- 28.08.24
- 17:14
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Teslas Self-Driving funktioniert nicht mal in Boring Company-Tunneln
Bevor ich in der Medizintechnik meine neue Heimat gefunden habe, habe ich über 20 Jahre in der Lenkungsentwicklung für PKW und NKW gearbeitet.
Schon ab etwa 2004 an wurde dabei zunehmend von außen die Lenkung beeinflusst.
Ich habe in diesem Zuge oft mit ‚ADAS‘ Kollegen zusammengearbeitet, welche die Signale der Kamera ausgewertet haben und eine sogenannte Trajektorie für das Fahrzeug berechnet haben.
In einfachen Verhältnissen bzw. bekannter Umgebung funktioniert ein autonomes Fahren schon lange sehr gut. Parkhäuser, Produktionsanlagen der Fahrzeuge, Staufolgefahren, ja sogar Autobahnen.
Warum Tesla in den Tunnels ein Problem hat erschließt sich mir nicht. Wie es scheint hinken die Jungs dort trotz Musks Proleterei weit hinterher.
Der Rest der Welt hat schon lange andere Probleme. Die Steuerung nur per Kamera ist zu gefährlich, die Erkennung von Situationen (Menschen, Tiere, Gewitter mit Starkregen, verwitterte Beschilderungen, Schnee, Baustellen, Engstellen aller Art) ist zu ungenau. Es werden weitere Informationsquellen (Radar, LIDAR, Car-to-Car Kommunikation, Kommunikation mit Ampeln oder sogar Leitsignale kommend von den Straßen (mein Favorit wohl aber zu teuer) benötigt. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Bis dahin mag niemand für mögliche Unfälle die Verantwortung übernehmen. Deswegen gibt es noch keine Systeme mit hochautonomer Freigabe.
Und eins kann ich definitiv sagen: eine grobe Fehlfunktion im Lenksystem oder in der Ansteuerung des Lenksystems (Querregelung) ist durch den Fahren nur durch Bremsen zu bewältigen -die Lenkung ist im Zweifelsfall stärker. Nicht betrachten will ich hier die Längsregelung (Geschwindigkeit bzw. Bremsvorgänge) welche ihre ganz eigenen Tücken hat.
Wie erwähnt: in einfachem Gelände, insbesondere da wo keine Menschen unterwegs sind hat man das seit Langem im Griff.
Nur Tesla anscheinend nicht. Die Frage ist nur: warum? ;-)
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Nutzer weiter frustriert: Sonos' App-Debakel zieht sich ins Jahr 2025
Ich werde kein Geld mehr in Sonos-Produkte investieren. Ähnlich wie schon beschrieben sehe ich Abomodelle auf mich zukommen ohne die die Lautsprecher nicht mehr funktionieren. Warum sonst sollte man diesen extremen Aufwand für die App betreiben um diese Cloudbasiert zu machen?
Ebenso das Ende der Lebenszeit welches durch den Hersteller vorgegeben werden kann.
Ein wunderbares Beispiel wie man einen Innovationsführer und eine Marke mit einer Entscheidung ihr wichtigstes Gut nimmt: das Vertrauen der Kunden.
Sollte es sich in diese Richtung entwickeln fliegt das ganze System raus.
Teslas Self-Driving funktioniert nicht mal in Boring Company-Tunneln
Bevor ich in der Medizintechnik meine neue Heimat gefunden habe, habe ich über 20 Jahre in der Lenkungsentwicklung für PKW und NKW gearbeitet.
Schon ab etwa 2004 an wurde dabei zunehmend von außen die Lenkung beeinflusst.
Ich habe in diesem Zuge oft mit ‚ADAS‘ Kollegen zusammengearbeitet, welche die Signale der Kamera ausgewertet haben und eine sogenannte Trajektorie für das Fahrzeug berechnet haben.
In einfachen Verhältnissen bzw. bekannter Umgebung funktioniert ein autonomes Fahren schon lange sehr gut. Parkhäuser, Produktionsanlagen der Fahrzeuge, Staufolgefahren, ja sogar Autobahnen.
Warum Tesla in den Tunnels ein Problem hat erschließt sich mir nicht. Wie es scheint hinken die Jungs dort trotz Musks Proleterei weit hinterher.
Der Rest der Welt hat schon lange andere Probleme. Die Steuerung nur per Kamera ist zu gefährlich, die Erkennung von Situationen (Menschen, Tiere, Gewitter mit Starkregen, verwitterte Beschilderungen, Schnee, Baustellen, Engstellen aller Art) ist zu ungenau. Es werden weitere Informationsquellen (Radar, LIDAR, Car-to-Car Kommunikation, Kommunikation mit Ampeln oder sogar Leitsignale kommend von den Straßen (mein Favorit wohl aber zu teuer) benötigt. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Bis dahin mag niemand für mögliche Unfälle die Verantwortung übernehmen. Deswegen gibt es noch keine Systeme mit hochautonomer Freigabe.
Und eins kann ich definitiv sagen: eine grobe Fehlfunktion im Lenksystem oder in der Ansteuerung des Lenksystems (Querregelung) ist durch den Fahren nur durch Bremsen zu bewältigen -die Lenkung ist im Zweifelsfall stärker. Nicht betrachten will ich hier die Längsregelung (Geschwindigkeit bzw. Bremsvorgänge) welche ihre ganz eigenen Tücken hat.
Wie erwähnt: in einfachem Gelände, insbesondere da wo keine Menschen unterwegs sind hat man das seit Langem im Griff.
Nur Tesla anscheinend nicht. Die Frage ist nur: warum? ;-)