Adalbert

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Volkswagen überdenkt Pläne, Golf-Produktion nach Mexiko zu verlagern

Ich fände es gut, wenn die Produktion einer Ikone des deutschen Automobilbaus im Lande bleiben würde. Kosten hin oder her. Ich habe mir vor zwei Jahren einen Golf GTI in WOB abgeholt und im Mai 2025 noch schnell einen R gegönnt. Und wie sagte die Dame im Werk beim Check-In: Ach, wie schön für Sie, Sie bekommen noch einen Golf aus Wolfsburg. Und ich entgegnete: Genau deswegen habe ich das Teil gekauft. Weil ich deutsche Wertarbeit will. - Ein Golf mit Produktionsstandort Puebla käme für mich nicht in Frage. VW sollte aus Fehlern der Vergangenheit lernen. Der deutsche Autokäufer legt Wert auf gute "Verarbeitung." Ich kann mich noch gut an die ersten Beetle für den deutschen Markt aus Mexico erinnern. Grottenschlechte Qualität. Andere Hersteller hatten ähnliche Erfahrungen mit Importen aus Übersee gemacht, wie beispielsweise BMW mit seinen Vehikeln aus Spartanburg (USA). Da mussten in bayerischen Standorten Z 3 und X 5 der ersten Jahre auf eigens eingerichteten Bändern für deutschen Markt "fit" gemacht werden. Sprich, die massiven Qualitätsmängel der Monteure in USA behoben. Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass eine Verlagerung der Produktion des VW Golfs nach Mexico der Anfang vom Ende des Golfs sein wird. Das hat ER nicht verdient. Die Verantwortlichen in WOB nehmen somit den schleichenden "Tod" des Autos meiner Kindheit, Jugend und künftigen Pensionsdaseins billigend in Kauf. Nicht schön! FAZIT: Golf und Wolfsburg gehört einfach zusammen. Alles andere ist unvorstellbar. Viele Grüße aus dem Frankenland vom Roman, 58 Jahre, Polizeibeamter

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