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  • 18.06.15
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Stühlerücken in Redmond: Scroogled-Macher Mark Penn muss gehen

Ich ärgere mich ja immer wieder bei solchen Meldungen darüber, dass ich nicht eine Karriere im Management eingeschlagen habe... ein Traumjob!!! Man macht ihn ein paar Jahre, macht dann ein wenig Unfug, wird gefeuert, bekommt i.d.R. eine ordentliche Abfindung... der Beste Weg in eine finanziell abgesicherte Frührente... so kann man dann noch einen Grossteil seines Lebens unbeschwert geniessen, das tun, was einem Spass macht, ohne sich ständig um das liebe Geld sorgen zu müssen... Warum nur habe ich dass damals bei der Wahl eines Studiengangs noch nicht erkannt?

  • 27.05.15
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Microsoft Signature Edition: Bloatware-freie PCs jetzt in Deutschland

Wies0 wird etwas, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte - also ein sauberer Rechner - jetzt schon als news gefeiert... man sollte eher eine news daraus machen, wenn ein Hersteller den Rechner schon zugemüllt ausliefert... etwa in der Art: Diesen Rechner sollte man nicht kaufen, da man nach dem kostspieligen Erwerb zusätzlich noch Zeit zum Aufsetzen eines sauberen Betriebssystems investieren muss... auf die Art würde man wohl eher was erreichen... just my 2 cents...

  • 21.05.15
  • 18:38
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Schwer daneben: Auto-Tagging-Feature von Flickr sorgt für Wirbel

@terminated: Sicher... so eine Software ist prinzipiell kein weltbewegendes Drama, auch wenn sie im Beta Stadium noch nicht so ganz rund läuft... aber: wenn eine Plattform sowas anbietet - egal ob auto tagging oder alle Arten der sogenannten automatischen Bildoptimierung - als Nutzer erwarte ich zumindest in den Optionen eine Einstellmöglichkeit, wo ich diesen ganzen Automist generell deaktivieren kann. Ich z.B. tagge meine Fotos bereits beim Import in Lightroom, nach der Bearbeitung exportiere ich sie dann - je nach Plattform oder Nutzung - in Darstellungsqualität und Größe für die jeweilige Nutzung optimiert... da will ich nicht, dass mir dann noch irgendwelche Auto-Algorithmen an den Fotos rumpfuschen... schon mal gar nicht rückwirkend bist zum Tage Eins! Ein kleines Kästchen zum Anklicken in den Settings "Ich will den ganzen Automist: ja / nein" kann doch wohl nicht das Problem sein...

  • 20.05.15
  • 18:36
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Vertrag zwischen Sony und Spotify: Profit steht über den Künstlern

@Wuusah: Das stimmt so nur teilweise... ich denke, dass Musiker (wie alle Künstler) einfach wenig Interesse an dem ganzen organisatorischen Kram haben (oder sich nicht ausreichend damit auskennen) und einfach nur ihr Ding - in diesem Fall: ihre Musik - machen wollen.

Was z.B. das Studio angeht... hier ist es erstaunlich in welcher Qualität viele Musiker mit recht preiswerten Mitteln ihre Sachen selbst produzieren. Auch gibt es z.B. in NYC mittlerweile eine ganze Anzahl an kleinen Studios, die sich speziell auf die Klientel der unabhängigen Musiker spezialisiert haben und für kleines Geld Studiozeit anbieten... ebenso haben viele Kulturzentren in der Stadt mittlerweile kleine Studios, wo es dann nochmal preiswerter geht... ich denke mal, dass das in deutschen Städten, wie z.B. Berlin mittlerweile ähnlich aussehen dürfte.

Konzerte? Klar kann man als kleine frische Band nicht mal eben den Madison Square Garden anmieten... aber da landet auch eine Band die einen Vertrag unterzeichnet nicht so schnell - wenn überhaupt... die wird auch erst mal als Support Act für eine bereits etwas etabliertere Truppe auf Club Tour verheizt. Man hat eigentlich wenig Probleme sich hier in der Clubszene Gigs an Land zu ziehen... und wenn man gut ist, werden auch die Clubs die einen haben wollen relativ schnell größer und / oder populärer.

Seit ich zunehmend mit unabhängigen Musikern für Foto und Video zusammenarbeite fällt mir auf, dass immer mehr Musiker, die z.B. aufgrund eines Youtube Videos mit x clicks einen Vertrag angeboten bekamen, dankend ablehnen und lieber einen eher überschaubaren Erfolg mit langsamer Wachstumschance und ihre Unabhängigkeit geniessen... viele sind sich durchaus bewusst, dass ein Plattenvertrag eben keine Erfolgsgarantie darstellt. Die Zeiten, in denen die Labels frische Künstler gezielt (und auch langfristig) aufbauten sind Geschichte... der grosse Werbeetat steht nur für die Erfolgsgaranten - also i.d.R. die bereits etablierten Künstler - zur Verfügung... und die Chance bestenfalls als One Hit Wonder in die Musikgeschichte einzugehen (wenn überhaupt) und wegen ausbleibendem finanziellen Erfolg für das Label nach ein, zwei oder im günstigsten Falle nach drei Jahren wie eine heisse Kartoffel fallengelassen zu werden sind deutlich Größer als ein dauerhafter Erfolg mit Vertrag...

Auch wenn es nicht von heute auf morgen geschieht...
wie sagte einst schon His Bobness: The Times They Are a-Changin...

  • 20.05.15
  • 12:41
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Vertrag zwischen Sony und Spotify: Profit steht über den Künstlern

@FatEric: Das bestreite ich auch gar nicht... mir ging es aber in erster Linie nicht um die eigentliche Schuldfrage (die Antwort hier dürfte jedem klar sein), sondern eher darum - bezugnehmend auf Deine Aussage "eine Band eigentlich nur noch ihre Musik produzieren und Spotify und Co übernehmen kostengünstig den Vertrieb" - zu zeigen, dass für unabhängige Künstler Spotify derzeit leider auch keine sinnvolle Alternative darstellt...

  • 20.05.15
  • 12:14
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Vertrag zwischen Sony und Spotify: Profit steht über den Künstlern

@FatEric: Dass major labels die Künstler ausbeuten ist ja nichts neues... aber auch Spotify ist für unabhängige Künstler nicht unbedingt das Gelbe vom Ei... die oben erwähnten 30% plus 15% aus den Werbeeinnahmen treffen wohl eher nur auf die mit den majors abgeschlossenen Verträge zu. Wenn ich mich richtig erinnere war es Ende März, dass ein Songwriter zum Thema Streaming Plattformen in HBOs "Real Time with Bill Maher" im Interview war und konkrete Beispiele nannte... Fazit: von allen Streaming Plattformen ist Spotify zwar wohl die populärste, aber aus Künstlersicht in Punkto Tantiemen wohl auch die mieseste... Ich bin recht viel in New Yorker Clubs unterwegs und arbeite in den letzten Jahren auch zunehmend mit unabhängigen Musikern zusammen (Foto & Video)... und was man da zu Spotify hört bestätigt weitestgehend das Interview... eine unabhängige Band brachte es zuletzt sinngemäss so rüber: "Da laden wir lieber ein Video bei youtube hoch... da verdienen wir auch nix, haben aber einen wesentlich höheren Werbeeffekt, der sich v.a. positiv auf Konzertbesuche auswirkt..."

  • 27.02.15
  • 12:48
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Sammlung von Telefonnummern soll Trolle und Hater eindämmen

@Michael41a: War das Internet damals wirklich besser?

Das klingt für mich eher nach dem guten alten "damals als noch früher war, die Welt war noch schwarz-weiss... ach irgendwie war da doch alles besser". Ich denke da spielt uns einfach unser Hirn einen Streich. Es gibt diverse Untersuchungen, in denen Menschen nach ihren persönlichen Erinnerungen befragt wurden und dann anhand von Fotos, Filmen, Dokumenten etc. mit schon etwas härteren Fakten konfrontiert wurden... und siehe da, das Erstaunen war recht gross.

Es ist eine Art Schutzmechanismus der uns unsere eigene Vergangenheit immer "ein wenig" beschönigt / bereinigt erscheinen lässt... Warte mal 10 bis 20 Jahre ab, da werden sich alle an unsere jetztige Gegenwart als die "gute alte Zeit" erinnern...

Mal abgesehen davon: Anfang der 90er war das Internet eher eine Art elitärer Spielplatz für wenige... heute, wo es eben jeder hat habe ich auch eine größere Vielfalt... heute spiegelt die virtuelle Welt die reale draussen vor meiner Haustür doch viel eher... ich persönlich ziehe die jetzige Vielfalt des www gegenüber der stark eingeschränkten von damals vor... man muss halt einfach nach seinem Gusto filtern... genau wie im realen Leben...

just my 2 cents...

  • 27.02.15
  • 12:17
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Revenge Porn-Seitenbetreiber will, dass seine Bilder verschwinden

@Freudian: Ich weiss nicht, ob sich solche Vögel Politiker zum Vorbild nehmen... ist IMHO eher wie die Frage nach der Henne und dem Ei...

Haben wir eine Gesellschaft die immer mehr den Bach runter geht, weil korrupte, lügnerische, heuchlerische etc. Politiker als Vorbild dienen oder ist es nicht eher umgekehrt? Eine heruntergekommene Gesellschaft produziert eben auch heruntergekommene Politiker... sie wachsen ja schliesslich in dieser Gesellschaft auf, werden durch sie geprägt...

Ich tendiere eher zu letzterem... wie heisst es doch so schön: Jedes Volk hat die Politiker die es verdient...

just my 2 cents...

  • 26.02.15
  • 20:34
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Bei deutschen TV-Machern herrscht Panik vor Online-Anbietern

@Trashy: Der Eindruck täuscht... einmal, da es das von mir ach so geliebte deutsche Schubladen Denken gibt... bist Du einmal in einer Rolle erfolgreich, bekommst Du nur noch Angebote die exakt diesem Rollenklischee entsprechen. Zum anderen, weil grade jungen Schauspielern in Deutschland einfach nicht die Möglichkeit geboten wird in interessanten Projekten mitzuwirken. Es gibt eine ganze Reihe junge Schauspieler die darstellerische Qualitäten haben, die oft sogar erfolgreich renommierte internationale Schauspielschulen besucht haben... und: durch die inflationäre mediale Präsenz irgendwelcher von Bild & Co hochgejubelten Möchtegernschauspieler - gerade bei Schrottproduktionen der privaten Sender - werden die guten Leute leicht übersehen... sie bekommen einfach keine Chance sich zu entwickeln.

  • 26.02.15
  • 18:08
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Bei deutschen TV-Machern herrscht Panik vor Online-Anbietern

@Trashy: Du hast schon recht... in Deutschland wird das Risiko gescheut. Es ist aber nicht so, dass es nicht genug gute deutsche Leute vor und hinter der Kamera gibt... das Problem ist eben auch hier wieder, dass interessante Projekte nicht zustande kommen, weil man sich nicht traut darin zu investieren. Selbst die deutschen Filmförderungen stecken ihr Geld lieber in gewinn- und prestigeträchtige Hollywoodproduktionen, als den eigenen Filmnachwuchs und interessante deutsche Projekte zu fördern... gut, man kann sich dann auch noch auf die Schultern klopfen, weil 10 oder 20% des jeweils geförderten Films z.B. in Babelsberg gedreht wurden... klasse, gut gemacht... die Tatsache dass es in Hollywood einen festehenden Begriff für Gelder aus den deutschen Filmförderungen gibt... "stupid german money" ...das sagt doch eigentlich schon alles...

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