfe über das Supplemental Nutrition Assistance Program (Essensmarken), Schulessen- und Frühstücks-Programme, Wohngeld oder medizinische Unterstützung bekommen, dann sollen die Arbeitgeber für diese Unterstützung in vollem Umfang besteuert werden.Das Gesetz soll für Vollzeit- und Teilzeitangestellte sowie Vertragsarbeiter, die de facto Angestellte eines Unternehmens sind, gelten. Die Rechnung ist hier relativ einfach: Würden Amazon und Co. ihre Angestellten besser bezahlen, bräuchten diese keine staatlichen Sozialleistungen bzw. würden dafür aufgrund eines höheren Einkommens nicht mehr dafür in Frage kommen.
Sanders betont zwar, dass sich das Gesetz nicht nur gegen Amazon und dessen Chef Jeff Bezos richtet, der Name des Vorschlags ist aber natürlich eindeutig. Sanders hat sich zudem in zahlreichen Interviews kritisch über den Amazon-Gründer geäußert und gemeint, dass dieser auf dem Rücken seiner Arbeiter zum reichsten Menschen des Planeten geworden ist.
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