AMD Ryzen 2000: Leak zeigt neue Prozessoren mit bis zu 4,35 GHz
In Kürze soll nun die nächste Generation der neuen Ryzen-Serie von AMD auf den Markt kommen. Offiziell macht der Hersteller zwar noch keine genaueren Angaben zu den Prozessoren, doch die Seite El Chapuzas Informático konnte jetzt mit einer Reihe von geleakten Präsentationsfolien aufwarten.
Aus diesen gehen insbesondere Daten zu vier bisher unbekannten Chips hervor. Bei diesen sind unter anderem Taktungen im Boost-Modus von bis zu 4,35 Gigahertz vorgesehen. Vor allem die X-Modelle werden hinsichtlich der Performance ordentlich nach oben getrieben - was sich dann aber auch in entsprechend hohen TDP-Werten niederschlägt. Wer nicht zwingend auf Höchstleistungen angewiesen ist, dürfte mit den nicht ganz so ausgereizten normalen Modellen wesentlich ruhiger fahren.
Wie aus den bisher vorliegenden Daten hervorgeht, wird es sich für Nutzer, die schon einen Spitzen-Prozessor der ersten Ryzen-Generation gekauft haben, kaum lohnen, auf die neuen Modelle umzusteigen. Denn die Leistungssteigerungen halten sich in vielen Bereichen dann doch in Grenzen. So sollen die FPS-Raten bei verschiedenen Spielen beim Top-Modell im Vergleich zum Ryzen 7 1800X lediglich wenige Prozent höher liegen.
AMD sichert außerdem zu, dass die neuen Prozessoren weiterhin auf den letzten Mainboards laufen werden. Das kann aber im Zweifelsfall eine etwas komplizierte Angelegenheit werden, denn es wird ein BIOS-Update benötigt. Bei Bedarf will der Hersteller hier erst einmal einen älteren Prozessor kostenlos bereitstellen. Dieser muss dann aufgesteckt werden, um die Aktualisierung durchzuführen und erst anschließend lässt sich denn der 2000er Ryzen verwenden. Mit einem Verkaufsstart der neuen Modelle wird zum 19. April gerechnet.
| Modell | Kerne/Threads | Basis-Takt | Boost-Takt | TDP |
|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 2700X | 8 / 16 | 3,70 GHz | 4,35 GHz | 105 W |
| Ryzen 7 2700 | 8 / 16 | 3,20 GHz | 4,10 GHz | 65 W |
| Ryzen 5 2600X | 6 / 12 | 3,60 GHz | 4,25 GHz | 95 W |
| Ryzen 5 2600 | 6 / 12 | 3,40 GHz | 3,90 GHz | 65 W |
Wie aus den bisher vorliegenden Daten hervorgeht, wird es sich für Nutzer, die schon einen Spitzen-Prozessor der ersten Ryzen-Generation gekauft haben, kaum lohnen, auf die neuen Modelle umzusteigen. Denn die Leistungssteigerungen halten sich in vielen Bereichen dann doch in Grenzen. So sollen die FPS-Raten bei verschiedenen Spielen beim Top-Modell im Vergleich zum Ryzen 7 1800X lediglich wenige Prozent höher liegen.
Schrittweise zügiger
Auch wenn hier also wohl keine revolutionären Entwicklungen zu erwarten sind, baut AMD aber eben doch weiterhin konsequent an einer ziemlich soliden neuen Grundlage für sein Geschäft. Insbesondere was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, ist man gegenüber dem Marktführer Intel dann doch ziemlich solide aufgestellt.AMD sichert außerdem zu, dass die neuen Prozessoren weiterhin auf den letzten Mainboards laufen werden. Das kann aber im Zweifelsfall eine etwas komplizierte Angelegenheit werden, denn es wird ein BIOS-Update benötigt. Bei Bedarf will der Hersteller hier erst einmal einen älteren Prozessor kostenlos bereitstellen. Dieser muss dann aufgesteckt werden, um die Aktualisierung durchzuführen und erst anschließend lässt sich denn der 2000er Ryzen verwenden. Mit einem Verkaufsstart der neuen Modelle wird zum 19. April gerechnet.
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