- 14.10.24
- 08:14
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KI als Arzt: 22% der Ratschläge führen zu "Tod oder schweren Schäden"
Nehmen wir doch mal an, wir möchten eine Studie machen, in der wir beweisen möchten, dass eine bestimmte Gruppe, nennen wir sie mal Familie Krüger-Imhof, nichts von einem bestimmten Thema, in unserem Fall der Medizin, versteht. Zunächst brauchen wir ein Untersuchungsobjekt, das unsere These stützt. Einige Familienmitglieder sind Mediziner und arbeiten erfolgreich bei der Hautkrebserkennung, Schlaganfallfrüherkennung, Radiologie, ... die schließen wir selbstverständlich aus. Wir brauchen aber trotzdem jemanden, der den Eindruck erweckt, er hätte eine Chance. Wir entscheiden uns für den jungen Charles, von seinen Freunden Chat genannt, den Stolz der Familie, er hat Linguistik studiert, spricht diverse Sprachen, kennt sich aber auch mit Naturwissenschaft, Kunst und Wirtschaft aus. Er kann bei jedem Thema mitreden und macht dabei einen gebildeten, eloquenten Eindruck auch wenn er manche Fakten gerne mal fantasievoll ergänzt. Oh schade, Chat steht leider terminlich nicht zur Verfügung. Wir nehmen stattdessen seinen geistig leicht zurückgebliebenen Bruder, Bing.
Wir stellen Bing also sagen wir mal 500 Fragen zum Thema Medizin. Bei der Auswertung stellen wir allerdings fest, dass er trotz schlechter Voraussetzungen relativ gut abschneidet. Aber das müssen wir nicht auf uns sitzen lassen, wofür haben wir Statistik-Vorlesungen besucht. Wir wählen also nur die 20 schlechtesten Antworten aus. Der ach so kluge Herr Krüger-Imhof hatte keine Ahnung, wie man am besten ein metastasiertes Nierenkarzinom behandelt. Das schlachten wir aus und voilà, 22% potentiell tödliche Ratschläge!
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KI als Arzt: 22% der Ratschläge führen zu "Tod oder schweren Schäden"
Nehmen wir doch mal an, wir möchten eine Studie machen, in der wir beweisen möchten, dass eine bestimmte Gruppe, nennen wir sie mal Familie Krüger-Imhof, nichts von einem bestimmten Thema, in unserem Fall der Medizin, versteht. Zunächst brauchen wir ein Untersuchungsobjekt, das unsere These stützt. Einige Familienmitglieder sind Mediziner und arbeiten erfolgreich bei der Hautkrebserkennung, Schlaganfallfrüherkennung, Radiologie, ... die schließen wir selbstverständlich aus. Wir brauchen aber trotzdem jemanden, der den Eindruck erweckt, er hätte eine Chance. Wir entscheiden uns für den jungen Charles, von seinen Freunden Chat genannt, den Stolz der Familie, er hat Linguistik studiert, spricht diverse Sprachen, kennt sich aber auch mit Naturwissenschaft, Kunst und Wirtschaft aus. Er kann bei jedem Thema mitreden und macht dabei einen gebildeten, eloquenten Eindruck auch wenn er manche Fakten gerne mal fantasievoll ergänzt. Oh schade, Chat steht leider terminlich nicht zur Verfügung. Wir nehmen stattdessen seinen geistig leicht zurückgebliebenen Bruder, Bing.
Wir stellen Bing also sagen wir mal 500 Fragen zum Thema Medizin. Bei der Auswertung stellen wir allerdings fest, dass er trotz schlechter Voraussetzungen relativ gut abschneidet. Aber das müssen wir nicht auf uns sitzen lassen, wofür haben wir Statistik-Vorlesungen besucht. Wir wählen also nur die 20 schlechtesten Antworten aus. Der ach so kluge Herr Krüger-Imhof hatte keine Ahnung, wie man am besten ein metastasiertes Nierenkarzinom behandelt. Das schlachten wir aus und voilà, 22% potentiell tödliche Ratschläge!