Foto-News: So umgeht Sony die USB-C-Pflicht, neue Lumix-Firmware

Zum Jahresbeginn hat Sony gleich drei neue Kameras vorgestellt: Es handelt sich um die Modelle Alpha 6100A, 6400A und ZV-1A. Panasonic hingegen hat Firmware-Updates für diverse Lumix-Kameras veröffentlicht, die einige Funktionen streichen.

Sony Alpha 6100A, 6400A & ZV-1A

Die neuen Sony-Kameras kommen mit einem "A" im Namen, was auf eine Aktualisierung hinweist, wie die Kollegen von ValueTech TV in ihren Foto-News berichten. Die Alpha 6100A und 6400A sind Nachfolger ihrer Vorgänger und sollen mit verbesserten Features überzeugen. Doch trotz dieser Updates bleibt der Micro-USB-Anschluss erhalten, was bei den Nutzern für Unmut sorgt.

Die EU-Regulierung, die seit dem 28. Dezember gilt, fordert eigentlich USB-C-Anschlüsse, um die Ladefähigkeit über diesen Standard zu gewährleisten. Sony nutzt hier eine kleine Hintertür in der Gesetzgebung aus: Der USB-Port der Kamera dient nun nur noch der Datenübertragung oder der Stromversorgung der Kamera - die Firmware wurde so angepasst, dass der Akku nun nicht mehr aufgeladen wird. Stattdessen legt Sony statt des bisherigen Netzteils ein externes Ladegerät bei.


Lumix-Firmware: AF, MP4 Lite, Hybrid-Zoom ...

Im Gegensatz dazu hat Panasonic kürzlich mehrere Firmware-Updates veröffentlicht, die nicht nur Probleme beheben, sondern auch neue Funktionen hinzufügen. Diese Updates betreffen unter anderem die Lumix S5 II, S5 IIx und G9 II. Die verbesserte Autofokuserkennung ermöglicht jetzt eine präzisere Verfolgung von bewegten Objekten wie Flugzeugen und Zügen.

Zusätzlich wurde das MP4 Lite-Format integriert, das es ermöglicht, Videos in reduzierter Datenrate zu filmen, was die Bearbeitung auf Mobilgeräten erleichtert. Die Lumix Lab-App wurde ebenfalls überarbeitet und bietet jetzt mehr Funktionen als zuvor, einschließlich einer verbesserten Fernsteuerung der Kameras.

Lumix Firmware: Mehr Sicherheit, weniger Streaming Ein weiteres Thema, das Panasonic betrifft, ist die neue EU-Richtlinie zur Cybersecurity. Diese soll die Sicherheit von Geräten erhöhen, indem unter anderem WLAN-Verbindungen ohne Passwort ausgeschlossen werden. Dies ist eine sinnvolle Maßnahme, die jedoch auch einige Streaming-Funktionen beeinträchtigt hat.

Die Entscheidung, RTP- und RTSP-Protokolle zu entfernen, wird als fragwürdig angesehen, da diese Protokolle für lokale Netzwerkanwendungen wichtig sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen auf die Nutzer auswirken werden. Trotz dieser Einschränkungen bleiben die Hauptfunktionen für die meisten Anwender weiterhin nutzbar.

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