WinRAR: Version 5.60 ist jetzt da und erstrahlt in neuem Glanz (Update)

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WinRAR ist neben 7Zip eines der beliebtesten Packprogramme, die es derzeit gibt, und die Macher der Software haben nun eine neue Hauptversion veröffentlicht. Das Archiv-Tool hat nun vor allem seine grafische Oberfläche überarbeitet und erstrahlt mit Version 5.60 in neuem Glanz. Update 27.6.: Ab sofort steht die neue WinRAR-Version auch in deutscher Lokalisierung zur Verfügung. Wir haben die deutschen Installations-Dateien in unserem Download-Center entsprechend aktualisiert. Der Link zu den Downloads für 32 und 64bit ist auch am Ende dieses Artikels angefügt. Update Ende.

WinRAR ist und bleibt eines der populärsten Programme seiner Art und die zahlreichen Nutzer können sich auf ein neues Design freuen. Denn die nun veröffentlichte Version 5.60 setzt auf neue Grafiken und Icons. Diese sind im Vergleich zur bisherigen Version bunter und etwas comichafter, wirken aber frischer und moderner. Wer mit der neuen Optik nicht zurechtkommt, der findet hier übrigens das alte Oberflächen-Thema.
WinRAR 5.60WinRAR wie es bisher war... WinRAR 5.60...und in neuer 5.60-Optik

Vielfältige Möglichkeiten

WinRAR unterstützt wie üblich das Packen von RAR- und ZIP-Archiven, entpacken lassen sich damit folgende Typen: CAB, ARJ, LZH, TAR, GZ, ACE, UUE, BZ2, JAR, ISO, 7Z und Z. Die Verschlüsselung erfolgt über AES (Advanced Encryption Standard) mit einen 128-Bit-Key. Multi-Volumen-Archive und selbstständige Extraktion werden selbstverständlich unterstützt, man kann mit WinRAR sogar beschädigte Archive reparieren und wiederherstellen.

Die Neuerungen von WinRAR 5.60:
  • Die Leistungsfähigkeit des Befehls "Reparieren" wurde für RAR5-Archive, die durch Wiederherstellungsdaten geschützt sind, verbessert. Nun werden Löschungen und Einfügungen beliebiger Größe erkannt - selbst Daten, die durcheinandergebracht wurden, die also z.B. aus verschiedenen durch Wiederherstellungsdaten geschützten Archiven stammen und in eine einzige Datei in falscher Reihenfolge zusammengefügt wurden.
  • Die Option "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" wurde geändert zu der Dropdown-Liste "Nach dem Archivieren". Damit kann nach dem Beenden der Archivierung der PC ausgeschaltet, in den Ruhezustand oder in den Energiesparmodus versetzt werden.
  • Verwenden Sie den Schalter -ioff oder -ioff1, um nach einer Archivoperation den PC herunterzufahren, -ioff2, um den PC in den in den Ruhezustand zu versetzen und -ioff3, um den PC in den Energiesparmodus zu versetzen.
  • Wird die Kodierung der Kommentardatei beim Schalter -z nicht mit dem Schalter -sc angegeben, versucht RAR die Kodierungen UTF-8, UTF-16LE und UTF-16BE mit Hilfe der Byte-Order-Markierung (BOM) der Datei und weiteren Datenüberprüfungstests zu erkennen.
  • WinRAR versucht, die ANSI-, OEM- und UTF-8-Kodierung von ZIP- Archivkommentaren automatisch zu erkennen.
  • Die Option "Interner Betrachter/DOS-Zeichensatz benutzen" im Dialog "Einstellungen - Betrachter" wurde durch die Option "Interner Betrachter/Kodierung automatisch erkennen" ersetzt. Ist die Option "Kodierung automatisch erkennen" aktiviert, versucht der interne Betrachter die Kodierung des Dateiinhalts als Windows-Text (ANSI), DOS-Text (OEM), Unicode UTF-8 oder UTF-16 automatisch zu erkennen.
  • Normalerweise werden im Kontextmenü des Windows Explorers nur Menüeinträge zum Entpacken angezeigt, wenn ein einzelnes Archiv mit der rechten Maustaste angeklickt wurde. Durch Angabe einer oder mehrerer durch Leerzeichen getrennte Dateimasken im Eingabefeld "Archivierungs-Menüeinträge immer anzeigen für" unter "Einstellungen/ Integration/Kontextmenüeinträge" kann das geändert werden. Im Kontextmenü aller angegebenen Dateitypen werden dann die Befehle zum Archivieren angezeigt, auch wenn die Datei als Archiv erkannt wurde. Sollen bei allen Archiven im Kontextmenü sowohl die Befehle zum Entpacken als auch die Befehle zum Archivieren angezeigt werden, geben Sie hier "*" an.
  • Der Befehl "SetupCode" des SFX-Moduls akzeptiert nun einen optionalen ganzzahligen Parameter, mit dem man das Mapping der Fehlercodes des Setup-Programms und des SFX-Moduls festlegen kann. Der Parameter kann ebenfalls mit der Option "Setup-Programm/Exit-Code-Anpassung" im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen: Setup" angepasst werden.
  • Neuer Schalter -im "Mehr Informationen anzeigen" im WinRAR- Befehlszeilenmodus. Kann mit dem Befehl "t" verwendet werden, um auch bei der erfolgreichen Überprüfung eines Archivs eine Meldung anzuzeigen. Ohne diesen Schalter wird der Befehl "t" ohne irgendeine Meldung beendet, wenn keine Fehler gefunden wurden.
  • Diesen Schalter gibt es nur für winrar.exe, die Konsolenversion rar.exe ignoriert diesen Schalter.
  • Wird ein falsches Passwort beim Entpacken einer verschlüsselten Datei in einem ZIP-Archiv angegeben, fragt WinRAR für diese Datei erneut nach einem gültigen Passwort, statt das Entpacken abzubrechen.
  • Wird ein falsches Passwort beim Öffnen oder Entpacken eines RAR-Archivs mit verschlüsselten Dateinamen angegeben, fragt WinRAR erneut nach einem gültigen Passwort statt die Archivoperation abzubrechen. Vorherige Versionen taten das bereits bei RAR-Archiven mit verschlüsselten Dateidaten, bei Archiven mit verschlüsselten Dateinamen wurde die Verarbeitung jedoch abgebrochen.
  • WinRAR erkennt nun GZIP-Dateien, selbst wenn sich vor dem eigentlichen GZIP-Archiv beliebige Daten befinden, wie zum Beispiel bei .scexe-Firmwaredateien.
  • Im Karteireiter "Dateien" des Archivierungsdialogs kann im Feld "Dateien hinzufügen" der Parameter @dateiliste angegeben werden.
  • In diesem Fall wird WinRAR versuchen, die zu archivierenden Dateien aus der Datei 'dateiliste' einzulesen. Diese Datei sollte eine Textdatei sein, mit einem Dateinamen pro Zeile.
  • Info-Dialog:
    a) Das Balkendiagramm für die Kompressionsrate wurde überarbeitet;
    b) im Feld "Verschlüsselung" wird bei Archiven mit verschlüsselten Dateinamen "Name und Daten" angezeigt.
  • Im Fortschrittsdialog für Archivoperationen wird der vollständige Dateipfad des Archivs in einem Popup angezeigt, wenn man den Mauszeiger über den Archivnamen bewegt. Das kann nützlich sein, wenn der Archivname sehr lang ist und nicht in das dafür vorgesehene Feld im Dialog hineinpasst.
  • Wird der Schalter -ts1 zusammen mit dem Schalter -u oder -f verwendet, erfolgt der Vergleich der Dateizeiten mit einer Genauigkeit von 1 Sekunde. Vorher wurde in diesem Fall eine Datei, die hinzugefügt werden sollte, fälschlicherweise als neuer als die archivierte Datei erkannt, weil die Dateizeit in hoher Genauigkeit der hinzuzufügenden Datei mit der Dateizeit in geringerer Genauigkeit der archivierten Datei verglichen wurde.
  • Die Befehle "Erneuern und hinzufügen" und "Erneuern" ('u' und 'f' im Befehlszeilenmodus) werden sofort beendet, wenn es keine Dateien gibt, die hinzugefügt oder erneuert werden könnten. Vorher wurde während der Ausführung dieser Befehle beim Erneuern von Archiven mit Wiederherstellungsdaten oder Daten zum schnellen Öffnen ein temporäres Archiv erstellt.
  • Bei der Erstellung eines gesplitteten Archivs mit der WinRAR- Benutzeroberfläche fragt WinRAR nun nach der Erstellung von 500 gesplitteten Archiven (Volumen) nach, ob der Anwender den Archivierungsvorgang fortsetzen oder abbrechen möchte. Die Nachfrage verhindert die Erstellung von vielen Tausenden Volumen, wenn die Volumengröße falsch angegeben wurde.
  • WinRAR verwendet Megabyte statt Byte als Standardeinheit für die Volumengröße im Archivierungsdialog.
  • Der Befehl "Reparieren" zeigt nun nach dem Reparieren eines RAR5-Archivs mit beschädigten Wiederherstellungsdaten die Meldung "Die Wiederherstellungsdaten sind beschädigt." an. Vorher wurde diese Meldung nur beim Befehl "Test" angezeigt, der Befehl "Reparieren" meldete bei beschädigten Wiederherstellungsdaten meistens nichts.

Folgende Fehler wurden behoben:
  • Möglicherweise vorhandene Sicherheitslücken beim Verarbeiten von beschädigten RAR-Archiven wurden behoben;
  • nichtenglische Zeichen in TAR-Dateien mit erweiterten PAX-Headern wurden nicht richtig angezeigt;
  • der Befehl "rar x archivname.rar .." entpackte Dateien in das aktuelle und nicht in das übergeordnete Verzeichnis;
  • wurden im Windows Explorer Dateien kopiert und in ein in WinRAR geöffnetes Archiv eingefügt, so konnten im Windows-Explorer keine weiteren Copy&Paste-Vorgänge stattfinden, bis die Archivierung beendet war;
  • nachdem einmal ein falsches Passwort angegeben wurde, zeigte das SFX-Modul die Meldung "Das angegebene Passwort ist falsch." unendlich oft an, statt den Dialog zur Passworteingabe erneut anzuzeigen;
  • die Zeiten eines Verzeichnisses wurden beim Entpacken von ZIP-Archiven immer gesetzt, selbst wenn im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" im Karteireiter "Erweitert" die Optionen unter "Dateizeiten" ausgeschaltet waren;
  • war beim Entpacken die Option "Archive löschen: Immer" ausgewählt und drückte der Anwender die Schaltfläche "Abbrechen" im Dialog zum Überschreiben oder zur Passworteingabe, konnte es passieren, dass selbst nachdem das Entpacken bei Archiven im .zip- und .7z-Format abgebrochen wurde, das Archiv gelöscht wurde.

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