Intel wird seine Extreme Edition-Serie nicht weiterführen (Update:
doch)
Zahlreiche Gamer haben sich in den vergangenen Jahren mit Prozessoren der Extreme Edition von Intel ausgestattet und konnten so sicher sein, die leistungsfähigsten Chips des Anbieters in ihre Rechner zu stecken. Doch damit soll nun bald Schluss sein, Intel wird die Marke wohl fallen lassen, wie zu vernehmen ist.
Offiziell gibt es von dem Halbleiterkonzern noch keine Angaben zu dem Thema. Francois Piednoel, der bis ins vergangene Jahr mit zum Führungs-Team der Prozessor-Entwicklung bei Intel gehörte, brachte die Sache aber an die Öffentlichkeit. Und er hielt auch nicht mit seiner Meinung hinterm Berg, wonach die Entscheidung aus seiner Sicht ein großer Fehler ist.
Warum Intel keine Prozessoren mehr als Extreme Edition in den Handel bringen sollte, erschließt sich nicht direkt. Und da es keine offizielle Erklärung gibt, kann man im Grunde nur mutmaßen. Letztlich dürfte eine solche Entscheidung aber auf das sich verändernde Marktumfeld zurückzuführen sein, das dann natürlich auch andere Impulse im Marketing verlangt.
Als es mit den entsprechenden Produkten losging, war die Welt noch eine völlig andere: Als im Jahr 2005 der Pentium Extreme Edition 840 auf den Markt kam, waren Desktop-PCs noch der Inbegriff der Computer-Nutzung. Notebooks ordneten sich zu dieser Zeit noch klar dahinter ein und an Smartphones war abgesehen von einigen kleinen Nischen noch gar nicht zu denken.
Update 20.50 Uhr: Wir haben ein Statement von Intel zu den Gerüchten erhalten, das die Informationen als Fehlmeldung darstellt: "There is no change to the branding of the Intel Core Extreme Edition processor and Intel Core X-series processor family." Das Branding der Intel Core Extreme Edition Prozessoren und der Intel Core X-Serie bleibt demnach also unverändert.
Warum Intel keine Prozessoren mehr als Extreme Edition in den Handel bringen sollte, erschließt sich nicht direkt. Und da es keine offizielle Erklärung gibt, kann man im Grunde nur mutmaßen. Letztlich dürfte eine solche Entscheidung aber auf das sich verändernde Marktumfeld zurückzuführen sein, das dann natürlich auch andere Impulse im Marketing verlangt.
Die Welt ist eine andere
An verschiedenen Stellen wird so darüber spekuliert, dass dies bereits als Zurückweichen vor dem neuerstarkten Konkurrenten AMD zu werten sei und Intel selbst schon die eigenen Produkte nicht mehr als sonderlich "extrem" ansieht. Allerdings dürfte es eher darum gehen, dass insbesondere die Gamer-Fraktion im Geschäft des Unternehmens an Bedeutung verloren hat. Die Spitzenprodukte sollten nun besser an ein breiteres Publikum vermarktet werden und der Name ist nicht so gut geeignet, etwa im Business-Umfeld Eindruck zu schinden.Als es mit den entsprechenden Produkten losging, war die Welt noch eine völlig andere: Als im Jahr 2005 der Pentium Extreme Edition 840 auf den Markt kam, waren Desktop-PCs noch der Inbegriff der Computer-Nutzung. Notebooks ordneten sich zu dieser Zeit noch klar dahinter ein und an Smartphones war abgesehen von einigen kleinen Nischen noch gar nicht zu denken.
Update 20.50 Uhr: Wir haben ein Statement von Intel zu den Gerüchten erhalten, das die Informationen als Fehlmeldung darstellt: "There is no change to the branding of the Intel Core Extreme Edition processor and Intel Core X-series processor family." Das Branding der Intel Core Extreme Edition Prozessoren und der Intel Core X-Serie bleibt demnach also unverändert.
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