Peter KaiP

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  • 09.05.26
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Winzig und ohne bewegliche Teile: Ganzes Lidar-System auf einem Chip

Super Technologie, wenn es dann in der Massenproduktion immer noch genauso gut klappt wie bei den Testexemplaren für diese Forschungsarbeit. Den Strahl ohne rotierende Spjegel oder ähnlichem instantan verstellen zu können, bedeutet auch, die Lidar-"Kamera" jederzeit mit hoher Auflösung dorthin richten zu können, wo ein neues Objekt erkannt wurde

Bleibt natürlich die Gefahr, dass sich die Lidar-Systeme von dutzenden Autos gegenseitig stören, wenn alle gleichzeitig ihren "Blick" auf ein Kind werfen, das auf dem Bürgersteig Richtung Hauptstraße läuft.

  • 06.05.26
  • 09:04
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US-Marine testet neue Laserwaffe und hat 100 Prozent Erfolgsquote

@LinuxPast: Lies mal Berichte über das Interferometer des Gravitationswellendetektors aLIGO: In den beiden Armen schaukelt sich die Leistung auf 750 kW bis 1 MW hoch, obwohl der Hauptlaser nur mit 125 Watt einstrahlt. Das Licht läuft im Vakuum der perfekt abgestimmten Resonatoren (fast) 10.000 fach hin und her, bevor es durch die unvermeidlichen Verluste verloren geht.

Trotz dieser gigantischen Leistung arbeiten die Hauptspiegel bei Raumtemperatur.

Natürlich liegen bei aLIGO perfekt auf eine Wellenlänge abgestimmte Spiegel vor. Hier ist das Hauptproblem: Es gibt keine Farbe, die über einen großen Wellenlängenbereich von Infrarot bis Ultraviolett mit 99% reflektiert. Die Drohne weiß statt schwarz anzumalen, hilft aber trotzdem eine Menge gegen Laser. Hauptproblem bleibt, dass auf das Ziel gerichtete Kameras schon beim ersten Treffer erblinden.

  • 06.05.26
  • 08:40
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US-Marine testet neue Laserwaffe und hat 100 Prozent Erfolgsquote

@Calippo: Das mit der Unterbrechung des Flugbetriebs könnte auch dazu dienen, dass die Anlage nicht aus Versehen die falschen Fluggeräte beschießt. Also beim Test einer neuen, automatischen Waffe würde ich das als Admiral auch verfügen, dass das Flugdeck leergeräumt wird, bevor die feuern darf 😁.

Interessant zu wissen wäre auch, ob jeder Laser-Schuss ein Treffer war, oder ob alle Testdrohnen im Anflug zerstört wurden, aber ggfls. mit jeweils mehreren Schüssen.

  • 28.03.26
  • 07:48
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Theoretische Obergrenze des Solarzellen-Wirkungsgrades durchbrochen

Liest man das Abstract der im Artikel verlinkten wissenschaftlichen Arbeit, wird klar, dass sich die genannte Quantenausbeute auf die Umwandlung von Licht in Licht bezieht: Aus 100% grünen Photonen werden also 130% infrarote. Das ist auf der einen Seite ein faszinierendes Ergebnis, auf der anderen Seite allerdings noch kein Nachweis, dass damit auch bessere Solarzellen möglich werden. Die neu erzeugten Lichtquanten müssten ja wieder eingefangen werden und da sie in alle Richtungen abgestrahlt werden - die Hälfte also in Richtung "zurück zur Sonne", könnte das schwierig werden.

Es ist aber vorstellbar, dass die erzeugten niederenergetischen Quanten/Exzitonen auch direkt an eine Solarzelle übertragen werden statt auf ein strahlendes Molekül. Wir reden hier also über Grundlagenforschung, nicht über fertige Produkte, die in wenigen Jahren auf den Markt kommen.

  • 28.03.26
  • 07:33
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Theoretische Obergrenze des Solarzellen-Wirkungsgrades durchbrochen

@escalator: Da steht "130% Quantenausbeute", nicht "130% Wirkungsgrad". Da bei üblichen Solarzellen auf Silizium-Substrat die erzeugten Quanten (Elektron-Loch-Paare) jeweils weniger als die Hälfte der Energie haben der eingestrahlten Lichtquanten der besonders energiereichen Teile des Lichtspektrums (grün, blau, ultraviolett) ist eine solche Transformation grundsätzlich möglich, wenn man einen geeigneten Zwischenspeicher für die Lichtenergie der energiereichen Lichtteilchen findet, der diese in zwei getrennten Stufen wieder abgibt. Mit der im Artikel verlinkten Arbeit wurde gezeigt, dass dieser Stufenprozess grundsätzlich möglich ist, allerdings noch nicht, wie man diesen direkt in eine Solarzelle einbaut.

Bei der pflanzlichen Photosynthese passiert übrigens das umgekehrte: Die Energie von Lichtquanten wird addiert, um besonders energiehungrige chemische Prozesse anzutreiben.

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