US-Bundesstaat Oklahoma: Big Brother per Gesetz?
Das Grundproblem, um das es hier geht, ist m. E. nur in zweiter Linie die Frage, ob jemand ohne meine Zustimmung in meinen privaten Daten stöbern darf, wobei auch das - um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - absolut nicht zu tolerieren ist! Der wesentliche Hintergrund für solche Bemühungen seitens Microsoft oder anderer Unternehmen ist doch das Bemühen, den Profit zu maximieren, d. h. also Geld zu vermehren um der Geldvermehrung willen. Und da die Gewinne stets exponentiell wachsen müssen, breitet sich die Kommerzialisierung nahezu zwangsläufig auf alle Lebensbereiche aus. Wollen wir das? Ich weiß nicht, für mich wäre eine solche Welt nicht mehr sonderlich lebenswert. Und die Idee einer freien Software wie Linux steht eben dieser kapitalistischen Grundmaxime entgegen. Die Frage, ob der weitere "Siegeszug" des kapitalistischen Systems durch alle öffentlichen wie privaten Sphären des Lebens ungebremst weitergehen kann, oder ob Menschen sich ihrer tatsächlichen Interessen (und ihrer über die Rolle des Konsumenten hinausgehenden Identität) mehr und mehr bewusst werden und sich entsprechend äußern (und auch handeln), ist eben eine ganz andere als die oberflächliche Frage, ob man etwas "zu verbergen" habe. Ob man das erkennt, hängt freilich davon ab, wie weit man über den eigenen Tellerrand hinauszusehen vermag...
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US-Bundesstaat Oklahoma: Big Brother per Gesetz?
Das Grundproblem, um das es hier geht, ist m. E. nur in zweiter Linie die Frage, ob jemand ohne meine Zustimmung in meinen privaten Daten stöbern darf, wobei auch das - um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - absolut nicht zu tolerieren ist! Der wesentliche Hintergrund für solche Bemühungen seitens Microsoft oder anderer Unternehmen ist doch das Bemühen, den Profit zu maximieren, d. h. also Geld zu vermehren um der Geldvermehrung willen. Und da die Gewinne stets exponentiell wachsen müssen, breitet sich die Kommerzialisierung nahezu zwangsläufig auf alle Lebensbereiche aus. Wollen wir das? Ich weiß nicht, für mich wäre eine solche Welt nicht mehr sonderlich lebenswert. Und die Idee einer freien Software wie Linux steht eben dieser kapitalistischen Grundmaxime entgegen. Die Frage, ob der weitere "Siegeszug" des kapitalistischen Systems durch alle öffentlichen wie privaten Sphären des Lebens ungebremst weitergehen kann, oder ob Menschen sich ihrer tatsächlichen Interessen (und ihrer über die Rolle des Konsumenten hinausgehenden Identität) mehr und mehr bewusst werden und sich entsprechend äußern (und auch handeln), ist eben eine ganz andere als die oberflächliche Frage, ob man etwas "zu verbergen" habe. Ob man das erkennt, hängt freilich davon ab, wie weit man über den eigenen Tellerrand hinauszusehen vermag...