- 22.08.26
- 14:05
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9 Scalper-Bots auf 1 Menschen - DDR5-Kauf wird zum Spießrutenlauf
@3-R4Z0R @Sl!mo Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Sämtliche Social Media Kanäle habe ich vor über einem Jahr, so als Experiement und Versuch, ruhen gelassen und es nicht vermisst. Es ist angenehm, entschleunigend und lindert Stress ungemein. Man gewinnt viel wertvolle Zeit zurück, die einem durch Unternehmen bewusst "gestohlen" wird. Vor ein paar Wochen hab ich alle derartigen Konten dann entgültig gelöscht. Es fühlt sich befreiend an. Ein Rückgewinn der Souveränität und ich bereue es nicht. Wenn das schon bei mir solche negativen Effekte hatte, der eigentlich nicht suchtanfällig ist, kann ich mir kaum vorstellen, was das innerlich mit Menschen macht, die dort regelrecht versinken. Ich erlebe es aber täglich bei der Arbeit (Im sozialen Bereich). Social-Media-Sucht, oder allgemein die erzeugte gesellschaftliche Sicht, immer schneller, größer, besser und weiter, macht Menschen inzwischen genauso kaputt wie eine Sucht, die auf Substanzmissbrauch gründet. Insbesondere Jugendliche sind dem schutzlos ausgeliefert, weil meist selbst die Eltern keine Medienkompetenz besitzen. Aber wer soll es ihnen auch beibringen? Und genau das wird von solchen Unternehmen ausgebeutet bis zum geht nicht mehr. Ich kann dieses ewige "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" und "Ist im Kapitalismus halt so" nicht mehr hören. Wann immer möglich wird alles ausgenutzt um den Profit zu maximieren. Das ist meiner Meinung nach kein alleiniges Problem des Wirtschaftssystems, sondern auch politisches und gesellschaftliches Versagen. Wer sich auf kosten der Gesellschaft bereichern will, muss endlich auch zur Verantwortung gegenüber dieser Gesellschaft verplfichtet werden. Das betrifft insbesondere auch die Börse und sämtliche Unternehmen dort (und auch außerhalb). Das sollte keine Einbahnstraße sein. Vermutlich bin ich da aber auch einfach zu blauäugig, wer weiß.
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@ReitS: Du vergisst die absoluten oberen 10000. Die sind mit Rambus unterwegs! 😂
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@Windows 10 User: Bitte entschuldige, ich verliere langsam den Überblick 😂
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@Abgeflext: Ich verstehe jetzt nicht was du mir genau damit sagen willst? Hab ich ausschließlich andere beschuldigt? Wenn ja mit was? Und inwieweit sollte ich über was nachdenken, wenn ich diese permanente Reizüberflutung als anstrengend, auszehrend und übergriffig empfinde, wenn sie teilweise schon bis in den privaten Bereich eindringt und teils nicht unterbunden werden kann? Adblocker sind doch großteils ein Hausgemachtes Problem der Unternehmen. Kunden klagen über zu aufrdingliche, schlechte und betrügerische Werbung und versuchen das (verständlicher Weise) abzustellen. Was ist die Lösung der Unternehmen? Sicher nicht, Werbung vielleicht kundengerechter oder ethischer zu gestalten, geschweige denn Verantwortung über die Inhalte zu übernehmen. Nein, man wird einfach noch mehr und noch mehr damit zugeschi**en. Das ist aber nicht die Lösung. Dienste, die ich regelmäßig und häufig nutze, die nachvollziehbar regelmäßig Wartung benötigen, zahle ich gerne und tue das auch. Wofür ich absolut kein Verständnis habe ist diese grassierende Enshittification die inzwischen überall Einzug hält. Werbung fungiert inzwischen nicht mehr als Angebot, sondern nurnoch als Gängelung und Nötigung, um die Kunden so hart zu nerven, und seine Dienste noch teurer anzubieten. Oftmals hat man auch kaum noch eine Alternative, weil jeder Mitbewerber es so macht, als einfach komplett auf gewisse Dinge zu verzichten, was in einer digitalisierten Welt nicht selten zu Einschränkungen im Gesellschaftsleben führt. Schlimmster Auswuchs sind inzwischen bezahlte Abos mit Werbung, oder Werbung in GEKAUFTEN Produkten. Irgendwann reicht es. Es ist inzwischen einfach jede Verhältnismäßigkeit verloren gegangen.
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@Sl!mo: Du hast absolut recht. Und man merkt es leider oft erst, wenn man aus diesem Hamsterrad raus will. Viele werden halt lieber zum Teil des Problems und profitieren kurzfristig davon, anstatt es überhaupt erst zu versuchen zu lösen. Eigentlich traurig.
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@3-R4Z0R: Social-Media-Abstinenz wirkt wunder, merke ich selbst. Man sollte immer hinterfragen, für wen man das alles eigentlich alles macht. In 99% der Fälle nicht für sich. Und das sollte einem zu denken geben, denn dann braucht man Social Media auch nicht. Ich bleibe gerne bei der Technik, allerdings deutlich weniger online. Und ja, auch meine Hobbies haben sich zunehmend weg vom PC entwickelt.
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@3-R4Z0R @Sl!mo Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Sämtliche Social Media Kanäle habe ich vor über einem Jahr, so als Experiement und Versuch, ruhen gelassen und es nicht vermisst. Es ist angenehm, entschleunigend und lindert Stress ungemein. Man gewinnt viel wertvolle Zeit zurück, die einem durch Unternehmen bewusst "gestohlen" wird. Vor ein paar Wochen hab ich alle derartigen Konten dann entgültig gelöscht. Es fühlt sich befreiend an. Ein Rückgewinn der Souveränität und ich bereue es nicht. Wenn das schon bei mir solche negativen Effekte hatte, der eigentlich nicht suchtanfällig ist, kann ich mir kaum vorstellen, was das innerlich mit Menschen macht, die dort regelrecht versinken. Ich erlebe es aber täglich bei der Arbeit (Im sozialen Bereich). Social-Media-Sucht, oder allgemein die erzeugte gesellschaftliche Sicht, immer schneller, größer, besser und weiter, macht Menschen inzwischen genauso kaputt wie eine Sucht, die auf Substanzmissbrauch gründet. Insbesondere Jugendliche sind dem schutzlos ausgeliefert, weil meist selbst die Eltern keine Medienkompetenz besitzen. Aber wer soll es ihnen auch beibringen? Und genau das wird von solchen Unternehmen ausgebeutet bis zum geht nicht mehr. Ich kann dieses ewige "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" und "Ist im Kapitalismus halt so" nicht mehr hören. Wann immer möglich wird alles ausgenutzt um den Profit zu maximieren. Das ist meiner Meinung nach kein alleiniges Problem des Wirtschaftssystems, sondern auch politisches und gesellschaftliches Versagen. Wer sich auf kosten der Gesellschaft bereichern will, muss endlich auch zur Verantwortung gegenüber dieser Gesellschaft verplfichtet werden. Das betrifft insbesondere auch die Börse und sämtliche Unternehmen dort (und auch außerhalb). Das sollte keine Einbahnstraße sein. Vermutlich bin ich da aber auch einfach zu blauäugig, wer weiß.
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Die Welt ist inzwischen einfach nurnoch zu einem widerlichen, gierigen und geldgeilen Haufen verkommen. Und das nicht nur auf den Hardwaremarkt bezogen. Es zieht sich mit der unsäglichen Monetarisierung, Kommerzialisierung, dem Werbemüll und Machtdemonstration bzw. Ausbeutung und Ausnutzung, sowie Egoismus durch fast alle Lebensbereiche. Jedenfalls füht es sich für mich so an. Und den ersten Kaffee hatte ich heute schon... 😅
ChatGPT macht auf Windows Recall: KI zeichnet jetzt Mac-Aktionen auf
Bitte den Artikel korrigieren von "Daten, die spätestens nach 48 Stunden gelöscht werden sollen" auf "Daten, die laut OpenAI nach 48 Stunden vielleicht gelöscht werden könnten". Wenn man die letzten Jahre und Jahrzehnte von solchen Datenkraken eins gelernt hat, dann dass sämtliche ihrer Versprechen bzgl. Datenschutz oder Privatsphäre des Kunden absolut nichts wert sind.
Zukunft ohne Discs: Sony druckt jetzt Warnhinweise auf PS5-Kartons
@Crom: Auch ich habe schon in den 90ern gezockt. Vielleicht verklärt man grundsätzlich die Vergangenheit, aber qualitativ haben Spiele zu der Zeit schon mehr hergemacht als ich heute den Eindruck habe. Zudem wurde nicht alles von vorne bis hinten durchmonetarisiert womit oft noch Folgekosten entstehen. Dazu kamen sie idR nicht halbfertig auf den Markt, wie es heute oft der Fall ist.
Zukunft ohne Discs: Sony druckt jetzt Warnhinweise auf PS5-Kartons
@MSBOY: Ich kenne so gut wie fast kein Beispiel aus der Softwarebranche, in dem sich eine Kosteneesparnis für den Hersteller jemals für die Spieler positiv ausgewirkt hat. Es wird so (wie immer) laufen: Die Kosten sinken, die Preise bleiben gleich und der Hersteller/Publisher wird sich den zusätzlichen Profit auf Kosten der Spieler einsacken. Wo kämen wir denn da hin, wenn mal nicht nur Preissteigerungen freiwillig an den Kunden weitergegeben werden?