Apple hat drei neue Macs mit selbstgebauten ARM-Chips in Arbeit
Der Computerkonzern Apple hat seine Entwicklungs-Abteilung für eigene Chip-Architekturen in den letzten Monaten noch stärker ausgebaut. Aktuell sollen hier unter anderem Komponenten in Arbeit sein, die in drei neuen Mac-Modellen zum Einsatz kommen. Entgegen früherer Spekulationen geht es hier aber noch immer nicht um eine Abkehr von Intel.
Die Hauptprozessoren werden vorerst weiter auf x86-Basis arbeiten. Allerdings setzt sich der bereits begonnene Trend fort, nach dem Apple zunehmend zusätzliche ARM-Prozessoren für verschiedene Sonderaufgaben verbaut. Das ist derzeit bei zwei Systemen der Fall: Im MacBook Pro und im iMac Pro stehen separate ARM-Chips der Baureihen T1 und T2 für verschiedene Security-Features zur Verfügung.
Den Funktionsumfang, der an die eigens produzierten Prozessoren übergeben wird, soll sich in den kommenden Macs noch erweitern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die drei Rechner-Modelle sollen in zwei Fällen neue Notebooks sein, während auch der schon länger erwartete neue Mac Pro entsprechende Co-Prozessoren mitbringen wird.
Dies alles dient einerseits natürlich dem Zweck, sich mit eigenen Komponenten von der Konkurrenz absetzen zu können - aber auch einer stärkeren Unabhängigkeit von anderen Chipherstellern. Perspektivisch könnte es hier darauf hinauslaufen, dass Apple im Grunde nur noch mit Auftragsherstellern zusammenarbeitet. Das erhöht den Spielraum des Konzerns im Umgang mit Firmen wie Samsung oder Qualcomm.
Samsung & Apple: 1/5 der Chipproduktion landet hier
Den Funktionsumfang, der an die eigens produzierten Prozessoren übergeben wird, soll sich in den kommenden Macs noch erweitern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die drei Rechner-Modelle sollen in zwei Fällen neue Notebooks sein, während auch der schon länger erwartete neue Mac Pro entsprechende Co-Prozessoren mitbringen wird.
Ziel ist Unabhängigkeit
Die Arbeit an eigenen Chips begann im Grunde vor einigen Jahren mit der Entwicklung eines eigenen, hochoptimierten Prozessors für die iPhones. Ausgehend davon sind bis heute verschiedene Spezial-Serien entstanden. Zuerst kamen die M-Modelle, die die zahlreichen Sensor-Daten der Mobilgeräte auswerteten. Auch eigene Grafikeinheiten und der neuronale KI-Prozessor des iPhone X brachte die fragliche Abteilung hervor.Dies alles dient einerseits natürlich dem Zweck, sich mit eigenen Komponenten von der Konkurrenz absetzen zu können - aber auch einer stärkeren Unabhängigkeit von anderen Chipherstellern. Perspektivisch könnte es hier darauf hinauslaufen, dass Apple im Grunde nur noch mit Auftragsherstellern zusammenarbeitet. Das erhöht den Spielraum des Konzerns im Umgang mit Firmen wie Samsung oder Qualcomm.
Samsung & Apple: 1/5 der Chipproduktion landet hier
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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